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VFI News 19. August 2022

Doppeltes Wunder in Jerusalem: Von Terroristen angeschossene Brüder entkommen mit leichten Verletzungen

Gegen 1:30 Uhr am 14.8.2022 eröffnete ein palästinensischer Terrorist das Feuer an zwei verschiedenen Orten, zuerst auf einen Bus in der Nähe der Klagemauer und dann auf einen nahegelegenen Parkplatz neben der Grabstätte von König David. Insgesamt wurden dabei sieben Personen verletzt, zwei von ihnen schwer. Berichten zufolge begann der Terrorist zu schießen, als die Leute in den Bus einstiegen, wobei eine Schwangere im Bauch verletzt wurde. Sechs Stunden nach dem Anschlag stellte er sich der Polizei und wurde verhört. Unter den Verwundeten waren die Brüder Duvi und Elazar Prover aus Telzstone, einem Vorort von Jerusalem. Beide hielten sich in der Altstadt auf, als der Terrorist das Feuer eröffnete. „Wir stiegen in den Bus ein“, so Duvi (16) gegenüber dem hebräischen Nachrichtenportal Kikar HaSchabbat. „Mir war nicht bewusst, dass auf mich geschossen wurde, denn ich war damit beschäftigt, einer Frau im Rollstuhl beim Einsteigen in den Bus zu helfen. Mein Bruder Elazar (16) legte einem Schwerverletzten eine Abschnürbinde an. Der Sanitäter sagte ihm später auf dem Weg zum Krankenhaus, damit habe er dem Mann das Leben gerettet.“ Duvi fügte hinzu: „Sowohl mein Bruder als auch ich wurden durch ein Wunder bewahrt. Die Kugel trat an einer Seite ein und ging auf der anderen wieder hinaus.“ Jair, ein weiterer Bruder, beschrieb die Prognose: „Der Orthopäde im Hadassa-Krankenhaus sagte, Duvi habe bei der Eintrittsstelle der Schusswunde erstaunliches Glück gehabt. Es sei ein Wunder. Wäre die Kugel ein paar Zentimeter tiefer eingedrungen, wäre er nicht mehr am Leben. Es war ein riesiges Wunder, weil fünf Minuten vorher ein Bus voller Leute am Bahnhof war. Als dann der Bus für meine Brüder kam, war er viel leerer. Das war der Bus, auf den der Anschlag verübt wurde und weil er viel leerer war, gab es weniger Verletzte.“ (I365N, VFI News)

„Der Großes und Unerforschliches tut, Wunder bis zur Unzahl.“ – Hiob 5,9

Kairo: 41 Menschen, hauptsächlich Kinder, sterben bei Feuer in Kirche

Ein Elektrobrand in einer koptischen Kirche in Ägypten löste am 14.8.2022 während der Messe eine Massenpanik unter den rund 1.000 Gottesdienstbesuchern aus, bei der 41 Menschen, insbesondere Kinder, ihr Leben verloren. Weitere Personen erlitten Rauchvergiftungen. Der Brand in der Abu Sifin-Kirche in der Stadt von Gizeh brach kurz vor 9 Uhr aus. Das Feuer blockierte den Ausgang, was die Panik auslöste, wie zwei Zeugen berichteten. „Die Menschen sammelten sich auf dem 3. und 4. Stock und wir sahen den Qualm aus der 2. Etage kommen. Die Leute rannten die Treppen herunter, stolperten und fielen übereinander“, sagte Jasir Munir, einer der Gottesdienstbesucher. „Dann hörten wir einen Knall und Flammen schlugen aus dem Fenster heraus.“ Er fügte hinzu, er und seine Tochter seien im Erdgeschoss gewesen und hätten sich somit in Sicherheit bringen können. (NYP, VFI News)

Bitte betet für Trost.

IVK entdecken Hamas-Tunnel mit Abzweigungen entlang der nördlichen Grenze zu Gaza

Am 15.8.2022 gaben die Israelischen Verteidigungskräfte (IVK) bekannt, sie hätten einen Tunnel entdeckt, den die Terrorgruppe Hamas im Norden des Gaza-Streifens grub. Er reichte unter israelisches Gebiet, wobei er die israelische Grenzbarriere nicht durchdrang. Laut IVK hatte der Terrortunnel zwei Arme, stellte aber für die Städte entlang der Grenze keine Gefahr dar, da Israel über eine hochmoderne unterirdische Schutzmauer verfügt, die die südlichen Städte vor den Tunneln aus Gaza und damit vor Anschlägen schützt. In der Vergangenheit stellten diese eine große Bedrohung dar. Die unterirdische israelische Mauer aus Stahlbeton ist mit Sensoren zum Aufspüren von Tunneln ausgestattet. Sie verläuft parallel zur oberirdischen Grenze – den 6-Meter-Stahlzaun, auf israelischen Gebiet und mehrere Dutzend Meter von der „internationalen“ Grenze. Darüber hinaus haben die IVK ein Netz aus Radaranlagen, anderen Überwachungssensoren und ferngesteuerte Waffen entlang der Grenze. Man sei im Rahmen der ständigen Bemühungen zum Entdecken und Zerstören von Tunneln auf diesen gestoßen. „Es war ein Angriffstunnel mit zwei Armen, die unter israelisches Gebiet reichten, aber die Sicherheitsbarriere nicht überquerten. So bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bewohner Israels“, sagte Brigadegeneral Nimrod Aloni der IVK-Division für Gaza, der bald in den Ruhestand geht. Er deutete an, dass falls Hamas-Mitglieder aus dem Tunnel hochgekommen wären, sie dennoch vor dem hohen Zaun der Grenze gestanden hätten. Laut Aloni war ein Teil dieses Tunnels bereits im Mai 2021 während des Elf-Tage-Krieges zwischen Israel und der Hamas beschädigt worden. Die Hamas hätte ihn aber seither repariert und umgebaut, darunter die zwei Arme, die unter israelisches Gebiet reichten. Die IVK machten keine Angaben darüber, wie tief der Tunnel genau war. Der Eingang habe sich im Gebiet von Gaza-Stadt befunden. Inzwischen hat die israelische Armee massenhaft Beton in beide Passagen gegossen, sodass der Tunnel nicht mehr benutzbar ist. (Times of Israel, VFI News)

Bitte proklamiert weiter regelmäßig Gottes Schutz für Israel. Mögen alle Grenzer aufmerksam und vorsichtig sein, um den Frieden im Land auf diese Weise zu wahren.

50 Holocaust-Überlebende feiern im Millennium-Zentrum

Schaut euch das Video an. Bitte betet für die Errettung und Unterstützung der 160.000 noch in Israel lebenden Menschen, die den Holocaust überlebten oder vor ihm fliehen mussten:

Iranische Hardliner drohen nach Anschlag auf Salman Rushdie mit Ermordung von Donald Trump

Iranische Erzkonservative drohten jetzt nach dem Anschlag auf Sir Salman Rushdie mit der Ermordung des ehemaligen US-Präsidenten Trump und dessen damaligen Außenministers Mike Pompeo. Rushdie wurde wahrscheinlich von Hadi Matar angegriffen, einem Moslem, der vom religiösen Regime in Teheran gelobt wurde. Ein Nachrichtensender, dessen Herausgeber vom Ajatollah Ali Khomeini, dem höchsten iranischen Anführer persönlich, ausgewählt wurde, sagte, nach Rushdie seien jetzt Trump und Pompeo dran. „Gott hat sich an Rushdie gerächt. Der Angriff auf ihn zeigt, dass es nicht schwierig ist, sich auf ähnliche Weise an Trump und Pompeo zu rächen. Ab jetzt werden sie in ihrem Leben mehr Gefahr spüren“, hieß es auf der ersten Seite der Zeitung. „Wenn die Bedingungen für einen fairen Prozess für die Herren Trump, Pompeo und andere Kriminelle geschaffen sind, werden sie wegen ihrer abscheulichen Verbrechen angeklagt und müssen sich den Konsequenzen ihrer kriminellen Handlungen stellen. Aber eines kann ich allen amerikanischen Staatsmännern schon jetzt deutlich sagen: Die Hand der Rache kommt irgendwann aus dem Ärmel dieser Nation.“ (TT, VFI News)

Iran: Französische Akademikerin kommt nach fünf Tagen wieder in Gefängnis

Eine französisch-iranische Akademikerin, die seit drei Jahren vom Iran festgehalten wird (in einem Fall, der die Spannungen zwischen Teheran und Paris verschärft hat), musste nach einem kurzen Freigang wieder ins Gefängnis, wie ihre Unterstützer berichteten. Letzte Woche durfte Fariba Adelkhah das Evin-Gefängnis für fünf Tage verlassen. Die Hoffnung auf einen längeren Freigang erfüllte sich nicht, wie es in einer Erklärung ihrer Freunde am 14.8.2022 hieß. „Leider wurde Faribas Urlaub nicht verlängert oder in Hausarrest geändert. So hatte sie zwar eine Pause, aber es ist dennoch eine schlechte Nachricht.“ Die Aktivisten erklärten, mindestens zwanzig Ausländer und Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft werden von Teheran aufgrund von gegenstandslosen Vorwürfen der Freiheit beraubt. Mit dieser Geiseldiplomatie soll der Westen zu Zugeständnissen gezwungen werden. Es kommt relativ häufig vor, dass Gefangene im Iran kurz raus dürfen, um ihre Familien zu besuchen, bevor sie wieder ins Gefängnis kommen. Adelkhah war eine Expertin für den schiitischen Islam und Forschungsdirektorin an einer Pariser Universität, bevor sie im Juni 2019 zusammen mit ihrem französischen Kollegen und Partner Roland Marchal festgenommen wurde. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet für die Freilassung der Gefangenen. – Jesaja61,1

München: 50 Jahre nach dem Olympia-Attentat holt Israel bei der Europameisterschaft Gold

Die israelischen Männer holten bei einem Marathonwettkampf bei der Europameisterschaft in München Gold – 50 Jahre nach dem Attentat bei den Olympischen Spielen 1972, bei dem elf israelische Sportler ihr Leben verloren. Die israelischen Läufer Marhu Teferi und Gaschau Ajala gewannen jetzt Silber und Bronze. Für die diesjährige Meisterschaft in München wurde beschlossen, sowohl den einzelnen Athleten als auch den Teams eine Medaille zu verleihen. Der endgültige Platz eines Teams ergab sich aus dem besten Ergebnis seiner drei schnellsten Läufer insgesamt. Teferi hätte fast Gold errungen, doch der Deutsche Richard Ringer überholte ihn kurz vor dem Ziel. Auf die beiden folgte Ajala. (YNN, VFI News)

Bitte dankt Gott für israelische Athleten, die den Ruf der Nation verbessern, damit neue, gute, florierende Beziehungen entwickelt werden können. – Prediger 9,11

Israelische Firma kann unterirdische Lithiumvorkommen vom Weltall aus orten

Das israelische Jungunternehmen ASTERRA kann jetzt unterirdische Lithiumvorkommen vom Weltall aus orten – und zwar indem es Satellitenbilder mithilfe seiner Software analysiert. Die Technologie wurde ursprünglich zum Aufspüren von unterirdischen Wasservorkommen auf dem Mars entwickelt. Auf dem Markt ist Lithium derzeit eines der begehrtesten Minerale. Es wird für Elektrofahrzeuge, Halbleiter, Computerchips, Smartphones und praktisch alle anderen batteriebetriebenen Geräte verwendet. Damit ist die „Entdeckung“ von ASTERRA ein unverhoffter Gewinn. Die High-tech-Firma hat für den neuen Einsatz zur Ortung von Lithium ein Patent angemeldet, arbeitet aber weiter an seiner Technologie zum Finden von Wasservorkommen. Unter der Führung seines Gründers Lauren Guy startete ASTERRA sein CTO-Büro Anfang 2022. Ziel ist, die Technologie weitläufiger einzusetzen, um andere unterirdisch vorkommende Schätze zu entdecken. Die Firma beschloss aber, sich zunächst auf Lithium zu konzentrieren, da die Nachfrage groß ist und es Lieferengpässe gibt. (Jerusalem Post, VFI News)

„Denn der HERR wird dich reichlich segnen in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir als Erbteil gibt, es zu besitzen.“ – 5. Mose 15,4

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

Danke für eure treue Unterstützung für Israel im Gebet und im Geben, wie für unsere Schulranzenaktion: https://www.visionforisrael.com/de/projekte

1. Korinther 15,58