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Verlorene Juden von Bahrain wollen nach Friedensvertrag mit Israel zurückkehren

Die schrumpfende jüdische Gemeinde in Bahrain mit nunmehr weniger als 50 Mitgliedern hat neuen Aufwind bekommen, nachdem das historische, sogenannte Abraham-Abkommen vor kurzem unterzeichnet wurde. So freuen sich nun viele Juden in Israel darauf, wieder Verbindung zu ihrem Heimatland aufzunehmen. Die meisten Juden in Bahrain hatten ihre Staatsbürgerschaft dort aufgegeben, als sie nach Israel einwanderten, so dass im Moment keine Statistiken zur Verfügung stehen. Das jüdische Einwanderungsamt hat nur zwei Anmeldungen, aber die tatsächlichen Zahlen liegen sicherlich weitaus höher. Munir Akirav, 35, geboren im israelischen Givatajim, ist einer der wenigen Juden, deren Vorfahren aus Bahrain stammen und der jetzt in Israel lebt. Seine Mutter und ihre Familie hatten Bahrain im Jahr 1970 verlassen. „Meine persönliche Beziehung zu Bahrain basiert nur auf Erzählungen, Fotos und Videos der Familie meiner Mutter. Geprägt ist diese Beziehung von Nostalgie und Sehnsucht nach einer Zeit, an der ich nie Anteil hatte. Das ist für mich mit sehr starken Gefühlen verbunden“, so der Buchhalter und Kreditanalyst. Als er von dem Abraham-Abkommen erfuhr, mit dem eine jahrzehntelange Trennung überwunden wurde, war er eigenen Angaben ganz aus dem Häuschen. (Jerusalem Post, VFI News)