Logo
Artikel 3 von 11
Irans Missile Program Simorgh Safir Sejjil Shahab-3B Shahab-3A

„Sie werden alle Raketen abfeuern!“

Israel bereitet sich auf den schlimmsten Fall, das heißt auf Krieg, vor. Die „roten Linien“ von Jerusalem sind weit von denen von Teheran entfernt, welches sich weigert, auch nur darüber nachzudenken, Limits für sein Raketenprogramm in Betracht zu ziehen. Die gleichen Raketen verursachten im 12- Tage-Krieg in Israel Schaden, was die Planung an der Heimatfront für Israel prägt. So bereitet sich Israel darauf vor, dass aus Verhandlungen plötzlich Konfrontationen werden. Der Iran betrachtet sein ballistisches Raketenprogramm als extrem wichtige, strategische Stärke und als zentrales Instrument der Abschreckung. Einschätzungen von Experten zufolge ist die Bandbreite der iranischen Raketen fähig, Israel an der Heimatfront lahmzulegen und trotz seines hochmodernen Abwehrsystems beträchtlichen Schaden anzurichten. Aus dem Krieg gelernte Lektionen bestätigten für Teheran, dass durch ihre Zermürbungstechnik die Vorräte an israelischen Abwehrraketen schwinden. Darum ist dem Iran das Raketenprogramm so wichtig. Geheimdienstler kommen zu dem Schluss, dass der Iran seinen Waffenvorrat nicht aufgeben wird, egal, wie viel Druck die USA in Verhandlungen ausüben. Offiziell geht man von einem Kollisionskurs aus: einer Vereinbarung, durch die Israel sich dauerhaft einer großen Bedrohung ausgesetzt sieht, oder einem Abrutschen in einen totalen Krieg. Das israelische Verteidigungssystem, das auf sieben Bataillonen beruht und fünfschichtig ist, bereitet sich wie das US-Militär vor; eventuell kommt auch eine internationale Koalition zustande. Planer im Verteidigungswesen konzentrieren sich auf die Möglichkeit einer rasch eskalierenden Situation, falls die Gespräche scheitern. (YNN, VFI News)

„Der HERR wird dich behüten vor allem Bösen, Er wird behüten deine Seele.“ – Psalm 121,7