VFI News 29. August 2020

Covid-19: Kooperation zwischen den Gesundheitsministerien der VAE und Israel

Der israelische Gesundheitsminister Juli-Joel Edelstein und sein Amtskollege aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Abdul Rahman Ben Muhammad al-Avis verabschiedeten am Montag, den 24.8.2020 einen ersten Vertrag über die Zusammenarbeit beider Länder in Sachen Gesundheitswesen. Jedes Ministerium wird einen Koordinator ernennen, der für die entsprechende Kommunikation mit dem anderen Land zuständig sein wird, wobei die Betonung zunächst auf dem gemeinsamen Kampf gegen Corona liegen wird. Dies ist der Anfang der Zusammenarbeit, die Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt hatte, als er diesen Monat den Friedensvertrag mit den VAE unterzeichnete. Laut Webseite Worldometers gab es in den VAE 67.282 Fälle des Virus; 362 Menschen starben daran. Das Land hat eine Bevölkerung von 9,6 Millionen. Beide Gesundheitsminister sagten, es sei hervorragend, dass ihre Länder nun zusammenarbeiten würden. Ihre Ministerien werden Delegationen von Geschäftsleuten zusammenstellen, damit diese gemeinsame Unternehmen starten können. Wenn die Corona-Krise vorbei ist, werden beide Staaten auch auf einen Studentenaustausch hinarbeiten. (Jerusalem Post, VFI News)

Dubais Juden kommen angesichts der Normalisierung aus dem Untergrun

Im Alter von 27 Jahren tritt Rabbi Levi Duchman in große Fußstapfen. Der in Brooklyn geborene, zur chassidischen Chabad-Gruppierung gehörende Rabbi lebt in den VAE. Er hilft der jüdischen Gemeinde vor Ort, die diesen Monat aus dem Verborgenen kam. In einem ruhigen Vorort von Dubai treffen sich Juden seit langem in einer kleinen Villa, die sie am Schabbat und an Feiertagen als Synagoge verwenden. Dies war bis zur historischen Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den VEA ein Geheimnis. „Es ist wunderbar, dem Staat Israel und der israelischen Öffentlichkeit dieses Geheimnis mitteilen zu können“, sagte der Rabbi. „Wir freuen uns darauf, [den Minister für Diaspora], [Omer] Jankelewitsch einmal in den VAE begrüßen zu dürfen und hoffen, dass Israelis dieses schöne Land bald besuchen können.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte dankt Gott mit uns für diese Fortschritte, so dass die Menschen weniger Angst haben zu brauchen und nicht mit so viel Ungewissheit leben müssen. Betet weiter, dass diese wichtige Arbeit Früchte trägt. Psalm 95,6

Pompeo auf dem Weg nach Israel, in den Sudan und nach Bahrain

US-Außenminister Mike Pompeo wird am Montag, den 31.8.2020 in Israel erwartet, bevor er weitere Länder in der Region besucht. Geplant sind Besuche im Sudan und in Bahrein. Die Beziehungen Israels zu diesen beiden Ländern haben sich in letzter Zeit verbessert. Vielleicht folgen sie auch den Vereinten Arabischen Emiraten für eine Normalisierung. Pompeo wird außerdem in die VAE reisen. Der US-Außenminister will sich zunächst mit Benjamin Netanjahu treffen. Am Sonntag, den 23.8. hatte es in einer Pressekonferenz geheißen, beide Politiker würden sich darüber austauschen, wie Israel „in nächster Zukunft“ mit weiteren arabischen Ländern Frieden schließen könne. Einer Erklärung aus dem Büro Pompeos zufolge werden er und der israelische Premier die Region betreffende Themen besprechen, die mit dem „böswilligen Einfluss des Irans“ zu tun haben. Wenige Tage zuvor hatte Pompeo einen Mechanismus zur erneuten Verhängung von Sanktionen gegen den Iran gemäß dem Atomabkommen ausgelöst. Netanjahu und Pompeo werden wohl auch diskutieren, wie das so genannte Abraham-Abkommen zwischen Israel und den VAE umgesetzt werden kann. Dieser Punkt wird auch in Abu Dhabi Gesprächsthema mit dem Minister für auswärtige Angelegenheiten und internationale Kooperation der VEA, Scheich Abdullah bin Zajid Al Nahjan, sein. (Jerusalem Post, VFI News)

„Er wende sich ab vom Bösen und tue Gutes; er suche Frieden und jage ihm nach.“ – 1. Petrus 3,11

Chef der UN-Atombehörde fordert sofortigen Zugang zu iranischen Anlagen

Der Chef der Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen traf am Montag, den 24.8. im Iran ein, um mit Nachdruck Zutritt zu den Atomanlagen zu fordern, in denen die Behörde nicht gemeldetes atomares Material vermutet. Unterdessen drängen die USA auf die Aktivierung alter UNO-Sanktionen, weil der Iran mutmaßlich gegen das Abkommen aus dem Jahr 2005 verstößt, weswegen sich die Regierung Trump vor zwei Jahren einseitig von dem Deal zurückgezogen hatte. Die Mitunterzeichner Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland hatten erklärt, die USA handele illegal. Sie könnten sich nicht zurückziehen, nur um dann eine UN-Resolution zu benutzen, um alte Sanktionen neu zu verhängen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) hatte bis zum letzten Jahr mehrfach bestätigt, dass sich der Iran an das Abkommen gehalten hatte. Doch dann machte Teheran wegen der heftigen US-Sanktionen kein Geheimnis daraus, dass es gegen die Beschränkungen verstieß. Aus dem Iran hieß es, der Besuch des UNO-Vertreters sei eine Gelegenheit für eine intensivere Zusammenarbeit; er habe nichts damit zu tun, dass die US weitere Sanktionen forderten. (TOH, VFI News)

„Die Lippen der Lüge sind dem HERRN ein Gräuel, die aber, die Wahrheit üben, Sein Wohlgefallen.“ – Sprüche 12,22

Verbot für Länder, die nicht an Israel grenzen bis zum 1.10. verlängert

Am 23.8.2020 teilte die Flughafenbehörde Israels mit, dass Besucher, die aus Ländern kommen, die nicht auf der grünen Liste stehen, vor dem 1.10. nicht nach Israel einreisen dürfen. Bisher dürfen nur israelische Bürger und Einwohner nach Israel kommen, wobei sie sofort nach der Ankunft für zwei Wochen in Quarantäne gehen müssen. Es gibt aber ein paar Ausnahmen für Ausländer, nämlich für Angehörige von Paaren, die heiraten wollen und für Großeltern, die bei der Geburt oder Bar Mitzwa bzw. Bat Mitzwa ihrer Enkel anwesend sein müssen. Im Moment dürfen Israelis wieder nach Israel zurückkommen, ohne in eine 14-tägige Quarantäne zu müssen, wenn sie aus folgenden Ländern einreisen: Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Georgien, Griechenland, Hong Kong, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Neuseeland, Österreich, Ruanda, Slowenien, Ungarn, Zypern oder aus dem Vereinigten Königreich. (Jerusalem Post, VFI News)

Dankt dem Vater für Seine große Barmherzigkeit und proklamiert weiter in schnelles Ende der Pandemie. – Römer 4,17

Ein Material, dass Bakterien abtötet: Innovationen aus Israel

NanoSono, die israelische Firma für Nanotechnologie, hat ein einzigartiges Puder aus antibakteriellem Material, unter anderem aus Gold und Zink, entwickelt, dass Bakterien abtötet, sobald es damit in Kontakt kommt. Das Puder kann auf Stoffen oder Bezügen in Flugzeugen und Krankenhäusern, aber auch auf Masken und anderen Dingen angewandt werden. „Es gibt Materialien, die dafür bekannt sind, dass sie antiseptische Eigenschaften haben“, so Firmenchef Ronen Sarusi am Montag, den 24.8.2020. Diese Materialien sind Bestandteil des Puders – mit einer Nanostruktur, die Bakterien gänzlich zerstört. „Die Metalle leben in einer winzigen Struktur, die als ‚Punkte’ bezeichnet werden und jeweils aus einer Hülle und einem Kern aus unterschiedlichen Metallarten bestehen“, sagte Sarusi. Da die jeweilige Zusammensetzung des Puders auf den Eigenschaften der vorhandenen Materialien im Sitzbezug oder in der Beschichtung im Flugzeug abhängt, bleibt das Flugzeug eine keimfreie Zone, solange die Materialien dort sind. „Wir prüfen derzeit, ob unsere Lösung auch den Corona-Virus abtöten kann“, sagte er. „Wir hoffen, das wir das in ein paar Wochen herausfinden werden.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Vater, wir danken Dir für immer neue Innovationen Deines Volkes, mit denen Menschen geschützt und geholfen wird und dank denen sich ihr Wohlbefinden verbessert.

Israel: Neuer Rekord bei Organspenden

In der dritten Augustwoche wurden in Israel zwölf gespendete Nieren implantiert, ein Rekord landes- und möglicherweise weltweit. Zwölf Patienten in 24 Operationssälen in verschiedenen Krankenhäusern im ganzen Land bekam eine neue Niere – dank der Bemühungen der Organisation Matnat Chaim (zu Deutsch „Geschenk des Lebens“. Der gemeinnützige Verein ermutigt Menschen, die als Nierenspender in Frage kommen, anderen Menschen das Leben zu retten. Der Gründer der Gruppe, Rabbi Abraham Jeschajahu Heber war im April gestorben. Rachel Heber, die Witwe des verstorbenen Rabbis, sagte, im Gründungsjahr der Organisation, das heißt im Jahr 2008, wurden vier Nieren implantiert: „Wir dachten, das sei ein Rekord... aber was diese Woche passierte, ist außerordentlich und macht uns sehr froh.“ Seit ihr Mann starb, wurden dank Matnat Chaim 73 Nieren erfolgreich transplantiert. (Jerusalem Post, VFI News)

Lasst uns Gott für Sein erstaunliches Wirken danken. Er ist es, der Großzügigkeit in Menschen bewirkt. Bittet betet weiter für solch reichen Segen.

Israelische Teenager finden 1.100 Jahre alte islamische Münzen

Auf einen seltenen Depotfund von 425 Goldmünzen aus dem Abbasiden-Kalifat stießen jetzt israelische Teenager. Die Gruppe war bei den archäologischen Ausgrabungen in der Mitte des Landes freiwillig im Einsatz. Dies teilte die Altertumsbehörde (IAA) am Montag, den 24. August mit. Der Schatz ist ca. 1.100 Jahre alt. Die jungen Leute werden demnächst zur Wehrpflicht eingezogen. „Es war erstaunlich. Ich fing an zu graben und beim Hochheben der Erde sah ich etwas, was wie sehr dünne Blätter ausschaute“, sagte der Teenager Oz Cohen. „Goldmünzen zu finden – besonders eine so bedeutende Menge – ist extrem selten. Wir stoßen bei Ausgrabungsarbeiten fast nie darauf, denn Gold war schon immer extrem wertvoll, wurde eingeschmolzen und dann von Generation zu Generation wiederverwendet“, erklärte der Direktor der Arbeiten. „Die Münzen aus reinem Gold, das nicht oxidiert, sind in hervorragendem Zustand – als wären sie erst gestern vergraben worden. Möglicherweise deuten sie darauf hin, dass die hier in der Gegend ansässigen Bewohner mit Menschen, die weit weg lebten, internationalen Handel betrieben“, hieß es weiter in der Mitteilung der IAA. (TOH, VFI News)

Unser neuer ISRAEL-KALENDER

"A new day in Israel" (Ein neuer Tag in Israel) ist im Büro in München eingetroffen. Er hat ein Kalendarium von September 2020 bis Dezember 2021 und ist in Englisch und Hebräisch geschrieben. Solange der Vorrat reicht, geben wir ihn gegen eine Spende von € 15,- oder mehr ab. Bitte meldet Euch im Büro in München.

Segnet Israel in der Krise – Wir danken auch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25 , 1. Korinther 15,58