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Der Sudan schließt sich den Abraham-Verträgen offiziell an

Nun hat auch der Sudan die Abraham-Friedensabkommen unterzeichnet und damit erklärt, er wolle seine Beziehungen zu Israel normalisieren. Der sudanesische Justizminister Nasredeen Abdulbari unterzeichnete das Dokument in Gegenwart des US-amerikanischen Finanzministers Steven Mnuchin. Mnuchin reiste anschließend für wichtige Treffen weiter nach Israel, wie er auf Twitter mitteilte. Der Sudan ist damit das 3. von vier Ländern, das dem Abkommen zustimmte – nach den VAE und Bahrain, aber noch vor Marokko. Khartum hatte bereits im Oktober sein Bereitschaft bekundet, doch seine Regierung wartete, bis die USA den Sudan von seiner Liste der Ländern strich, die Terrorismus finanzieren. Der sudanesische Diktator Omar al-Bashir war 2019 gestürzt worden. Der Sudan zahlte umgerechnet 272 Millionen Euro als Wiedergutmachung an US-amerikanische Terroropfer und ihre Familien. * Vor kurzem lud Premier Netanjahu den marokkanischen König Mohammed VI in einem Telefongespräch nach Israel ein und sagte: „Ich glaube, dass ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“ In den letzten 20 Jahren hatten die Beziehungen zwischen beiden Ländern geruht. * Am 4.1.2021 sagte Außenminister Aschkenasi in einer Videokonferenz mit israelischen Botschaftern in Europa: „Jahrelang haben europäische Staaten den Ausbau ihrer Beziehungen zu Israel an die Lösung des Konfliktes mit den Palästinensern geknüpft. Unser Ziel ist es, die Spannungen zu reduzieren und den bilateralen Dialog voranzubringen, während wir uns um das palästinensische Problem kümmern.“ Seit er sein Amt im Mai 2020 antrat, setzt der Minister auf direkte, positive und konstruktive Dialoge, nicht auf „Megaphon-Diplomatie“. (Jerusalem Post, VFI News)

Danke, dass ihr weiter für gute, friedliche, fruchtbare Beziehungen Israels mit seinen Nachbarn und anderen Ländern betet. Bitte betet für Gottes Wirken in den Herzen von Regierungschefs. – Sprüche 21,1