VFI News 3. Oktober 2020

Verlorene Juden von Bahrain wollen nach Friedensvertrag mit Israel zurückkehren

Die schrumpfende jüdische Gemeinde in Bahrain mit nunmehr weniger als 50 Mitgliedern hat neuen Aufwind bekommen, nachdem das historische, sogenannte Abraham-Abkommen vor kurzem unterzeichnet wurde. So freuen sich nun viele Juden in Israel darauf, wieder Verbindung zu ihrem Heimatland aufzunehmen. Die meisten Juden in Bahrain hatten ihre Staatsbürgerschaft dort aufgegeben, als sie nach Israel einwanderten, so dass im Moment keine Statistiken zur Verfügung stehen. Das jüdische Einwanderungsamt hat nur zwei Anmeldungen, aber die tatsächlichen Zahlen liegen sicherlich weitaus höher. Munir Akirav, 35, geboren im israelischen Givatajim, ist einer der wenigen Juden, deren Vorfahren aus Bahrain stammen und der jetzt in Israel lebt. Seine Mutter und ihre Familie hatten Bahrain im Jahr 1970 verlassen. „Meine persönliche Beziehung zu Bahrain basiert nur auf Erzählungen, Fotos und Videos der Familie meiner Mutter. Geprägt ist diese Beziehung von Nostalgie und Sehnsucht nach einer Zeit, an der ich nie Anteil hatte. Das ist für mich mit sehr starken Gefühlen verbunden“, so der Buchhalter und Kreditanalyst. Als er von dem Abraham-Abkommen erfuhr, mit dem eine jahrzehntelange Trennung überwunden wurde, war er eigenen Angaben ganz aus dem Häuschen. (Jerusalem Post, VFI News)

Netanjahu hatte zwei gute Nachrichten für die UNO

Premierminister Benjamin Netanjahu äußerte sich am 29.9. vor der 75. jährlichen UNO-Generalversammlung. Seine Rede wurde wegen Korona per Video übermittelt. Netanjahu nahm zunächst Bezug auf das Abraham-Abkommen, das heißt die Friedensvereinbarungen zwischen Israel und den Golfstaaten Bahrain und VAE. „Der Nahe Osten ist nicht unbedingt für gute Nachrichten bekannt. Wenige Leute haben erwartet, dass es dieses Jahr anders sein würde. Der Virus grassiert in unserem Teil der Welt wie in anderen Teilen auch. Dennoch es freut mich, dass es dieses Jahr Gutes aus dem Nahen Osten zu berichten gibt. Es sind sogar zwei gute Nachrichten“, sagte Netanjahu. „Anfang September unterzeichnete Israel zwei historische Abkommen mit den VAE und dem Königreich Bahrain. Es war der erste Friedensvertrag zwischen Israel und einem arabischen Land innerhalb der letzten 25 Jahre und es war das erste Mal, dass Friedensabkommen zwischen Israel und zwei arabischen Staaten am selben Tag unterzeichnet wurden. Diese Vereinbarungen werden unseren Bürgern den Segen des Friedens bringen“, fügte er hinzu. (INN, VFI News)

„Die Frucht der Gerechtigkeit in Frieden aber wird denen gesät, die Frieden stiften.“ – Jakobus 3,18

Hisb-Allah widersetzt sich Macron und will weiter gegen Israel kämpfen

Am Montag, den 28.9. wies die im Libanon ansässige Terrororganisation Hisb-Allah die Kritik des französischen Präsidenten Emmanuel Macron ab, nachdem dieser ihre politischen Machenschaften angeklagt hatte. Die Terrororganisation schwor, sie werde weiter gegen Israel kämpfen. * Am 27.9. hatte Macron der libanesischen Führung „kollektiven Betrug“ vorgeworfen; diese gehe nur den eigenen Interessen nach – zum Nachteil des gesamten Landes. Kurz davor war der designierte libanesische Premierminister Mustapha Adib zurückgetreten. Adibs Rücktritt war ein Schlag für Macron angesichts seiner Bemühungen, den gefährlichen Stillstand in dem Land zu beenden, das von Krisen geschüttelt ist. Macron kritisierte die Terrorgruppe Hisb-Allah und die gesamte politische Führung des Libanons und warnte vor einem neuen Bürgerkrieg, wenn die Beteiligten ihre persönlichen und religiösen Interessen nicht beiseite legen, damit der Libanon internationale Hilfe bekommen und die Wirtschaft des Landes vor dem endgültigen Kollaps gerettet werden kann. (TOI, VFI News)

Bitte betet für das Ende der Terrorkampagne der Hisb-Allah.

Botschafter Erdan kritisiert UNO heftig

Der neue israelische UN-Botschafter Gilad Erdan erklärte am Dienstag, den 29.9., die internationale Organisation laufe – in Anbetracht der Art und Weise, wie sie den jüdischen Staat behandle – Gefahr, ihr „Existenzrecht“ zu verlieren. Er wagte die Vorhersage, dass es die UNO am Ende des Jahrhunderts nicht mehr geben werde. Die UNO riskiere, jegliche Relevanz und Legitimität zu verlieren. Wenn sie gegen die schlimmsten Regimes auf der Welt nichts unternehme und weiter von den Palästinensern wie besessen sei, würde es in 75 Jahren keinen UN-Geburtstag geben, weil die UNO ihr Existenzrecht bis dahin verspielt hätte. Dies schrieb Erdan der israelischen Tageszeitung Israel Hayom. Er spielte damit auf das 75. Gründungsjubiläum der UNO im September an. Israelische Spitzenpolitiker haben der UNO in den letzten Jahren immer wieder vorgeworfen, Israel unverhältnismäßig zu kritisieren und dabei das zu ignorieren, was andere Länder tun. (TOI, VFI News)

Hohe Infektionsrate in Israel

Letzte Woche gab es in Israel prozentual gesehen mehr positive Corona-Tests als in anderen Ländern. Es waren im Durchschnitt 703 Fälle pro Million Bürger pro Tag, wie Our World In Data unter Bezugnahme auf Informationen des europäischen Zentrums für Krankheitskontrolle und -prävention meldete. In Spanien, das auf Platz 2 lag, waren es 234 Fälle pro eine Million Bürger, in Frankreich 185 und in den USA 133. Die politische Führung in Israel ist dankbar, dass nur relativ wenige Todesopfer zu beklagen sind. * Israel liege nun vor den USA – mit täglich 3,5 Toten pro eine Million Bürger. „Ich mache mir große Sorgen,“ so Prof. Dror Mevorach vom Medizinischen Zentrum Hadassah in Jerusalem. „Ich sehe die Menschen, ich sehe die Toten, ich sehe einen längeren Krankheitsverlauf.“ (TOI, VFI News)

„Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen“, lehrt uns Gott in Sprüche 18,21. Bitte ruft mit uns Leben aus. Jesus trug alle Krankheiten. Wir Menschen müssen das Geschenk der Heilung gemäß Matthäus 9,29 im Glauben an Jeschua kühn, furchtlos und ohne zu zweifeln empfangen. Siehe auch Jakobus 5,16b und Kolosser 4,6.

Ein Drittel der Infizierten sind „ultraorthodoxe“ Juden

Der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums Chezy Levy erklärte am Mittwoch, den 30.9. gegenüber Journalisten, 34 % der in Israel mit dem Virus Infizierten seien ultraorthodoxe Juden, obwohl diese Gruppe nur 12 % der Bevölkerung ausmacht. „Die ultraorthodoxe Bevölkerung lebt eng zusammen und hält sich beim Gebet nicht an die Abstandsregeln. Die Sterblichkeit ist hoch. Diese Situation muss angegangen und eine Lösung gefunden werden, denn das hat Auswirkungen auf die gesamte ultraorthodoxe Gesellschaft, die allgemeine Ansteckungsrate und die Krankenhäuser“, so Levy. Er gab keinen Zeitraum für die von ihm genannten Zahlen an. Ebenso wenig erklärte er, wann jemand als „ultraorthodox“ gilt. Laut einem offiziellen Bericht des Israelischen Instituts für Demokratie (IDI) aus dem Jahr 2019 werden rund 12 % der gesamten Bevölkerung als ultraorthodoxe Juden eingestuft. Levy zufolge sei die Sterblichkeitsrate unter den Ultraorthodoxen sowohl im Vergleich zur allgemeinen als auch zur arabischen Bewölkung relativ gering, was möglicherweise damit zu tun hat, dass die Infizierten relativ jung seien. Allerdings steige die Zahl stark. (TOI, VFI News)

Bitte proklamiert gemäß 1. Petrus 2,24 den Sieg über Krankheiten. Siehe auch Jesaja 53,5 sowie 2. Mose 23,25: „Und ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, dienen: So wird Er dein Brot und dein Wasser segnen, und Ich werde Krankheit aus deiner Mitte entfernen.“

Pompeo: „Die chinesische Regierung schreibt die Bibel um.“

China verfolgt weiterhin religiöse Minderheiten, schreibt die Bibel um, damit sie mit der chinesisch-marxistischen Ideologie übereinstimmt, und sendet uigurische Moslems in Umschulungslager, so der US-amerikanische Außenminister Mike Pompeo. Auf dem Sommergipfeltreffen 2020, welches online stattfand, sagte er: „Wir sehen heute mit an, welchen Herausforderungen sich evangelische und katholische Christen ausgesetzt fühlen, wenn sie ihren Glauben in China praktizieren wollen. Die chinesische kommunistische Partei versucht, die Bibel umzuschreiben und die christlich Lehre zu ‚verchinesischen’. Das ist inakzeptabel. Das wird das chinesische Volk verringern. Doch wir wollen Gutes für die Chinesen.“ Offiziell erkennt China fünf Religionen an – und zwar den Buddhismus, Taoismus, Islam, Protestantismus und Katholizismus. Doch laut dem Bericht des US-Außenministeriums für Religionsfreiheit weltweit aus dem Jahr 2019 ist dem nicht so. Chinas Verfassung besagt zwar unter Bezugnahme auf die chinesische kommunistische Partei, die Leitlinien für Marxismus und Leninismus sowie die Gedanken von Mao Zedong, dass seine Bürger Religionsfreiheit genießen, doch es gibt keinen Schutz für religiöse Gruppen, die ihren „normalen“ religiösen Aktivitäten nachgehen wollen. Was als „normal“ gilt, wird nicht definiert. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Bewahrung der Gläubigen trotz der Verfolgung (1. Timotheus 3,12 und Hebräer 13,3). Mögens sich verfolgte Christen die Nähe, Barmherzigkeit, Liebe und Gnade des Vaters ganz besonders intensiv bewusst machen. Bitte betet für die Befreiung von Menschen, die wegen ihrer Religion eingesperrt werden.

Israelischer Baseballspieler blüht in US-Liga auf

In Israel wird der Pitcher (Werfer) Dean Kremer langsam zu einem Star, denn der Baseballspieler spielt nun unter den Großen. Im September wurde er der erste israelische Staatsbürger, der in der US-amerikanischen Profiliga erfolgreich mitmischt, zum Beispiel in einem Spiel gegen die legendären New York Yankees. Er gilt bei den Baltimore Orioles als Hoffnungsträger. Verschiedene Reporter und Freunde aus Israel nahmen nach einem der Spiele an einer Videokonferenz teil und gratulierten Kremer zu seinem Erfolg. Er sagte seinen weit von Baltimore entfernt lebenden Fans sogar ein paar Worte auf Hebräisch. Kremer hat inzwischen vier Spiele in der am Sonntag zu Ende gehenden Saison hinter sich. Voller Freude sagte er über die von raschem Erfolg gezeichneten letzten drei Wochen: „Ehrlich gesagt ist ein Traum wahr geworden. Und es hat wirklich Spaß gemacht. Das Team hat mich herzlich aufgenommen. Es ist alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte – nur leider ohne Publikum.“ (TOI, VFI News)

Segnet Israel in der Krise

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können. Ihr findet die bebilderten Projekte auf unserer Website: https://www.visionforisrael.com/de/projekte

Wir danken auch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25 , 1. Korinther 15,58