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Chef der UN-Atombehörde fordert sofortigen Zugang zu iranischen Anlagen

Der Chef der Atomaufsichtsbehörde der Vereinten Nationen traf am Montag, den 24.8. im Iran ein, um mit Nachdruck Zutritt zu den Atomanlagen zu fordern, in denen die Behörde nicht gemeldetes atomares Material vermutet. Unterdessen drängen die USA auf die Aktivierung alter UNO-Sanktionen, weil der Iran mutmaßlich gegen das Abkommen aus dem Jahr 2005 verstößt, weswegen sich die Regierung Trump vor zwei Jahren einseitig von dem Deal zurückgezogen hatte. Die Mitunterzeichner Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland hatten erklärt, die USA handele illegal. Sie könnten sich nicht zurückziehen, nur um dann eine UN-Resolution zu benutzen, um alte Sanktionen neu zu verhängen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) hatte bis zum letzten Jahr mehrfach bestätigt, dass sich der Iran an das Abkommen gehalten hatte. Doch dann machte Teheran wegen der heftigen US-Sanktionen kein Geheimnis daraus, dass es gegen die Beschränkungen verstieß. Aus dem Iran hieß es, der Besuch des UNO-Vertreters sei eine Gelegenheit für eine intensivere Zusammenarbeit; er habe nichts damit zu tun, dass die US weitere Sanktionen forderten. (TOH, VFI News)

„Die Lippen der Lüge sind dem HERRN ein Gräuel, die aber, die Wahrheit üben, Sein Wohlgefallen.“ – Sprüche 12,22