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October 7

Hochzeit von ehemaliger Geisel

Eliya Cohen und seine Verlobte, Ziv Abud, heirateten am 19.8. nach zehn Jahren Freundschaft und 505 Tagen, in denen Cohen in Gaza als Geisel gehalten worden war. Die Feier fand auf der Ronit-Farm statt – mit über 1000 Verwandten und Freunden. Sie hatten sich vor der Hochzeit eine Woche lang nicht gesehen und trafen dann erst wieder als Braut und Bräutigam zusammen. Der frühere Oberrabbi David Lau führte die Zeremonie unter der Chuppa samt Qidduschin durch. Der Sänger und Liedermacher Amir Benayoun begleitete das Paar, als sie unter den Traubaldachin traten. Am 7.10.23 waren Eliya und Ziv im "Todesbunker" in Re'im, bei dem Aner Schapira sich zur Wehr setzte und Granaten zurückwarf, die von draußen in den Bunker geworfen worden waren. So hatte er viele Leben gerettet, bevor er selbst starb. Ziv war unter den Überlebenden. Eliya wurde nach Gaza entführt und kam erst nach über 16 Monaten nach Israel heim. Das Paar ließ Mosche Schapira, Aners Vater, die Ketuba, das heißt den traditionellen schriftlichen Ehevertrag für jüdische Ehepaare, verfassen. „Für uns schließt sich ein Kreis, der sich nur schwer in Worte fassen lässt. Aner war da in dem Moment, als sich unser Leben veränderte. Heute schreibt sein Vater die Ketuba für uns und nimmt an dem Augenblick teil, an dem wir uns für das Leben und die Liebe entscheiden. Das berührt uns tief“, so das junge Paar. „Seit jenem Tag liegt eine sehr lange Reise hinter uns und diese Hochzeit fühlt sich für uns wie ein kleiner Sieg für das Leben an.“ (INN, VFI News)

„Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn Er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam, mit priesterlichem Schmuck geziert, und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.“ – Jesaja 61,10

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen, und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.