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VFI News 22. Mai 2022

Russia is Losing the War

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Der Iran könnte in wenigen Wochen Atomwaffen bauen

Am 17.5.2022 warnte der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz, Teheran sei nur wenige Wochen davon entfernt, genug spaltbares Material für eine Atombombe zu produzieren. Auf einer von der Reichman-Universität von Herzlia veranstalteten Konferenz für die neue globale Ordnung sagte er einen Tag vor seiner Abreise nach Washington, der Iran mache bei seinem Atomprogramm qualitativ und quantitativ große Fortschritte. „Der Iran sammelt weiter Wissen und unumkehrbare Erfahrungen bei der Entwicklung, in der Forschung, Produktion und beim Betreiben von hochmodernen Zentrifugen. Er ist nur wenige Wochen davon entfernt, genug spaltbares Material zu produzieren, das für eine erste Atombombe reicht. Er verfügt über 60 kg Material, das auf 60 % angereichert ist, produziert metallisches Uran auf einer Anreicherungsebene von 20 % und hindert die IAEO daran, seine Anlagen zu betreten. Derzeit bemüht sich der Iran, die Produktion und Installation von 1.000 hochmodernen Zentrifugen vom Typ IR6 in seinen Atomanlagen abzuschließen, darunter auch in einem neuen Werk, das in der Nähe des Standortes Natanz unterirdisch erbaut wird... Wir werden uns weiter politisch bemühen, die Beziehungen zu unseren Nachbarn in der Region und unseren Partnern weltweit zu stärken. Wir sind bereit, den Konflikt zwischen uns und den Palästinensern zu reduzieren und eine politische Absprache mit ihnen zu treffen, auch wenn es noch in weiter Zukunft zu liegen scheint, denn das ist strategisch gesehen notwendig.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiterhin treu für den Schutz von Gottes Volk vor einem Atomangriff.

„Keiner Waffe, die gegen dich gebildet wird, soll es gelingen...“ – Jesaja 54,17

IVK-Manöver zur Simulation eines Angriffs auf den Iran – USA sollen israelische Kampfflugzeuge betanken

Als Signal an den Iran wird die US-Luftwaffe israelische Kampfflugzeuge bei einem riesigen Luftmanöver betanken. Es wird in den kommenden Wochen stattfinden und soll einen israelischen Angriff auf den Iran simulieren. Bei der Übung, benannt nach dem bekannten Film „Die Stunde des Siegers“ (Chariots of Fire), werden zum einen weit weg von den Grenzen Israels Angriffe mit einer großen Anzahl von Fliegern simuliert und zum anderen gleichzeitig, in Echtzeit neue Ziele an verschiedenen Fronten ins Visier genommen. Es wird das größte Manöver in der Geschichte Israels werden. Mit diesem beispiellosen Drill wird es der Armee ermöglicht, in einer sich ständig verändernden Region in hoher Bereitschaft zu bleiben, wie die Israelischen Verteidigungskräfte mitteilten. Sie wollen die militärischen Fähigkeiten verbessern – und zwar speziell für den Fall eines massiven, anhaltenden Krieges an verschiedenen Fronten entlang aller israelischen Grenzen. Der Stabschef sagte, nach dem vierwöchigen Drill würde die Bereitschaft der IVK für den Kriegsfall auf dem Höhepunkt sein, denn geübt würde unter anderem mit moderneren Flugzeugen; die militärischen Fähigkeiten würden neuen Bedingungen angepasst und man wolle neue Kampfmethoden einüben, auch in Zusammenarbeit mit der US-Armee. Neben dem Manöver sei der Kampf gegen die andauernde Welle von Terroranschlägen von höchster Priorität. Man würde weiter Verdächtige festnehmen und Waffen konfiszieren. (Jerusalem Post, VFI News)

„Du bist Mir ein Streithammer, eine Kriegswaffe; und mit dir zerschmettere Ich Nationen, und mit dir zerstöre Ich Königreiche.“ – Jeremia 51,20

Wahlergebnis: Hisb-Allah verliert Mehrheit

Am 17.5.2022 wurde das Endergebnis der Wahl im Libanon bekannt gegeben. Die Hisb-Allah und ihre Verbündeten haben ihre Mehrheit verloren, während ihr Gegner, die Libanesischen Kräfte, nun die größte christliche Partei im libanesischen Parlament ist. Die Wahlen waren begleitete von Gewalt, Verstößen gegen die Regeln und Stromausfällen, so dass nur 41 % der Wähler ihre Stimmen abgeben konnten. Es gab Zusammenstöße zwischen den Anhängern der Hisb-Allah und denen der christlichen Partei. Mit der Überwachung der Wahlen betraute Personen wurden bedroht, während die Bürger des Libanons zum ersten Mal seit dem Beginn der Wirtschaftskrise im Land an die Urnen gingen. Wahlbeobachter der Vereinigung für demokratische Wahlen (LADE) berichteten, ihre Mitglieder seien am Sonntag, dem 15.5.2022, bei verschiedenen Wahllokalen mehrfach von Hisb-Allah-Mitgliedern und ihren Verbündeten in der Amal-Bewegung bedroht worden. Die Politiker müssen nun eine Regierung bilden und sich dann bemühen, die sich verschlimmernde Wirtschaftslage im Land zu verbessern. (Times of Israel, VFI News)

„Wehe denen, die das Böse gut nennen, und das Gute böse; die Finsternis zu Licht machen, und Licht zu Finsternis; die Bitteres zu Süßem machen, und Süßes zu Bitterem!“ – Jesaja 5,20

Israel sendet Ausrüstung in die Ukraine

Ein weiteres Indiz für die sich ändernde Position Israels in Bezug auf die russische Invasion der Ukraine war die erste Sendung von 2.000 Helmen und 500 Splitterschutzwesten am 18.5.2022. Laut Verteidigungsministerium sind diese für Rettungskräfte und zivile Organisationen gedacht. Seit dem 24.2. hatte Jerusalem versucht, seine Beziehungen zu Moskau zu pflegen und sich bis vor kurzem geweigert, Gegenstände für die Verteidigung in die Ukraine zu senden. Stattdessen schickte Israel über 100 Tonnen an humanitärer Hilfe und stellte im Westen der Ukraine für sechs Wochen ein Feldlazarett auf. Jetzt scheint sich die neutrale Stellung zu ändern. Im April hatte Jerusalem der Sendung der Helme und Westen für Helfer zugestimmt und Russland Kriegsverbrechen zur Last gelegt, nachdem Bilder über Gräueltaten in vielen Städten veröffentlicht worden waren. Das Entsenden von Verteidigungswaffen wäre eine Kehrtwende für Israel, allerdings wird der jüdische Staat nicht wie die Europäer und Amerikaner Panzer, Waffen, Flieger oder Munition in die Ukraine schicken. Die Wende beruht wohl auch auf dem Druck aus den USA und von anderen westlichen Verbündeten, die wollen, dass Israel seiner Verurteilung Russlands Taten folgen lässt. Darüber hinaus sorgt sich Israel auch, dass sein Exportvolumen im Verteidigungsbereich leiden könnte, wenn es weiter zögert, sich öffentlich mit der Ukraine solidarisch zu zeigen.

Dankt Gott mit uns, dass Israel der Ukraine helfen kann und betet weiter für Frieden zwischen Israel und dem Rest der Welt. – 1. Timotheus 2,2

„Zieht durch die Tore“

Barry und Batyas Liebe handelt von Jesaja 62,10, wo es heißt: „... bereitet den Weg des Volkes; bahnt, bahnt die Straße, reinigt sie von Steinen; erhebt ein Panier über die Völker!“ Hört es euch wieder an und singt mit.

Hat die neue französische Premierministerin jüdische Vorfahren?

Der französische Präsident Emmanuel Macron ernannte Élisabeth Borne, bis dato Arbeitsministerin, am 16.5.2022 zur neuen Premierministerin der Französischen Republik – die zweite Frau in diesem Amt. Die 61-jährige, in Paris geborene Politikerin ist Tochter eines jüdischen Holocaust-Überlebenden. Ihre Eltern, Joseph (Borne) Bornstein und Marguerite Lecèsne, hatten ein pharmazeutisches Labor. Der Vater war ein polnischer Jude, dessen Familie 1939 vor den Nazis nach Frankreich geflohen war. Als Mitglied der Widerstandsbewegung wurde er 1942 aus Frankreich deportiert. Im Jahr 1950 bekam er dann seinen französischen Pass. Bornes Vater verstarb schon, als sie erst elf war. So wurde sie eine „Schülerin der Nation“, das heißt, sie bekam vom Staat finanzielle Unterstützung für ihre Bildung, wie alle Minderjährigen, deren Eltern zum Beispiel im Krieg oder durch Terroranschläge verletzt wurden oder gestorben waren. Borne bekam ein volles Stipendium für ihr Studium. Sie hatte in der Vergangenheit in einem Interview darüber gesprochen, dass sie die Tochter einer Witwe war: „Es war nicht immer leicht. Ich verlor meinen Vater, als ich noch sehr jung war. Dann blieben nur wir zwei Mädchen und unsere Mutter übrig, die gar kein richtiges Einkommen hatte.“ Als Borne ihre Einbürgerungsurkunde in der Schule präsentierte, war sie tief berührt. Im Jahr 2015 erklärte sie gegenüber einem Lokalblatt: „Dass ich dies tun durfte, als Tochter dieses staatenlosen Flüchtlings, der erst im Jahr 1950 die französische Staatsbürgerschaft bekam, ... sagt etwas über das Thema Integration.“ Borne ist seit mehreren Jahrzehnten im Staatsdienst, wird aber wohl nicht jemand sein, der Macron überschattet. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte bittet um Gottes Segen für Élisabeth Borne. Sprecht Gottes Schutz über ihr aus. Möge Sie gute, weise und ehrliche Entscheidungen treffen. – 1. Timotheus 2,1-3

McDonald’s verlässt Russland nach 30 Jahren

Am 16.5.2022 kündigte McDonald's an, die Schnellrestaurantkette werde Russland nach 30 Jahren verlassen. Man habe begonnen, die einzelnen Restaurants zu verkaufen. Im März hatte es geheißen, die 850 Restaurants würden wegen der Invasion der Ukraine vorübergehend geschlossen. Die neue Entscheidung beruhe auf der humanitären Krise und den unvorhersehbaren Umständen durch den Krieg, berichtete die BBC. McDonald’s hatte am Ende des Kalten Krieges 1990 seinen ersten Standort in Russland eröffnet. Das war damals als symbolischer Akt interpretiert worden, der das Ende der Spannungen zwischen dem Westen und dem Osten darstellte. Die UdSSR zerfiel 1991. Als Russland seine Wirtschaft für Unternehmen aus dem Westen öffnete, machte McDonald’s weitere Restaurants auf. „Es ist eine komplizierte Situation, die wir noch nie hatten und die Konsequenzen sind weitreichend“, sagte der oberste Chef des Unternehmens, Chris Kempczinski in einer Botschaft an seine Angestellten und Lieferanten. (INN, VFI News)

Jüdischer Radiosender in Marokko

Ein neuer Radiosender namens Mozaik soll im September in Marokko auf Sendung gehen. Er wird sich auf das marokkanische Judentum konzentrieren und kulturelle und soziale Aspekte des Lebens der jüdischen Marokkaner beleuchten. Die ersten Studios werden in Casablanca, Rabat und Marrakesch sein, sagte Jacques Knafo, einer der Gründer des Projektes, wie EJP meldete. Später sollen weitere Städte in Marokko dazukommen. Mozaik will zunächst als Online-Sender an den Start gehen, bevor die FM-Radiofrequenz freigeschaltet wird, sobald er die Lizenz bekommt. (Times of Israel, VFI News)

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

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1. Korinther 15,58