
Verzweiflung und wachsender Zorn unter der iranischen Bevölkerung
Im Iran gibt es Berichte darüber, wie der Alltag von einer Wolke der Furcht überdeckt ist. Durch vermehrte Patrouillen, nächtliche Razzien und plötzliche Festnahmen haben die Menschen Angst, ihr Zuhause zu verlassen. Sie berichten auch über den wirtschaftlichen Druck, über mit Gittern verschlossene Läden und über die große Unsicherheit bezüglich möglicher Angriffe von außen. Manche Leute hoffen, dass der Druck auf das Regime zu größerer Freiheit führt. Andere haben Angst, dass der Konflikt die Isolation verschlimmert und das Leben noch mehr erschwert. Die Bevölkerung bereitet sich auf Störungen vor, kauft Dinge des täglichen Bedarfs auf Vorrat ein, kümmert sich um Nachbarn und nutzt das Internet, wann immer es möglich ist. Familien wägen ab zwischen ihrer Sicherheit und ihrem Lebensunterhalt. Sie versuchen – um der Kinder willen –, Routinen einzuhalten, während sie sich auf das Unerwartete einstellen. Das Gefühl, beobachtet zu werden, sowohl online als auch offline, kommt zu dem Stress noch hinzu, der sich durch jahrelange Unterdrückung und die jüngsten Krisen noch verschärft hat. Bei all der Einschüchterung wünschen sich viele eine menschenwürdige Behandlung und eine Zukunft ohne Angst. Zum einen wollen sie eine Führung, die Rechenschaft über ihre Arbeit ablegt, und zum andern möchten sie sich wieder ein ganz normales Leben aufbauen, wenn der aktuelle Sturm vorbei ist. (Jerusalem Post, VFI News)
„Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet Er.“ – Psalm 34,19