VFI News 9. Januar 2021

Impfprogramm inspiriert Juden im Ausland zur Einwanderung und Israelis zur Rückkehr

Was der Regierung mit Werbekampagnen in Jahrzehnten nicht gelang, hat Corona geschafft. Wegen der vom Virus verursachten Krise sind Hunderttausende Israelis aus dem Ausland nach Israel zurückgekehrt. Hinzu kam, dass Juden, besonders aus den USA, ins Heilige Land einwanderten; bereits im Juli 2020 waren über 190.000 Israelis nach Israel zurückgekommen. Darunter waren 6.000, die über sechs Monate im Ausland geblieben waren, wie das Außenministerium mitteilte. Viele derer, die in der Anfangszeit der Pandemie zurückkehrten, waren Israelis, die in China tätig waren, als der Virus ausbrach. Israelische Botschaften und Konsulate im Ausland haben rund 10.000 Reisedokumente ausgestellt, wie zum Beispiel neue Reisepässe, oft für im Ausland geborene Kinder von Israelis, die noch nie in Israel waren. Auch wurden Pässe von Israelis, die seit Beginn der Pandemie hatten zurückkehren wollen, erneuert oder ihre Gültigkeit verlängert. * Wie Gesundheitsminister Prof. Chezy Levy am 31.12.2020 sagte, wird es aufgrund des erwarteten Impfstoffmangels für die Öffentlichkeit eine zweiwöchige Impfpause geben, damit für die ersten Impflinge genug Serum für die nötige Nachimpfung da ist. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Kraft, Gesundheit und das Wohlergehen Israels gemäß Psalm 23 und 6. Mose 8,19.

Landung des letzten Alija-Fluges im Jahr 2020

Der letzte für das Jahr 2020 von Nefesh B’Nefesh (NBN) organisierte Flug mit Einwanderern landete am 30.12.2020 und brachte 48 neue „Olim“ ins jüdische Land. Sie gesellten sich zu den 3.168, die 2020 von Nordamerika nach Israel umzogen. Trotz Corona gab es insgesamt 2.625 Einwanderer, die seit Beginn der Pandemie eintrafen. Genau 6.704 einwanderungswillige Bewerber hatten sich 2020 bei der NBN gemeldet. Das waren 125 % mehr Interessenten als 2019, als 3.035 Bewerbungen eingereicht worden waren. „Wenn wir uns all die Herausforderungen im Jahr 2020 anschauen, können wir mit dem Erreichten zufrieden sein“, so Rabbi Jehoschua Fass, NBN-Mitbegründer und Direktor der Organisation. „Wir freuen uns darauf zu sehen, wie jeder Neuankömmling in Israel wächst und sich ein neues Leben aufbaut. Wir sind auf 2021 gespannt – ein Jahr, in dem vielleicht noch mehr Einwanderer kommen werden.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bald 10 Millionen Einwohner

In den kommenden Jahren wird die Bevölkerung Israels auf 10 Millionen steigen, wie das Amt für Statistik am 31.12. mitteilte. Im Jahr 2020 kamen 151.000 Personen hinzu. Von den derzeit fast 9,3 Millionen Einwohnern sind 73,9 % (rund 6.870.000) Juden und 1.956.000 sind Araber (21,1 %). Zirka 465.000 (5 %) gehören anderen ethnischen Gruppen an. Die Bevölkerung wuchs im Jahr 2020 um 1,7 %. Rund 84 % davon ergaben sich aus der Anzahl der Geburten und Todesfälle; etwa 16 % waren das Ergebnis der Einwanderung aus aller Welt. Laut älteren Prognosen des Statistikamts wird die Bevölkerung Israels Ende 2024 bei 10 Millionen liegen, bis 2048 bei 15 Millionen und bis 2065 bei rund 20 Millionen. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Gottes Segen auf denen, die nach Israel zurückkehren und sich ein Leben in Frieden wünschen – voller Hoffnung auf eine bessere Zukunft. – Jeremia 29,11

Israel gehört nun zum regionalen Erdgasforum

Das israelische Kabinett hat der Mitgliedschaft Israels im Erdgasforum des östlichen Mittelmeers (EMGF) am 5.1.2021 zugestimmt, nachdem ein Streit zwischen verschiedenen Ministern geschlichtet werden konnte. „Die Vision wurde real!“, so Energieminister Jubal Steinitz auf Twitter. Er hob hervor, er und sein ägyptischer Amtskollege al-Mulla hätten das EMGF initiiert. „Es ist ein Segen, Erdgas zu haben und dieser führt nun zu einer historisch wichtigen Kooperation zwischen arabischen und europäischen Staaten mit viel Potential. Es wird nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft millionenschwere Verträge für den Export von Erdgas nach Jordanien und Ägypten geben“, fügte Steinitz hinzu. (Jerusalem Post, VFI News)

USA arbeiten im Januar an neuen Normalisierungsverträgen

Die USA drängen ein weiteres arabisches Land, seine Beziehungen zu Israel in den nächsten paar Wochen zu normalisieren. Aus Jerusalem und Washington hieß es, in Kürze könne es Verträge mit Indonesien, Mauretanien, Niger oder dem Oman geben. All diese Länder pflegten in der Vergangenheit geheime bzw. inoffizielle Beziehungen zu Jerusalem. Auch in den Gesprächen mit Pakistan soll es mehreren Berichten zufolge Fortschritte geben. (Jerusalem Post, VFI News)

„Trug ist im Herzen derer, die Böses schmieden; bei denen aber, die Frieden planen, ist Freude.“ – Sprüche 12,20

Der Sudan schließt sich den Abraham-Verträgen offiziell an

Nun hat auch der Sudan die Abraham-Friedensabkommen unterzeichnet und damit erklärt, er wolle seine Beziehungen zu Israel normalisieren. Der sudanesische Justizminister Nasredeen Abdulbari unterzeichnete das Dokument in Gegenwart des US-amerikanischen Finanzministers Steven Mnuchin. Mnuchin reiste anschließend für wichtige Treffen weiter nach Israel, wie er auf Twitter mitteilte. Der Sudan ist damit das 3. von vier Ländern, das dem Abkommen zustimmte – nach den VAE und Bahrain, aber noch vor Marokko. Khartum hatte bereits im Oktober sein Bereitschaft bekundet, doch seine Regierung wartete, bis die USA den Sudan von seiner Liste der Ländern strich, die Terrorismus finanzieren. Der sudanesische Diktator Omar al-Bashir war 2019 gestürzt worden. Der Sudan zahlte umgerechnet 272 Millionen Euro als Wiedergutmachung an US-amerikanische Terroropfer und ihre Familien. * Vor kurzem lud Premier Netanjahu den marokkanischen König Mohammed VI in einem Telefongespräch nach Israel ein und sagte: „Ich glaube, dass ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.“ In den letzten 20 Jahren hatten die Beziehungen zwischen beiden Ländern geruht. * Am 4.1.2021 sagte Außenminister Aschkenasi in einer Videokonferenz mit israelischen Botschaftern in Europa: „Jahrelang haben europäische Staaten den Ausbau ihrer Beziehungen zu Israel an die Lösung des Konfliktes mit den Palästinensern geknüpft. Unser Ziel ist es, die Spannungen zu reduzieren und den bilateralen Dialog voranzubringen, während wir uns um das palästinensische Problem kümmern.“ Seit er sein Amt im Mai 2020 antrat, setzt der Minister auf direkte, positive und konstruktive Dialoge, nicht auf „Megaphon-Diplomatie“. (Jerusalem Post, VFI News)

Danke, dass ihr weiter für gute, friedliche, fruchtbare Beziehungen Israels mit seinen Nachbarn und anderen Ländern betet. Bitte betet für Gottes Wirken in den Herzen von Regierungschefs. – Sprüche 21,1

Israel und Griechenland unterschreiben Vertrag in Sachen Verteidigung

Jerusalem und Athen wollen ein weitreichendes Sicherheitsabkommen im Wert von umgerechnet 1,36 Mrd. Euro unterzeichnen; es schließt den Kauf von zehn Kampfflugzeugen vom Typ M-346 und die Einrichtung einer Flugschule für die griechische Luftwaffe durch den in Haifa ansässigen, israelischen Luft- und Raumfahrt- sowie Elektronikkonzern Elbit Systems ein. Die griechische Regierung bewilligte den Deal vor der Unterzeichnung, wie das Verteidigungsministerium am Dienstag mitteilte. Der Vertrag umfasst außerdem die Wartung von Flugzeugen vom Typ T-6 (Efroni) und die Bereitstellung von Simulatoren, Trainings sowie logistische Unterstützung. Das Abkommen hat eine Laufzeit von 20 Jahren. (Jerusalem Post, VFI News)

Danke, dass ihr regelmäßig für den Schutz von Gottes Volk betet. – Psalm 91 und 135.

Selbstmordrate in israelischer Armee sank 2020, ist aber immer noch Todesursache Nr. 1

Im Jahr 2020 starben 28 IVK-Soldaten, so wenige wie noch nie in der Geschichte des modernen Staates. Laut Generalmajor Moti Almoz begingen neun der Soldaten Selbstmord, eventuell auch ein zehnter. Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen. (TOI, VFI News).

Bitte betet für Trost für die Angehörigen und für Hoffnung, Perspektiven und Lebensmut für die in der israelischen Armee dienenden Frauen und Männer. – Jesaja 41,10

Frankreich spendet einer palästinensischen Gruppe 8,1 Millionen Euro

Die französische Regierung überwies 8,1 Millionen Euro an eine palästinensische Organisation, die sich für den Boykott Israels einsetzt. Dabei wurde das Werben für den Boykott in mehreren großen Klagen für illegal befunden. Der Empfänger der 8 Millionen Euro war das sogenannte „Entwicklungszentrum“, die Gruppe, die hinter dem „Palästinensischen Verhaltenskodex für Nichtregierungsorganisationen“ aus dem Jahr 2008 steht. Dabei handelt es sich um ein Dokument, das jegliche „Normalisierung mit dem Besatzer [Israel] auf politischer, kultureller, sicherheits- und entwicklungstechnischer Ebene klar ablehnt.“ (Jerusalem Post, VFI News)

„Du aber ersieh dir aus dem ganzen Volk tüchtige, gottesfürchtige Männer, Männer der Wahrheit, die den ungerechten Gewinn hassen, und setze sie über sie...“ – 2. Mose 18,21

Frauen aus dem verlorenen Stamm Manasse wandern von Indien aus und nach Israel ein

Am 3.1.2021 wanderten vier Frauen und ein Mädchen vom Stamm Manasse aus dem Nordwesten Indiens nach Israel ein. Ihre Alija war von der Ministerin für Einwanderung und Integration Pnina Tamano-Schata befürwortet worden, unterstützt von Innenminister Arje Deri und Außenminister Gabriel Aschkenasi sowie der Organisation Shavei Israel. Drei Schwestern – Rut (28), Dina (21) und Avigail Lhanghal (13) aus Manipur – sowie Malka Zote (37) und Tiferet Renthlei (33) aus Mizoram folgten 252 anderen Mitgliedern des Stammes, die vor zwei Wochen eingewandert waren. (INN, VFI News)

„Und Joseph gab dem Erstgeborenen den Namen Manasse: Denn Gott hat mich vergessen lassen all meine Mühsal und das ganze Haus meines Vaters.“ – 1. Mose 41,51

Segnet Israel in der Krise

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch, unsere treuen Leser und Spender. Danke für eure dringend nötige Hilfe für Israel. Wir arbeiten Tag und Nacht, um den Bedürfnissen zu begegnen. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können.

https://www.visionforisrael.com/de/projekte

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25. Siehe auch 1. Korinther 15,58