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VFI News 16. April 2022

Euch allen ein reich gesegnetes Pessachfest!

Pessach begann am 15. April bei Sonnenuntergang. Alljährlich versammeln sich jüdische Familien in Israel und weltweit, um sich den Auszug aus Ägypten ins Gedächtnis zu rufen, als Gott Sein Volk aus der Gefangenschaft befreite. Falls ihr Pessach auch feiert, wünschen wir euch eine gesegnete Pessachwoche. Sie endet am Samstag, dem 23. April 2022. Ansonsten: ein frohes Auferstehungsfest!

„Und das Blut soll euch zum Zeichen sein an den Häusern, worin ihr seid; und sehe Ich das Blut, so werde Ich an euch vorübergehen...“ – 2. Mose 12,13

Vom Iran unterstützte Milizen im Irak schmuggeln Waffen für die Russen in der Ukraine

Vom Iran unterstützte Milizen im Irak schmuggeln Waffen, um Russland bei seiner Invasion in die Ukraine zu unterstützen. Rückstoßfreie Panzerabwehrhandwaffen, Panzerabwehrraketen und in Brasilien entwickelte Raketenwerfer haben es vom Irak aus in die Ukraine geschafft, hieß es in einem Bericht, in dem Mitglieder der vom Iran unterstützten Milizen ebenso zitiert wurden wie in der Region mit der Angelegenheit vertraute Geheimdienste. Teheran schenkte Moskau ein im Iran hergestelltes Raketensystem vom Typ Bavar 373. „Bavar“ bedeutet „Glaube“ und die Zahl 373 steht für „Botschafter Allahs“. Dabei handelt es sich um ein iranisches mobiles, allwetterfähiges Langstrecken-Boden-Luft-Lenkwaffensystem zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen, Drohnen, Marschflugkörpern und ballistischen Raketen. Die rückstoßfreien Panzerabwehrhandwaffen und die Panzerabwehrraketen gehören einer schiitischen Milizengruppe namens Hashd al-Shaabi. Sie wurden am 26.3.2022 vom Irak in den Iran transportiert. Dort nahmen sie Vertreter Russlands in Empfang und verschifften sie nach Russland. Am 1. April nahm die Gruppe Hashd al-Shaabi auch den brasilianischen Raketenwerfer vom Typ Astros II auseinander, damit er zu den russischen Truppen transportiert werden konnte. Dieser Waffenhandel deutet auf die Beziehungen Russlands zum Iran hin, während Moskau vom Westen immer stärker isoliert wird und auf dem Schlachtfeld Probleme hat. Unterdessen bekommt Russland weiter die Sanktionen des Westens zu spüren. Vertretern der USA zufolge holt sich Moskau für seine Invasion der Ukraine militärische Hilfe aus Peking. (Times of Israel, VFI News)

5. Mose 20,1-4

Regionale Allianz zum Schutz vor dem Iran nötig

Israels Verteidigungsminister Benny Gantz erklärte jetzt, eine regionale Allianz sei ebenso notwendig wie der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Geheimdiensten, um dem Mangel an Inspektoren für das iranische Atomprogramm entgegenzuwirken. In seiner Rede vor der Washingtoner Denkfabrik für Nahostpolitik sagte Gantz, der Iran reichere weiterhin Uran an und stehe kurz vor einem Anreicherungsgrad, der für den Bau von Atomwaffen gebraucht wird. Er sagte dem Publikum, er verstehe zwar, dass die USA eine Vereinbarung wollen, aber die Hintertürchen darin müssten geschlossen werden. Andernfalls würden diese im Laufe der Zeit zu ernsthaften Problemen führen. Er verwies auf den Krieg in der Ukraine. In diesem Fall übe der Westen wirtschaftlichen und politischen Druck auf Russland aus, sei allerdings „sehr vorsichtig“ mit seinen militärischen Optionen, weil die Russen Atomwaffen haben. So etwas wolle Israel in Bezug auf den Iran auf keinen Fall. Sollte kein Vertrag zustanden kommen, müsse Israel zu Plan B übergehen, warnte Gantz. „Wir müssen die Kooperation zwischen den Geheimdiensten ausbauen und eine Koalition der Geheimdienste bilden, die gegen den Iran tätig wird und die fehlenden Möglichkeiten für Inspektionen ausgleicht“, sagte er. Die Beziehungen Israels zu den Ländern in der Region müssten gestärkt werden, darüber hinaus müsse Israel seine offensiven Fähigkeiten verbessern. Vom Iran in anderen Ländern in der Region durchgeführte Aktivitäten müssten unterbrochen werden. Israels Verteidigungsmöglichkeiten müssten ausgebaut werden und man müsse mit der iranischen Gesellschaft kommunizieren, die von islamischen Regime wie eine Geisel behandelt wird. * Vor einigen Monaten hatte Israel mit seinen Nachbarn an einer Militärübung teilgenommen. Dabei wurden Szenarien mit Drohnen und anderen Bedrohungen aus der Luft geübt. Der Ausbau der Zusammenarbeit mit Golfstaaten, die dem Iran geografisch näher sind als Israel, wird es der israelischen Armee erlauben, Bedrohungen, die weiter von seinen Grenzen weg sind, zu stoppen. (Jerusalem Post, VFI News)

EU unterstützt weiter Nichtregierungsorganisationen, die mit Terroristen verbunden sind

Die Europäische Union und Nichtregierungsorganisationen (NRO) arbeiten zusammen, um die Verluste wettzumachen, die dadurch entstanden sind, dass Israel sechs der NROs als Terrorgruppen eingestuft hat. Die EU und die NROs geben dabei vor, die bekämpften den schrumpfenden Raum für zivile gesellschaftliche Organisationen unter den Palästinensern. Dies geht aus einem Dokument hervor, das der Tageszeitung Jerusalem Post vorliegt. „Die EU und ihre Mitgliedstaaten arbeiten weiter mit den sechs betroffenen Organisationen zusammen; sie zeigen ihnen kollektiv ihre Solidarität sowohl auf technischer Ebene und in der Führung“, hieß es in einem Protokoll vom 21.1.2022 für ein Treffen zwischen EU-Vertretern für die Palästinenser, weiteren Vertretern Europas und führenden Vertretern der zivilen palästinensischen Gesellschaft. * Das Treffen fand statt, nachdem der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz im Oktober 2021 beschlossen hatte, die folgenden sechs palästinensischen Organisationen wegen ihrer Beziehungen zur sogenannten Volksfront für die Befreiung Palästinas zu verbieten: Addameer, Al Haq, das Bisan-Zentrum, den palästinensischen Zweig der internationalen Organisation zur Verteidigung von Kindern (DCI-P), die Komitees der Gewerkschaft für Landwirtschaft (UAWC) und die Komitees der Gewerkschaft für palästinensische Frauen (UPWC). Die PLO gilt in Israel, den USA, der EU und in anderen Ländern als Terrororganisation. Die Verträge mit der Al Haq und dem palästinensischen Zentrum für Menschenrechte, die ein von der EU bezahltes Projekt mit einigen der verbotenen NROs betrieben hatten, wurden ausgesetzt, nachdem Israel letztes Jahr seine Vorwürfe vorgebracht hatte, und zwar noch vor ihrer offiziellen Klassifizierung als Terrororganisationen. Das europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) wies die Vorwürfe zurück, aber das Einfrieren der direkten und indirekten Gelder blieb. Eine vollständige Überprüfung würde wahrscheinlich ein halbes Jahr dauern, hieß es in dem im Januar veröffentlichten Dokument. Bei dem Treffen mit EU-Vertretern und bei der palästinensischen NRO-Konferenz wurde nicht erwähnt, dass der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas seinerseits beschlossen hatte, die Aktivitäten und Finanzen von zivilen palästinensischen Organisationen einzuschränken. Allerdings bezeichneten die palästinensischen NROs die Entscheidung von Abbas zum Einfrieren der NRO-Konten als böswilligen Angriff. Die Al Haq behauptete, der Entschluss beschränke die Säulen der Transparenz und Offenheit der zivilen Gesellschaft. (Jerusalem Post, VFI News)

Israelisches Mathematikteam auf Platz 9

Das Team machte Israel diese Woche bei der europäischen Mathematikolympiade für Mädchen (EGMO) stolz. Dieses Jahr fand der Schülerwettbewerb im Bereich Mathematik für 222 Nachwuchsmathematikerinnen aus 56 Ländern in Ungarn statt. Insgesamt kam Israel auf Platz 9, die Kapitänin Nogah Friedman auf Platz 3 der Welt. Ihr Erfolg ist von besonderer Bedeutung, da es nun Initiativen gibt, um mehr Frauen in Israel für Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen und Mathematik (kurz „STEM“) und für den Bereich Hochtechnologie zu gewinnen. Der Präsident des Weizmann-Instituts, Professor Alon Chen, sagte dazu: „Ich hoffe, dieser Erfolg führt dazu, dass mehr Mädchen Interesse an wissenschaftlichen Berufen zeigen.“ Während des zweitägigen Wettbewerbs schrieben die Schülerinnen jeweils eine viereinhalbstündige Prüfung mit drei extrem schwierigen Sachaufgaben aus den Bereichen Algebra (Rechnen mit Unbekannten in Gleichungen), Kombinatorik, Geometrie und Zahlentheorie. Dieses Jahr nahm Israel zum 7. Mal an der EGMO teil, die es seit 2012 gibt. Die vierköpfige israelische Delegation holte vier Medaillen: Friedman aus Rechovot gewann Gold; Nogah Labin aus Tel Aviv gewann ebenso wie Jaara Schulman und Tamar Peer aus Herzlia Bronze. Bildungsminister Jifat Schascha-Biton gratulierte den siegreichen jungen Damen: „Ihr seid der Grund, warum das israelische Team, unser Bildungssystem und das ganze Land stolz sein darf. Euer beispielloses Abschließen inspiriert uns und ich hoffe, dass sich dadurch viele andere Mädchen für diesen Weg entscheiden.“ (Jerusalem Post, VFI News)

1. Petrus 4,10

Islamisten im Kongo ermorden Christen erbarmungslos

Anfang April überfielen Islamisten das Dorf Masambo im Nordosten des Kongo. Der Anschlag der Dschihad-Kämpfer der Alliierten Demokratischen Kräfte (ADF), die mit dem Islamischen Staat verbündet ist, war nur einer von vielen, die die Islamisten in der gesamten Region Nordkivu und im benachbarten Ituri verübt haben, wie die Organisation Barnabas Fund in einer E-Mail am 12.4.2022 schrieb. Im Mai 2021 hatte der Präsident des Kongo, Felix Tshisekedi, erklärt, die beiden Provinzen gelten als „belagert“, was ein Jahr später immer noch der Fall ist. Ein Vertreter der Kirche in Uganda, die ADF gegründet worden war, erklärte, die Dschihad-Kämpfer ermordeten Christen erbarmungslos. Viele Menschen seien auf der Flucht aus dem Kongo und suchten im Westen Ugandas Schutz. Im Dezember 2021 hatte Africa News berichtet, Uganda habe über 1.000 Soldaten entsandt, um der kongolesischen Armee in ihrem Kampf gegen die ADF-Rebellen in der Region zu unterstützen. Der Barnabas Fund für verfolgte Christen bittet um Gebet für den Schutz von Christen im Nordosten des Kongo: „Betet, dass der islamische Extremismus und andere Formen der Gewalt in dieser gebeutelten Region ein Ende finden. Betet für Gemeinden im Westen Ugandas, die Tausenden von Flüchtlingen helfen wollen, die über die Grenzen gekommen sind.“ (BB, VFI News)

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Hineh Lo Yanum

Singt mit Barry und Batya Segal den Psalm 121,4. Er feiert die beständige Bewahrung Gottes, die Sein Volk im Glauben empfangen und für sich in Anspruch nehmen muss. Er wacht über uns, während wir schlafen. Wir müssen uns entscheiden, fest darauf zu vertrauen, dass Er unser Beschützer ist. Er allein soll unsere Zuversicht sein. Unsere feste Burg ist allein die Liebe Gottes.

Segnet Israel

Danke für eure liebe Unterstützung für Israel im Gebet und im Geben, wie für unsere Schulranzenaktion: https://www.visionforisrael.com/de/projekte. Genießt die Bilder und (englischen) Kommentare in unseren Roots & Reflections-Sendungen: https://www.youtube.com/c/RootsReflections/featured

1. Korinther 15,58