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VFI News 18. März 2023

Israel Protests Judicial Reform: What You Need to Know

Discover the latest updates on the ongoing protests in Israel against the proposed judicial reform in this must-watch video.

In addition, the video also covers the recent developments in Saudi Arabia and Iran's relations under the auspices of China, as well as Netanyahu's visit to Germany.

Stay informed and get a comprehensive understanding of these significant events in the region.

Neue iranische Raketen und Versorgungsschiffe

Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) vergrößert ihre Kapazitäten zu Wasser, wie im Iran in Berichten zu hören war. Bilder von neu ausgestatteten Schnellbooten und neuen Supportschiffen wurden am 9.3.2023 ausgestrahlt. Die IRGC, die ihren eigenen Marinezweig haben, bekommt fast 100 neue Wachboote und ein großes, vom Ozeandampfer zu militärischen Zwecken umgebautes Supportschiff, wie es in einer Meldung hieß. Damit weitet Teheran seine Möglichkeiten aus, andere Staaten am Golf zu bedrohen und zu Wasser Macht auszuüben. Praktisch gesehen verfügt der Iran über zwei Flotten: eine offizielle und eine, die der IRGC untersteht. In den vergangenen Jahren war die Islamische Republik bemüht, ihre relativ kleine Marine auszubauen. Dafür schickte die IRGC ihre Schiffe sogar auf lange Reisen nach Russland und Südamerika. Die Berichte über die Möglichkeiten des Irans, Schiffe mit Raketen und Drohnenabschussrampen auszustatten, reichen bis mindestens 2020 zurück. Damals berichtete eine Firma zur Verteidigung im Cyberspace, Teheran habe mindestens 112 Boote bekommen, von denen aus Raketen abgeschossen werden können. Die Mitteilungen über die neu ausgestatteten Schiffe kommen zu einer Zeit, in der der Iran weiter Waffen an die Huthi im Jemen senden. Die USA und Großbritannien haben manche dieser Lieferungen zerstört. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte vertraut unserem himmlischen Vater weiterhin mit uns, dass Israel sein Territorium und seine Bevölkerung selbst verteidigen kann. Proklamiert mit uns Schutz vor anderen Nationen – egal, welche Ambitionen, Fähigkeiten oder bösen Pläne diese Länder haben.

Ajatollah soll 22.000 Menschen begnadigt haben

Am 13.3.2023 hieß es im Iran, der höchste geistliche Anführer der Nation habe 22.000 Menschen begnadigt, die vor kurzem wegen ihrer Teilnahme an landesweiten Demonstrationen gegen die Regierung festgenommen worden waren. Es gab keine Meldungen, in denen diese massenhafte Freilassung bestätigt worden wäre. Die Erklärung des iranischen Justizministers, Gholamhossein Mohseni Ejei, gab erstmals einen Einblick in das Ausmaß, in dem das Regime – seit dem Tod von Mahsa Amini im September 2022 – gegen Demonstranten vorgeht. Die 22-Jährige war von der Sittenpolizei eingesperrt worden. * Laut Ejei sind insgesamt 82.656 Gefängnisinsassen sowie Angeklagte frei gekommen. Davon waren seinen Angaben zufolge 22.000 Personen bei Demonstrationen verhaftet worden. Die Begnadigten hätten weder Diebstahl noch Gewaltverbrechen begangen, fügte Ejei hinzu. * Der Zorn bleibt, denn die Bevölkerung hat weiter täglich zu kämpfen: mit dem Einbruch der Währung, der Wirtschaftskrise und den Unsicherheiten allgemein über die Beziehungen der Nation zum Rest der Welt, insbesondere seit dem Kollaps des Atomvertrages mit den Weltmächten von 2015. In den staatlichen, iranischen Medien hatte es mehrfach geheißen, der Ajatollah Ali Khomeini würde möglicherweise vor dem moslemischen Fastenmonat Ramadan derart viele Menschen begnadigen, die an den Demonstrationen teilgenommen hatten. Der Ramadan, in dem Moslems von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen, beginnt am 23.3.2023. (Times of Israel, VFI News)

Lasst uns dafür beten, dass die Begnadigten sich bekehren und die echte Befreiung erleben. – Siehe Jesaja 61, Lukas 4,18 und Johannes 8,38

Iran und Saudi-Arabien nehmen Beziehungen nach zehn Jahren wieder auf

Teheran und Riad vereinbarten am 10.3.2023, diplomatische Beziehungen wieder aufzunehmen und ihre Botschaften wieder zu eröffnen. Jahrelange hatten Spannungen zwischen den beiden Ländern geherrscht, die sich immer mehr verschärften, unter anderem durch den folgenschweren Anschlag auf das Herz der saudischen Ölproduktion, der dem Iran zulast gelegt worden war. Der Vertrag wurde diese Woche in Peking unterzeichnet, wo gerade ein Volkskongress stattfand. Die Unterzeichnung stellt für die Chinesen einen großen diplomatischen Sieg dar, insbesondere, weil bei Golfstaaten der Eindruck entstanden ist, dass sich die Vereinigten Staaten langsam aus dem Nahen Osten zurückziehen. Diplomaten versuchen überdies schon seit geraumer Zeit, das Ende des jahrelangen Krieges im Jemen herbeizuführen. Dabei handelt es sich um einen Konflikt, an dem sowohl der Iran als auch Saudi-Arabien stark beteiligt sind. Beide Länder gaben zusammen mit China eine gemeinsame Erklärung über die Vereinbarung heraus, für deren Zustandekommen Peking wohl verantwortlich ist. Dennoch wurde in den chinesischen Medien nicht sofort darüber berichtet. Im iranischen Fernsehen sah man Bilder und Videoaufnahmen, die angeblich bei den Treffen in China entstanden. Einen Tag später, am 11.3., begrüßte der Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Abdullah bin Zayed Al Nahyan, den Vertrag über die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Teheran und Riad. (Times of Israel, VFI News)

„[Die] Gottlosen ..., die Frevel tun, [reden] friedlich ... mit ihrem Nächsten, und Böses ist in ihrem Herzen!“ – siehe Psalm 28,3 und „Glatt sind die Milchworte seines Mundes, und Krieg ist sein Herz; geschmeidiger sind seine Worte als Öl, und sie sind gezogene Schwerter.“ – Psalm 55,22

Saudi-Arabien verweigert israelischen Delegierten Visa für UNO-Veranstaltung

Trotz diplomatischer Bemühungen zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und dem saudischen Königreich sieht die Wirklichkeit anders aus. Eine israelische Delegation, die an einer touristischen Veranstaltung der Vereinten Nationen in Saudi-Arabien teilnehmen sollte, bekam laut US-amerikanischen Medien von den saudischen Behörden keine Visa ausgestellt. Die Gruppe bestand aus Bewohnern der von Tscherkessen gegründeten Stadt Kafr Kama, die zu einer besonderen Zeremonie der UNO eingeladen waren, denn die Stadt war in eine exklusive Liste von Touristenzielen aufgenommen worden. Die Weltorganisation für Tourismus (UNWTO) hatte neben einigen Einwohnern von Kafr Kama auch Menschen aus 22 weiteren Ländern zu der zweitägigen Veranstaltung in die saudische Stadt Al-Ula eingeladen. Trotz Einspruchs durch Vertreter der UNO und der Forderung, die Repräsentanten aller Mitgliedsstaaten gleich zu behandeln, wurden dennoch keine Visa ausgestellt. Der israelische Außenminister schrieb die UNWTO an und bestand darauf, dass die Visa ausgehändigt würden. Berichten zufolge wandte sich auch der UNWTO-Generalsekretär an das saudische Tourismusministerium, auch ohne Erfolg. Sowohl das Ministerium als auch die UNWTO lehnten es ab, einen Kommentar abzugeben. (Jerusalem Post, VFI News)

Schaut euch den Überblick

Schaut euch den Überblick über die Arbeit von Vision für Israel im Jahr 2022 an. Vielen herzlichen Dank für eure treue finanzielle Unterstützung und eure Gebete.

Weniger Israelis sind optimistisch

Im Februar schoss der Prozentsatz der Bürger Israels in die Höhe, die die allgemeine Sicherheitslage in der Nation als „schlecht“ oder „sehr schlecht“ bezeichnen. Dies geht aus dem Monatsbericht des Israelischen Instituts für Demokratie hervor. In die Zukunft blicken nur noch 31 % der Befragten optimistisch. Im Januar waren es 46 % gewesen. Dies trifft auf das gesamte politische Spektrum zu. Nur 11 % derer auf der politisch linken Seite, 22 % derer in der Mitte und 46 % derer auf der Rechten schauen zuversichtlich in die sicherheitspolitische Zukunft. Dem Bericht zufolge könnte das an der gestiegenen Anzahl an Terroranschlägen im Februar liegen. * In den Vormonaten war der Optimismus für die Zukunft der Demokratie stabil. Allerdings sagten jetzt nur noch 38 % aller Befragten, sie blicken optimistisch in die Zukunft und zählen auf die Demokratie in Israel; 41 % davon waren Juden, 19 % Araber. Hinsichtlich der allgemeinen Lage im jüdischen Staat stieg die Zahl derer, die die Situation als „schlecht“ oder „sehr schlecht“ einschätzen, seit Oktober 2022 von 30 % auf 47 %. (Jerusalem Post, VFI News)

Vertraut Gott mit uns für die Sicherheit in der Region, für den Schutz vor Anschlägen. – Siehe 1. Timotheus 2,1-4 und Johannes 15,11

Bahnbrechendes Gerichtsurteil: Islamischer Rat im Nahen Osten ruft „Fatwa“ gegen Hamas aus

In einer bahnbrechenden Entscheidung verkündete ein offizielles Amt für islamisches Recht in der arabischen Welt am 9.3.2023 eine „Fatwa“ (Rechtsmeinung) gegen die militante islamische Gruppe Hamas. Der Rat bezeichnete die Behandlung von Millionen von Palästinensern, die unter der Herrschaft der Hamas im Gaza-Streifen leben, als „unmenschlich“. Er rief die Terrororganisation und ihrer Anhänger auf, ihre Waffen sofort niederzulegen, sich hinzusetzen und einen Friedensvertrag auszuhandeln. Diese beispiellose Proklamation wurde vom Islamischen Fatwa-Rat veröffentlicht. Dabei handelt es sich um eine in der irakischen Stadt Nadschaf ansässige Nichtregierungsorganisation aus schiitischen, sunnitischen und sufiischen Klerikern. Der Erklärung zufolge trägt die Hamas, ein Ableger der Moslemischen Bruderschaft, „die Verantwortung für ihre eigene, von Korruption und Terrorismus geprägte Herrschaft gegen die palästinensische Zivilbevölkerung im Gaza-Streifen.“ Muhammad Ali Al-Maqdisi, ein Kleriker und Ratsmitglied, sagte in einer Videoaufnahme, die in US-Medien ausgestrahlt wurde: „Als rechtlicher, islamischer Rat sind wir uns der Unterdrückung überall auf der Welt bewusst. Wir haben mit angesehen, wie Gaza unter der Herrschaft der Hamas unterdrückt wird. Wir haben auch die Grausamkeiten, die unserer Ansicht nach an treuen, unbewaffneten palästinensischen Zivilisten verübt wurden, mit angesehen, die weder die Kraft noch die Mittel haben, sich dagegen zu wehren. Darum glauben wir, dass wir als Moslems verpflichtet sind, den Unterdrückten zu helfen.“ Dem Rat zufolge kam der Entschluss, eine Richtlinie herauszugeben, nach der Ausstrahlung von einer Reihe von Zeugenaussagen von einfachen Zivilisten im Gaza-Streifen im letzten Monat durch das in den USA ansässige Zentrum für friedliche Kommunikation. Derartige Richtlinien sind zwar nicht bindend, haben aber in der moslemischen Welt einen sehr großen Einfluss. (FN, VFI News)

„Der Gerechte erkennt das Recht der Armen; der Gottlose versteht keine Erkenntnis.“ – Sprüche 29,7

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel treu und großzügig zur Seite steht.

1. Korinther 15,58