
Lindsey Graham greift Politiker in den Golfstaaten an und vergleicht Khomeini mit Hitler
Der republikanische US-Senator Lindsey Graham kritisierte die Führung der Golfstaaten in einem Interview auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 13.2. Im Gespräch mit Christiane Amanpour zeigte er sich frustriert bezüglich der Diskussionen über die Zukunft des Iran. Seine Kommentare kommen zu einer Zeit, in der die Spannungen in der Region groß sind und erneut debattiert wird, wie man gegen Teheran vorgehen kann. Grahams Meinung nach müsste entschlossen gehandelt werden. Er erschien neben dem iranischen Kronprinzen Resa Pahlewi und der Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola. Er sagte, das iranische Regime sei so schwach wie nie. Die Zeit sei gekommen, dass das US-Militär eingreift. Er bezog sich auf die Aussage von Präsident Donald Trump vom Januar, als er sagte: „Hilfe ist unterwegs.“ Den höchsten iranischen Anführer, den Ajatollah, verglich Graham mit Adolf Hitler. Sein Herrschersystem sei von Fanatismus geprägt. Khomeini positioniere das Regime, nicht das iranische Volk, als eine Quelle der Instabilität und Bedrohung. Graham verglich Trumps Aussage über die kommende Hilfe mit dem berühmten Satz von Ronald Reagan aus dem Jahr 1987 [„Reißen Sie diese Mauer nieder!“]. Er und Trump präferierten eine diplomatische Lösung, doch das iranische Regime müsste so oder so gestürzt werden. Seine Anmerkungen lösten bei Partnern in der Region und in Washington gleichermaßen Druck aus, die Gelegenheit, die einen Wendepunkt markiert, nicht verstreichen zu lassen. Das Interview bewies, wie offen ein Wechsel des Regimes auf höchster Ebene diskutiert wird. (Jerusalem Post, VFI News)
„Wenn die Wege eines Mannes dem HERRN wohlgefallen, so lässt Er selbst seine Feinde mit ihm in Frieden sein.“ – Sprüche 16,7