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VFI News 3. April 2021

Hilfe für die Armen

Vielen herzlichen Dank an euch, unsere wunderbaren Partner! Ihr habt es ermöglicht, dass Hunderte von Familien überall im Heiligen Land finanzielle Hilfe von VfI empfangen konnten. Unter ihnen waren Überlebende von Terroranschlägen, alleinstehende Soldaten, bedürftige Familie, darunter auch Alleinerziehende, Überlebende des Holocaust und neue Einwanderer aus Äthiopien und anderen Nationen. Hier ein Beitrag (auf Hebräisch mit englischen Untertiteln): https://youtu.be/K6Hlk6TfODs.

Schaut euch auch die (englischen) Pessachvideos von VfI an: https://www.youtube.com/user/VisionforIsrael

Türkische Polizei findet und konfisziert 2000 Jahre alte Thora-Schriftrolle

Die türkische Polizei hat jetzt mitgeteilt, sie habe eine 2000 Jahre alte Thora-Schriftrolle in einer Küstenstadt rund 480 km von Istanbul entfernt gefunden. Unabhängig von dem Fund hatten die Überreste einer verlassenen Synagoge in Istanbul Feuer gefangen, wobei die Polizei von Brandstiftung ausgeht. * Die Schriftrolle wurde am 26.3.2021 konfisziert, als die Polizei nach einem Hinweis zwei PKWs in Samsun kontrollierte, wie der Sputnik berichtete. In einem der Autos, so die Polizei, fand sie 19 Seiten einer reich verzierten Thora-Rolle mit Goldschrift und in Leder eingerahmten Seiten. Die fünf festgenommenen Personen werden verdächtigt, illegal mit archäologischen Fundstücken gehandelt zu haben. Im Sputnik gab es keine weiteren Einzelheiten, wobei es sich bei dem Fund wahrscheinlich um einen der ältesten Schätze handeln könnte, wenn die Informationen der Wahrheit entsprechen. (Times of Israel, VFI News)

„Denn alles, was zuvor geschrieben ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren und durch die Ermunterung der Schriften die Hoffnung haben.“ – Römer 15,4

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wieder. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

25 % aller US-amerikanischen Juden haben Antisemitismus seit 2016 schon selbst erlebt

Eine jährlich von der Anti-Diffamierungs-Liga (ADL) durchgeführte Umfrage ergab, dass ein Viertel aller Juden in Amerika in den letzten fünf Jahren selbst Antisemitismus erlebt hat und dass die meisten US-amerikanischen Juden miterlebt haben, wie andere Menschen zum Ziel von Antisemitismus wurden. Im gleichen Zeitraum wurden 9 % der Befragten körperlich angegriffen, weil sie jüdischen Glaubens sind. Insgesamt erklärten 63 % der jüdischen Teilnehmer an der Umfrage, dass sie seit 2016 Zeugen von Antisemitismus oder selbst Opfer davon wurden, ein Anstieg von 54 % gegenüber dem Vorjahr. Die Studie wurde Anfang Januar 2021 durchgeführt und umfasst die Antworten von 503 erwachsenen jüdischen US-Bürgern. Die Fehlerquote liegt bei 4,4 %.(Times of Israel, VFI News)

„Und ihr werdet von allen gehasst werden um Meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, dieser wird errettet werden.“ – Matthäus 10,22

Israel: Blitztest für Covid wird in Europa genehmigt

Eine israelische Firma teilte am 31.3. mit, dass sie die EU-Genehmigung für einen Corona-Blitztest bekommen hat. Dieser könnte für international Reisende hilfreich sein. Das Testgerät namens SpectraLIT ist leicht zu handhaben. Eine komplizierte Laborausstattung ist nicht nötig. Stattdessen werden die Proben ins Licht gehalten und das Ergebnis ist dank der spektralen Signatur gleich sichtbar. Das heißt, dass Mitarbeiter an Flughäfen, die derzeit von ihren Kabinen aus Proben von den potentiellen Flugreisenden entnehmen und sie an Labors senden, nun stattdessen ein einfaches Gerät zur Hand haben und Passagieren innerhalb von 20 Sekunden das Resultat der Analyse mitteilen können. (Times of Israel, VFI News)

Danke für eure Gebete für Heilung und Schutz von Gottes Volk sowie für Erfolg für Mitarbeiter in medizinischen Berufen im Kampf gegen den Virus.

Armeemanöver für Rettung hinter der Front

Das Scenario für die militärische Übung war Folgendes: Ein selbstgebastelter Sprengstoff wird in einem Gebäude tief in feindlichem Gebiet, in dem sich eine Einheit der israelische Armee befindet, in die Luft gejagt. Mehrere Soldaten dieser Sondereinheit sind eingeschlossen und die Zusammenarbeit mit der Such- und Rettungsabteilung der Heimatfront ist nötig, wobei ein schnelles Eingreifen nötig ist, um die unter den Trümmern liegenden Soldaten zu retten. * Es war das erste Mal, dass eine derartige gemeinsame Übung durchgeführt wurde. Sie fand im Trainingszentrum Rotem im Süden Israels statt. Teilnehmer waren die Elitetruppe Egoz (eines der drei Bataillone der Kommandobrigade) und das Bataillon Ram von der Heimatfront, welches derzeit eine Reihe von Manövern durchführt. (Jerusalem Post, VFI News)

„Die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern göttlich mächtig zur Zerstörung von Festungen, indem wir Vernunftschlüsse zerstören.“ – 2. Korinther 10,4. Siehe auch Epheser 6,10ff und Prediger 3,8.

Bahrain ernennt erstmals Botschafter für Israel

Außenminister Gabi Aschkenasi hat jetzt, ein paar Wochen vor der Eröffnung der bahrainischen Botschaft, den allerersten bahrainischen Botschafter für Israel bewilligt; der Außenminister in Manama, Abdullatif bin Rashid Al Zayani, hatte Khaled Yousif al-Jalahama am 28.3.2021 für das Amt ernannt. Jalahama dient derzeit im Außenministerium und war von 2009 bis 2013 in der bahrainischen Botschaft in den USA tätig. Ein Team aus Bahrain wird in den nächsten Wochen in Israel eintreffen, um in der Gegend von Tel Aviv alles für die Eröffnung der Botschaft ihres Landes im jüdischen Staat vorzubereiten. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiter für freundschaftliche Beziehungen Israels mit anderen Nationen.

Tausende nahmen für den priesterlichen Pessachsegen an der traditionellen Zeremonie an der Klagemauer teil

Zum ersten Mal seit 18 Monaten kamen am 29.3.2021 Tausende von Menschen zur Klagemauer in Jerusalem, um sich den priesterlichen Segen zusprechen zu lassen. Dies war möglich, weil die Covid-bedingten Beschränkungen vor Pessach gelockert wurden. Normalerweise begeben sich jüdische Pilger zweimal im Jahr – an Pessach und Sukkot – an die „Kotel“ genannte Mauer, wobei Männer wie Frauen den Platz und seine Umgebung nahezu überfluten. Wegen Covid waren im letzten Jahr große Menschenansammlungen verboten und diese Veranstaltungen abgesagt worden. Symbolisch hatten sich 2020 dadurch nur zehn Personen für die Zeremonie anlässlich der besonderen Feiertage an der Mauer versammeln dürfen. (Times of Israel, VFI News)

„Im 1. Monat, am 14. Tag des Monats, soll euch das Passah sein, ein Fest von sieben Tagen; Ungesäuertes soll gegessen werden.“ – Hesekiel 45,21

Fast alle verbliebenen jemenitischen Juden deportiert

Die letzten drei jüdischen Familien aus dem Jemen wurden von Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt wurden, jetzt deportiert. Damit leben nur noch vier ältere Juden in dem Land. Dies meldete die in London herausgegebene Zeitung Asharq Al-Awsat am letzten Wochenende. Damit ist die 2600 Jahre alte jüdische Gemeinde im Jemen im Süden der Arabischen Halbinsel praktisch zu Ende gegangen. Die aus insgesamt 13 Personen bestehenden, jetzt deportierten Familien sagten gegenüber Asharq Al-Awsat, dass sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause seien. Sie hatten sich dem Umzug erst widersetzt, sich dann aber dafür entschieden, als die Huthis ihr Weggehen zur Bedingung für die Freilassung des vor sechs Jahren entführten Juden Levi Salem Marhabi machten. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, dass Recht gesprochen wird für Menschen, die wegen ihres jüdischen Glaubens verfolgt werden.

„Schlechte Nachrichten für Israel, aber es könnte schlimmer sein.“

Als die Details über ein Wirtschafts- und Sicherheitsabkommen, das 25 Jahre lang gültig sein und einen Wert von mehreren Milliarden Euro haben soll, im Sommer 2020 bekannt wurden, lautete eine Schlagzeile: „Der Entwurf für ein Abkommen zwischen China und dem Iran bedeutet nichts Gutes für Israel.“ Nun unterzeichneten der iranische Außenminister Javad Zarif und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi am 27.3.2021 eine Vereinbarung in Teheran. Diese bedeutet immer noch nichts Gutes für Israel. Wichtiger als der Inhalt des Vertrages ist jedoch die Botschaft, die jetzt damit gesendet wird – nämlich, dass Peking und Teheran den USA eine Nase drehen. Carice Witte, die Leiterin von SIGNAL, einer Expertenkommission, die sich mit den Beziehungen zwischen China und Israel befasst, sagte am 29.3., für die USA sei dies ein ganz klares Signal. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Frieden zwischen den Nationen und dass Gott, die zur Rechenschaft zieht, die Seinem Volk Schaden zufügen wollen.

Arbeitslosigkeit sinkt auf 16,7 %

Im Februar sank die Arbeitslosigkeit auf 16,7 %, wie das israelische Statistikamt mitteilte. Damit waren 50.000 Menschen weniger ohne Job. Viele der 698.000 Arbeitslosen sind Opfer der Wirtschaftskrise, die durch die Ausgangssperren wegen Corona ausgelöst wurde. Als Israel seine Wirtschaft wieder öffnete, sank die Arbeitslosenrate. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet weiter für die Erholung der Wirtschaft und der israelischen Bevölkerung.

Israel will gegen „Perversion der Gerechtigkeit“ durch IStGH kämpfen

Israel wird gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) kämpfen, nachdem dieser entschieden hatte, Israel wegen angeblicher Kriegsverbrechen zu belangen. Diese Entscheidung sei ungeheuerlich, wie Netanjahu auf Fox News Angang des letzten Monats erklärt hatte. Der Gerichtshof wolle gegen die einzige Demokratie im Nahen Osten angehen, Syrien oder der Iran würden dagegen nicht angeklagt. Dies sei reiner Antisemitismus, ein Affront gegen alle Demokratien. Der IStGH war ursprünglich gegründet worden, um den „Horror eines erneuten Holocausts zu verhindern“, doch jetzt behauptet er, es sei ein Kriegsverbrechen, wenn Israel ein Haus in Jerusalem baut. (Jerusalem Post, VFI News)

Johannes 15,18

Segnet Israel

Danke für eure treue Unterstützung für Israel im Gebet und im Geben, wie für unsere Schulranzenaktion:

https://www.visionforisrael.com/de/projekte

1. Korinther 15,58