
Professor in Kalifornien bekommt wohl keine lange Strafe für den Mord an proisraelischem Demonstranten
Loay Abdel Fattah Alnaji, 53, ein antiisraelischer Professor an einer kalifornischen Hochschule, bekannte sich am 5.5. schuldig wegen fahrlässiger Tötung und schwerer Körperverletzung, die im November 2023 zum Tod des proisraelischen Paul Kessler, 69, geführt hatten. Das Kammergericht von Ventura deutete an, Alnaji würde wohl eine Bewährungsstrafe mit bis zu 365 Tagen im Gefängnis bekommen. Alnaji sollte ursprünglich bis zu vier Jahre in ein Staatsgefängnis kommen, weil er Kessler bei einer in Gewalt ausgearteten Demonstration (zu Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hamas) in Thousand Oaks mit einem Megafon auf den Kopf geschlagen hatte. Kessler hatte auf der anderen Straßenseite gestanden. Nach dem Schlag fiel er zu Boden und musste mit einem schweren Trauma ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo er kurze Zeit darauf an den Folgen der Aufschlagverletzung starb. Derek Malan, der Richter, hatte Alnaji den gerichtlichen Vergleich angeboten; er beschrieb den Streit mit den Worten: „Zwei alte Männer hatten einen Streit und ein Unfall passierte.“ Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Familie Kessler hatten die Höchststrafe von vier Jahren gefordert. „Alnaji sollte für sein gewaltsames Verhalten ins Gefängnis und unsere Kanzlei ist vehement gegen eine geringere Strafe“, sagte der Bezirksstaatsanwalt von Ventura, Erik Nasarenko. „Auch wenn keine Bestrafung den Verlust der Familie Kessler wettmachen kann, würde eine Gefängnisstrafe die Schwere dieses Verbrechens unterstreichen und andere davon abhalten, ähnliche Gewaltakte zu verüben.“ Das Urteil soll am 25.6. fallen. Ein Freund von Kessler, der auch an der Demonstration teilgenommen hatte, bezeichnete die Neuigkeiten als äußerst frustrierend. Sie würden eine beunruhigende Botschaft bezüglich Rechenschaftspflicht senden.“ (FOX, VFI News)
„Er hat dir mitgeteilt, o Mensch, was gut ist; und was fordert der HERR von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und demütig zu wandeln mit deinem Gott?“ – Micha 6,8