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Jerusalem

Die neue Jerusalemer Bahn verbindet das Stadtzentrum mit Malcha

Nach jahrelanger Planung, vielen Verzögerungen und den Bauarbeiten in der Stadt erlebt Jerusalem nun die größte Transportrevolution seiner Geschichte. Der 1. Abschnitt der Grünen Linie von Jerusalems Schnellbahn (L3) sollte am 21.8. den Verkehr aufnehmen. Damit wird das Stadtzentrum mit dem Stadtteil Malcha im Südwesten der Hauptstadt verbunden. Mit der Einweihung verändert sich die Verkehrskarte von Jerusalem und macht sie zur 1. Stadt, die ein sich überschneidendes Netz von Schnellbahnen hat. Der neue Abschnitt ist rund 7 km lang und hat zwölf Stationen – neben einer Transferstation, die er sich mit der Roten Linie teilt. Die neue Linie passiert die wichtigsten Teile der Stadt, in der Menschen arbeiten, die Regierung tätig ist und Bildungszentren liegen, wie zum Beispiel das Internationale Konferenzzentrum, das Regierungsviertel, der Givat-Ram-Campus der Hebräischen Universität, der Botanische Garten, der Stadtbezirk Givat Mordechai, das Akademische Zentrum Lev, das Tenniszentrum, das Teddy-Stadium, die Pais-Arena und das Einkaufszentrum von Malcha. Die Behörde für Transport hofft, dass die stark überlastete Rote Linie mit der neuen Linie etwas entlastet wird. Mit ihr sind jeden Monat 4,6 Millionen Passagiere unterwegs. Die neue Bahn soll eine schnellere, bequemere Alternative zum Auto werden. Zunächst fahren die Züge alle 12 bis 15 Minuten. Im Laufe der Zeit, soll der Takt in Stoßzeiten auf 8 bis 10 Minuten erhöht werden. (INN, VFI News)

„Jerusalem ist gebaut, dass es eine Stadt sei, da man zusammenkommen soll.“ – Psalm 122,3