VFI News Netanjahu und Katz warnen die Hamas: „Stoppen Sie Ihre Angriffe, sonst schlagen die IKV zurück!“
Netanjahu und Katz warnen die Hamas: „Stoppen Sie Ihre Angriffe, sonst schlagen die IKV zurück!“
Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und sein Verteidigungsminister Israel Katz hielten am 23.8. eine Sitzung zur Sicherheitslage ab – aufgrund der Bedrohung durch Drohnen, Ballons und Drachen, die vom Gaza-Streifen aus auf Israel abgefeuert werden. Der Stabschef Ejal Samir, der Leiter des Nationalen Sicherheitsrates und ranghohe Vertreter der Israelischen Verteidigungskräfte (IVK) nahmen ebenso teil. Netanjahu und Katz warnten die Hamas, dass Israel reagieren werde, sollten die Angriffe aus Gaza weitergehen. „Israel warnt die Hamas, dass, wenn die Angriffe auf Israel nicht sofort gestoppt werden, die IVK aktiv gegen die für die Angriffe Verantwortlichen vorgehen werden. Sie werden die Bevölkerung aus den Gebieten evakuieren, von denen aus die Drachen, Drohnen und Ballons geschickt werden. Wir kehren nicht zu der Lage von vor dem 7.10. zurück. Israel wird weder der [Terrororganisation] Hamas noch irgendwelchen anderen Gruppierungen aus dem Gaza-Streifen erlauben, in unsere Siedlungen zurückzukehren oder sie zu bedrohen oder das Sicherheitsgefühl unserer Bürger zu unterminieren.“ Am Sonntagmorgen hatte der Premier bereits ein Video veröffentlicht, in dem er über die wachsende Bedrohung durch Drohnen sprach und über die Möglichkeit, dass diese von Gaza aus abgeschossen werden könnten. „Haben Sie eine Drohne zu Hause? Das kann tödlich sein. Wenn sie in Schwärmen kommen und mit Waffen ausgestattet sind, sind sie sehr akkurat und schwer zu erkennen. Wir sind die Fortschrittlichsten in der Welt, aber dies ist ein globales Problem. Wir sehen es in der Ukraine, im Libanon, im Iran, und jetzt versuchen sie eine Neuauflage und bringen sie nach Gaza.“ Er erklärte, er habe den Sicherheitsapparat und die israelische Armee angewiesen, aggressiv auf die Bedrohung im südlichen Sektor zu reagieren. „Schießen Sie sie ab. Schießen Sie auf die, die die Drohnen abschießen. Schießen Sie auf die Abschussorte. Tun Sie alles, um unsere Bürger zu schützen.“ (INN, VFI News)
Dankt Gott für den Schutz der Gemeinden an der Grenze zu Gaza. Proklamiert, dass Er weiterhin ihr Schutzschild ist – gegen jegliche Bedrohung, ob aus der Luft oder zu Land. Sprecht Weisheit aus über der politischen und militärischen Führung des jüdischen Staates. Ruft in Jeschuas Namen Bewahrung über den Bürgern und Soldaten aus. Mögen sie allesamt bei jedem Einsatz aufmerksam und mutig sein. Proklamiert, dass die Pläne der Feinde, die Israel schaden wollen, zunichtegemacht werden. Ruft aus, dass die Bewohner im Süden in Frieden und Sicherheit leben können. – siehe Römer 4,17 und Josua 21,44
Tag X für die Wirtschaft
US-Präsident Donald Trump erklärte am 19.8. den „Tag X für die Wirtschaft“ gegen den Iran. Er warnte, dass alle Länder, die mit der islamistischen Republik Handel treiben, mit heftigen wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen müssen. „Ölschmuggel, Wechselgeschäfte, Bargeldtransfers, Wechselstuben, das Fahren unter falscher Flagge, Scheinfirmen – all das muss jetzt aufhören. Sie wissen genau, wen ich hiermit anspreche“, schrieb er auf Truth Social. „Niemand hat der Islamischen Republik von Iran mehr Möglichkeiten für ein Abkommen angeboten als ich. Für sie ist es tragisch, dass sie keine davon genutzt hat.“ Am 18.8. hatte Trump erklärt, er sei nicht mehr an Gesprächen mit dem Iran interessiert. Allerdings sagte er am Mittwoch, er sei offen, für neue Gesprächsrunden. „Darum kündige ich heute die schwersten Wirtschaftssanktionen an, die je einem Land auferlegt wurden!“ Er sagte, es handle sich um wirtschaftliche Kriegsführung und Isolation in einem bis dato unbekannten Ausmaß. „Heute kündige ich darüber hinaus an, dass alle Länder, die ihren Finanzinstituten, Unternehmen, Flughäfen oder Regierungsbehörden gestatten, dem Iran auf irgendeine Art und Weise zu helfen, selbst mit schwersten wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen müssen. Es ist der Tag X für die Wirtschaft. Es ist notwendig, dass alle unsere Verbündeten mit uns, den Vereinigten Staaten von Amerika, an einem Strang ziehen, um den Iran zu isolieren und die Bedrohung durch ihn zu beenden. Die Wahnsinnigen [im Iran] sind in Bedrängnis und diese historischen Maßnahmen werden sie und ihre Fähigkeit, die Welt zu terrorisieren, lähmen. Der Iran wird nie über Atomwaffen verfügen.“ (Times of Israel, VFI News)
„Das Pferd wird gerüstet für den Tag des Kampfes, aber die Rettung kommt von dem HERRN.“ – Sprüche 21,31
Israel: „Angriff auf den syrischen Militärflugplatz Abu z-Zuhur verhinderte türkische Expansion in Richtung Grenze.“
Am 21.8. schrieb das Büro des israelischen Premiers auf X (vormals Twitter), dass Israel den syrischen Militärstützpunkt Abu z-Zuhur angegriffen hatte, um zu verhindern, dass die Bedrohung der Sicherheit durch die Türkei noch viel größer wird, als sie es ohnehin schon ist. Israelische Geheimdienstler hatten festgestellt, dass Truppen aus der Türkei auf dem Luftstützpunkt stationiert werden sollten, der weniger als 320 km von der israelischen Grenze entfernt liegt. Jerusalem warnte Syrien. Syrien empfing die Warnung auch, ignorierte sie jedoch. Die Türkei stellt eine besondere Bedrohung dar, so der Regierungssprecher, denn der türkische Präsident Erdogan hat Israel wiederholt bedroht und öffentlich zur Zerstörung des jüdischen Staates aufgerufen. Er hatte sogar über den engsten Verbündeten Israels, die USA, gesagt, eine gerechte Welt wäre möglich, aber nicht mit Amerika. Der Sprecher aus Netanjahus Büro schrieb weiter: „Wollen Sie vielleicht so jemanden an Ihrer Grenze haben?“ Aktuell sind israelische Truppen nur auf 1 % des syrischen Territoriums entlang der Grenze zu finden. Dagegen hat die Türkei rund 5 % von Syrien mit ihrer militärischen Präsenz belegt. „Vor über einem Jahr haben Israel und Syrien eine Vereinbarung getroffen, um den sicherheitstechnischen Status quo zu halten und an der Grenze Ruhe zu bewahren. Syrien hat gegen diesen Deal verstoßen. Israel ist für die Rückkehr zum Status quo. Wir wollen keine Eskalation. Aber Israel lässt sich weder durch die Türkei noch durch andere Länder bedrohen.“ (Jerusalem Post, VFI News)
„Beschließt einen Ratschlag, und er soll vereitelt werden; redet ein Wort, und es soll nicht zustande kommen; denn Gott ist mit uns.“ – Jesaja 8,10
Israel und Kolumbien schaffen Visum ab
Israel und Kolumbien schaffen zum 1.9. die Visumspflicht für Besucher ab. Dies teilte das Außenministerium am 20.8. mit. Zuvor hatten Außenminister Gideon Saar und sein kolumbianischer Amtskollege Omar Beltrán Escobar eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern verbessern sich seit dem Regierungswechsel in Südamerika rapide. Bereits letzten Monat hatte sich Saar in Washington mit Escobar getroffen und die Wiederherstellung der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen geplant. Auch will die neue Regierung von Abelardo de la Espriella eine Botschaft in Jerusalem eröffnen. Schon wenige Tage nach Amtsantritt hatte der neue Präsident die Souveränität Israels über die Golanhöhen anerkannt. (INN, VFI News) – 1. Mose 12,1-3
Schaut euch das Video „Sos Asis“
Schaut euch das Video „Sos Asis“ an und sinnt über Jesaja 61,10a nach
Die neue Jerusalemer Bahn verbindet das Stadtzentrum mit Malcha
Nach jahrelanger Planung, vielen Verzögerungen und den Bauarbeiten in der Stadt erlebt Jerusalem nun die größte Transportrevolution seiner Geschichte. Der 1. Abschnitt der Grünen Linie von Jerusalems Schnellbahn (L3) sollte am 21.8. den Verkehr aufnehmen. Damit wird das Stadtzentrum mit dem Stadtteil Malcha im Südwesten der Hauptstadt verbunden. Mit der Einweihung verändert sich die Verkehrskarte von Jerusalem und macht sie zur 1. Stadt, die ein sich überschneidendes Netz von Schnellbahnen hat. Der neue Abschnitt ist rund 7 km lang und hat zwölf Stationen – neben einer Transferstation, die er sich mit der Roten Linie teilt. Die neue Linie passiert die wichtigsten Teile der Stadt, in der Menschen arbeiten, die Regierung tätig ist und Bildungszentren liegen, wie zum Beispiel das Internationale Konferenzzentrum, das Regierungsviertel, der Givat-Ram-Campus der Hebräischen Universität, der Botanische Garten, der Stadtbezirk Givat Mordechai, das Akademische Zentrum Lev, das Tenniszentrum, das Teddy-Stadium, die Pais-Arena und das Einkaufszentrum von Malcha. Die Behörde für Transport hofft, dass die stark überlastete Rote Linie mit der neuen Linie etwas entlastet wird. Mit ihr sind jeden Monat 4,6 Millionen Passagiere unterwegs. Die neue Bahn soll eine schnellere, bequemere Alternative zum Auto werden. Zunächst fahren die Züge alle 12 bis 15 Minuten. Im Laufe der Zeit, soll der Takt in Stoßzeiten auf 8 bis 10 Minuten erhöht werden. (INN, VFI News)
„Jerusalem ist gebaut, dass es eine Stadt sei, da man zusammenkommen soll.“ – Psalm 122,3
Hochzeit von ehemaliger Geisel
Eliya Cohen und seine Verlobte, Ziv Abud, heirateten am 19.8. nach zehn Jahren Freundschaft und 505 Tagen, in denen Cohen in Gaza als Geisel gehalten worden war. Die Feier fand auf der Ronit-Farm statt – mit über 1000 Verwandten und Freunden. Sie hatten sich vor der Hochzeit eine Woche lang nicht gesehen und trafen dann erst wieder als Braut und Bräutigam zusammen. Der frühere Oberrabbi David Lau führte die Zeremonie unter der Chuppa samt Qidduschin durch. Der Sänger und Liedermacher Amir Benayoun begleitete das Paar, als sie unter den Traubaldachin traten. Am 7.10.23 waren Eliya und Ziv im "Todesbunker" in Re'im, bei dem Aner Schapira sich zur Wehr setzte und Granaten zurückwarf, die von draußen in den Bunker geworfen worden waren. So hatte er viele Leben gerettet, bevor er selbst starb. Ziv war unter den Überlebenden. Eliya wurde nach Gaza entführt und kam erst nach über 16 Monaten nach Israel heim. Das Paar ließ Mosche Schapira, Aners Vater, die Ketuba, das heißt den traditionellen schriftlichen Ehevertrag für jüdische Ehepaare, verfassen. „Für uns schließt sich ein Kreis, der sich nur schwer in Worte fassen lässt. Aner war da in dem Moment, als sich unser Leben veränderte. Heute schreibt sein Vater die Ketuba für uns und nimmt an dem Augenblick teil, an dem wir uns für das Leben und die Liebe entscheiden. Das berührt uns tief“, so das junge Paar. „Seit jenem Tag liegt eine sehr lange Reise hinter uns und diese Hochzeit fühlt sich für uns wie ein kleiner Sieg für das Leben an.“ (INN, VFI News)
„Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn Er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam, mit priesterlichem Schmuck geziert, und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.“ – Jesaja 61,10
Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen, und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.
Unser neuer ISRAEL-KALENDER „The healing garden of Israel“
Unser neuer ISRAEL-KALENDER „The healing garden of Israel“ (Der Heilgarten Israels) – ist im Büro in München eingetroffen. Er hat ein Kalendarium von September 2026 bis Dezember 2027 und ist in Englisch und Hebräisch geschrieben. Solange der Vorrat reicht, geben wir ihn gegen eine Spende von € 15,- oder mehr ab. Bitte meldet Euch im Büro in München.