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Officers detain a Palestinian man in the Shuafat refugee camp in East Jerusalem

Polizei nimmt acht verdächtige Palästinenser fest, die dem Mörder einer Soldatin zur Flucht verholfen haben sollen

Acht Palästinenser, die vermutlich dem bewaffneten Mann zur Flucht verholfen haben, der diesen Monat eine israelische Soldatin bei einem Checkpoint in der Nähe von Jerusalem getötet hat, wurden am frühen Morgen des 18.10. von israelischen Sicherheitstruppen festgenommen. Noa Lazar, 18, vom Erez-Bataillon der Militärpolizei sowie eine zivile Wache waren am 8.10. beschossen worden. Der Schütze hatte in der Nähe eines Grenzübergangs beim „Flüchtlingslager“ Schuafa das Feuer auf sie eröffnet. Der zivile Wachmann wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Lazar wurde ebenfalls eingeliefert, erlag aber kurz darauf ihren Verletzungen. Dem verdächtigen Schützen, Udai Tamimi, 22, gelang die Flucht ins Lager, wo er sich wahrscheinlich immer noch versteckt hält. Laut Polizei leben die acht Verdächtigen im Lager oder in der nahe gelegenen Stadt Anata im Westjordanland. Sie alle sind Verwandte oder Bekannte Tamimis. Ein Sprecher der Grenzpolizei teilte mit, bei den nächtlichen Durchsuchungen seien Waffenteile und militärische Westen konfisziert worden. Er fügte hinzu, die Palästinenser hätten Brandbomben und Steine auf die Beamten geworfen, die darauf mit Mitteln zur Auflösung von Unruhen reagierten. Berichte über verletzte Palästinenser gab es zunächst nicht. (Times of Israel, VFI News)

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