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Kiew: Neues Holocaust-Denkmal

Der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj enthüllte am diesjährigen Internationalen Holocaust-Gedenktag ein neues Monument. In Babyn Jar ereignete sich im Jahr 1941 das größte einzelne Massaker an jüdischen Männern, Frauen und Kindern im Zweiten Weltkrieg, verübt durch die Wehrmacht in einer Schlucht auf dem Gebiet der ukrainischen Hauptstadt. Dieses Jahr wurde dort zum 8. Mal in einer Gedenkfeier an das Massaker erinnert. Führende Persönlichkeiten aus aller Welt, darunter der israelische Präsident Rivlin, übersandten Botschaften. Das vom Holocaust-Gedenkzentrum in Babyn Jar (BYHMC) in Auftrag gegebene Denkmal trägt den Namen „Ein Blick in die Vergangenheit“ und wurde von der Künstlerin Anna Kamyschin geschaffen. Es besteht aus einem auf beiden Seiten mit großen Steinen eingerahmten Baum. Seine abgebrochenen Äste sind eine Metapher für unschuldige Menschen, die brutal und viel zu früh aus dem Leben gerissen wurden. In den beide großen Steine sind Sucher eingelassen, durch die man Bilder des deutschen Propagandafotografen Johannes Hähle sehen kann, die dieser nach dem Massaker aufgenommen hatte. Die Steine stehen genau da, wo die Aufnahmen gemäß den Recherchen der BYHMC-Experten gemacht wurden. (INN, VFI News)

„Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an Mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der lebt und an Mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du dies?“ – Johannes 11,25-26