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Judea and Samaria

Israel will stärkere Kontrolle in Judäa und Samaria – die Hamas ist für eine Eskalation

Das israelische Sicherheitskabinett stimmte jetzt einer Neuordnung der Eintragung von Grundbesitz und zum Kauf von Land in Judäa und Samaria zu. Dieser Schritt räumte jahrzehntealte Barrieren aus dem Weg und widerrief Restriktionen aus der Zeit der „jordanischen Herrschaft“. Durch die Veröffentlichung von Einträgen seien die Eigentümer einsehbar und direkte Privatkäufe, auch durch Nicht-Muslime, möglich. Befürworter sagen, dies stimme mit der Praxis in Israel überein. Die Überwachung und Umsetzung von Dingen wie Umweltschutz und die Beschädigung von Artefakten wurden auf die A- und Be-Gebiete ausgeweitet. Die PA verurteilte die Entscheidung und forderte internationales Eingreifen. Dazu rief die Hamas zu Rebellion in Judäa und Samaria sowie in Jerusalem auf. Moslemische Länder sollten die Beziehungen zu Israel beenden. Unterstützer der Siedlungen begrüßten die Entscheidung als De-factoBestätigung der Souveränität. Mit dem Plan bekäme Israel wieder mehr Kontrolle über die Gräber der Patriarchen und man könnte das Rahelgrab bei Bethlehem besser warten. Befürwortern zufolge ist die lang ersehnte Normalisierung des Eigentumsrechts etwas Gutes. Gegner befürchten eine Verschärfung der Spannungen und die Unterminierung bestehender Vereinbarungen. (Times of Israel, VFI News)  

„Bittet um die Wohlfahrt Jerusalems! Es gehe wohl denen, die dich lieben!“ – Psalm 122,6