
Rubio lobt libanesische Regierung
Der US-amerikanische Außenminister Marco Rubio lobte den Präsidenten des Libanon Joseph Aoun bei ihrem Treffen in Washington am 19.7., weil sich dieser für die Entwaffnung der Hisb-Allah einsetzt. Seit 2009 war kein libanesisches Staatsoberhaupt offiziell mehr in der US-Hauptstadt gewesen. Aoun sollte am 21.7. auf Trump treffen. Bei dem Besuch geht es um das Rahmenabkommen, mit dem der Krieg zwischen Israel und der vom Iran unterstützten Terrorgruppe beendet werden soll. Die Hisb-Allah hatte den Libanon am 2.3.26 in einen regionalen Krieg verwickelt, als sie Israel unter Beschuss nahm, um ihre Geldgeber, den Iran, zu unterstützen. Zwischen Israel und dem Libanon gibt es keine diplomatischen Beziehungen. Beide Länder begaben sich aber im April unter Führung der USA in Verhandlungen mit dem Ziel, einen dauerhaften Frieden und ein Ende der ständigen Kämpfe zu bewirken. Das am 26.6. unterzeichnete Abkommen mit zwei „Pilotzonen“ hängt davon ab, dass die Terrorgruppe Hisb-Allah ihre Waffen ablegt. Mit seinem Besuch signalisiert Aoun die Bereitschaft Beiruts, trotz der Hürden voranzugehen – unterstützt von den USA. (Times of Israel, VFI News)
„Und Er wird richten zwischen den Nationen und Recht sprechen vielen Völkern. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugmessern schmieden, und ihre Speere zu Winzermessern; nicht wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen.“ – Jesaja 2,4