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VFI News 2. April 2022

Israel on high security and military alert

Palestinian terrorist kills five in Bnei Barak shooting & Israel is on high security and military alert

  • 00:31: Palestinian terrorist kills five in Bnei Barak shooting
  • 01:27 - Israel on high security and military alert
  • 02:18 - Gantz orders deployment of 1,000 soldiers to reinforce police after terror attacks
  • 03:35 - Israel turns to Jordan to prevent violence with Herzog
  • 05:31 - Giant missile-detecting balloon begins operational use over northern Israel
  • 06:39 - Three quarters of Palestinians want Mahmoud Abbas to resign
  • 09:07 - Iraq builds wall along the Syrian border to block Islamic State Jihadis
  • 10:38 - Iran bars women from attending a soccer match in Mashdad

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Palästinensischer Terrorist ermordet fünf Menschen in Bnei Berak

In Bnei Berak wurden am 29.3. fünf Menschen von einem palästinensischen Terroristen ermordet. Es war der dritte tödliche Anschlag in Israel innerhalb von acht Tagen. Der Attentäter wurde kurz nach seinem Anschlag gegen 20 Uhr von zwei Polizisten getötet, die gesehen hatten, wie er das Feuer auf Spaziergänger, Fahrrad- und Autofahrer im Osten von Tel Aviv eröffnet hatte. Einer der beiden Beamten wurde verletzt und erlag seinen Verletzungen später im Krankenhaus. Er unterstrich die Gefahr einer neuen Welle der Gewalt vor dem moslemischen Fastenmonat Ramadan. „Israel steht vor einer neuen Welle des mörderischen, arabischen Terrorismus“, sagte Premier Naftali Bennett am späten Dienstagabend. „Die Sicherheitskräfte sind im Einsatz. Wir werden den Terrorismus mit Entschlossenheit, Sorgfalt und mit eiserner Faust bekämpfen.“ Vier der Opfer verstarben am Tatort und der 32-jährige Polizist, Amir Khoury, ein arabischer Christ, verstarb im Medizinischen Zentrum Beilison, wohin er transportiert worden war. Unter den Opfern waren zwei Bewohner von Bnei Berak, zum einen Jakob Schalem, ein Vater von fünf Kindern, und zum anderen Rabbi Abischai Hesekiel, 29. (Times of Israel, VFI News)

„Nicht wie Kain aus dem Bösen war und seinen Bruder ermordete; und weshalb ermordete er ihn? Weil seine Werke böse waren, die seines Bruders aber gerecht.“ – 1. Johannes 3,12

Gantz ordnet nach Terroranschlägen Einsatz von 1.000 Soldaten zur Unterstützung der Polizei an

Verteidigungsminister Benny Gantz ordnete am 30.3.2022 nach dem 3. Anschlag innerhalb einer Woche an, dass 1.000 Soldaten die Polizei nun unterstützen sollen. Die sich noch in der Ausbildung befindlichen Soldaten werden an der Grenze zum Westjordanland nach Bedarf der Polizei eingesetzt, hieß es aus dem Büro von Gantz. Er sagte, seitdem letzte Woche vier Personen in Beerscheba durch Messerattacken angegriffen und mit Fahrzeugen angefahren worden waren, seien bereits zwölf zusätzliche Bataillone im Westjordanland und zwei weitere an der Grenze zum Gaza-Streifen im Dienst. Diese Woche gab es noch zwei Anschläge, zuletzt wie oben berichtet am Dienstag in Bnei Berak. Am Sonntag waren schon zwei Grenzpolizisten in Hadera ermordet worden. Laut Gantz wird sich der Verteidigungsapparat erstens darauf konzentrieren, die potenziellen Angreifer in sozialen Netzwerken zu finden. Zweitens sollen Palästinenser daran gehindert werden, illegal nach Israel einzudringen, und drittens müssen illegale Waffengeschäfte gestoppt werden. Die Armee wird bei Bedarf logistische Hilfe leisten. Diese Schritte waren das Resultat eines Treffens mit ranghohen Vertretern des Verteidigungsministeriums und der Armee. „Die Israelischen Verteidigungskräfte sind auf eine Reihe von Szenarien vorbereitet; sie werden so eingesetzt, wie sie gebraucht werden, um dem israelischen Volk einen normalen Tagesablauf zu ermöglichen“, sagte IVK-Chef Aviv Kochavi, wie es in einer Erklärung hieß. (Times of Israel, VFI News)

Bennett: „Israel erlebt eine neue Welle des Terrorismus.“

Die israelische Armee ist in Alarmbereitschaft und bereitet sich auf die möglicherweise weiter eskalierende Lage vor, nachdem diese Woche elf Israelis ermordet worden sind. Stabschef Kochavi erklärte: „Die IVK-Truppen sind in verschiedenen Bereichen extrem aufmerksam im Einsatz, um die Verteidigungsmaßnahmen zu verstärken und den Bewohnern wieder ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“ Eine Reihe von Anti-Terror-Schritten wurde sofort angeordnet. Der Geheimdienst konzentriert sich auf soziale Netzwerke und das Militär ist in palästinensischen Arenen in verstärkter Bereitschaft, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Zu den 14 zusätzlichen Bataillonen gehören auch Scharfschützen und Spezialeinheiten. Die Geheimdienstmaßnahmen sind virtuell und vor Ort ausgeweitet worden. Nach einer Lagebesprechung des Verteidigungsministeriums mit ranghohen IVK-Vertretern hilft die Armee der Polizei extensiv, wie zum Beispiel mit 15 Kompanien von Spezialeinheiten, von denen manche an den Grenzen, andere in Großstädten im Einsatz sind. Die Armee wird auch Unterstützung leisten, damit an der Heimatfront Sicherheit gewährleistet ist. Alle ausgebildeten Soldaten können ihre Waffen nach Dienstschluss mit nach Hause nehmen, wie es in einer Erklärung hieß. (Jerusalem Post, VFI News)

„Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Menschenmörder, und ihr wisst, dass kein Menschenmörder ewiges Leben in sich bleibend hat.“ – 1. Johannes 3,15

Israel wendet sich an Jordanien, um Gewalt bei Staatsbesuch zu verhindern

Israel nähert sich Jordanien – im Rahmen von massiven Bemühungen zur Verhinderung eines neuen israelisch-palästinensischen Konfliktes, weil ein solcher Konflikt beide Länder destabilisieren könnte. Präsident Isaak Herzog möchte Jordanien seinen ersten offiziellen Besuch abstatten. Seit 1948 hat dies kein israelischer Präsident getan, wie sein Sprecher mitteilte. Herzog und König Abdullah werden die sich vertiefenden israelisch-jordanischen Beziehungen sowie die Wahrung der regionalen Stabilität besprechen. Der Fokus soll auf den bevorstehenden Feiertagen, der Stärkung des Friedens, der Normalisierung und den vielen latenten Gelegenheiten bei den Beziehungen zwischen Israel, Jordanien und weiteren Ländern in der Region liegen, so das Büro des Präsidenten. Frühere Staatsoberhäupter und Herzog selbst waren bereits in Jordanien gewesen, aber immer zu geheimen Treffen, über die nur im Nachhinein berichtet wurde. Herzog und Abdullah treffen sich im königlichen Palast, und zwar einen Tag, nachdem Verteidigungsminister Benny Gantz dort gewesen sein wird und eine Woche, nachdem der Minister für öffentliche Sicherheit Omer Bar-Lev in Jordanien war, um sich mit Außenminister Ayman Safadi auszutauschen. Am 28.3. hatte König Abdullah Ramallah zum ersten Mal seit fünf Jahren besucht, um mit dem PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas die Bedrohung durch religiösen Eifer zu diskutieren, die dadurch entstehen könnte, dass Pessach, das Auferstehungsfest und Ramadan überlappen. Letztes Jahr hatte dieses Überlappen in Jerusalem zu ethischen Spannungen, israelisch-arabischer Gewalt und einem elftägigen Krieg in Gaza geführt. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte proklamiert Ruhe und Frieden während des Staatsbesuches und dass es an den Feiertagen keine feindlichen Auseinandersetzungen gibt. – 2. Mose 12,2-11, Matthäus 26,17-19, Markus 14,12-15, Lukas 22,7-13

Riesiger Ballon zum Aufspüren von Raketen nun im Einsatz

Am 22.3.2022 bekam die israelische Armee vom Verteidigungsministerium offiziell einen massiven neuen Heißluftballon, ausgestattet mit hochmoderner Technologie zum Aufspüren von Raketen und feindlichen Flugzeugen. Das im Norden an einem nicht genannten Datum bereits installierte Radarsystem ist Teil der allgemeinen Bemühungen der Luftwaffe, den Luftraum über dem jüdischen Staat zu sichern, besonders im Norden, weil es dort immer mehr iranische Drohnen und Raketen gibt. Das System heißt „Moderner Sensor“ bzw. „Himmelstau“ (Sky Dew) und fliegt in luftiger Höhe, um herannahende Langstreckenraketen, Marschflugkörper und Drohnen auszumachen, wie es von offizieller Seite hieß. Israel verfügt bereits über eine Reihe von Radarsystemen, die eintreffende Bedrohungen wahrnehmen, aber der neue Heißluftballon soll die vorhandenen Systeme unterstützen und verbessern, da die Sensoren in großer Höhe im Einsatz sind. Bei der Zeremonie wurde die Technologie offiziell ans Militär übergeben und trat ihren Dienst unter einer neuen, gleichnamigen Luftwaffeneinheit an. Der Chef der israelischen Luftwaffe Amikam Norkin lobte das neue System. Damit könne man ein genaueres, breiteres Bild für die der Luftraumüberwachung bekommen. Er fügte hinzu, mit dem System würde die Luftwaffe besser vorbereitet sein und es könne seine Mission, nämlich die Wahrung der Sicherheit des Himmels über Israel, weiterhin durchführen. (Times of Israel, VFI News)

Bitte betet und vertraut Gott weiter mit uns für den Schutz Seines Volkes vor Anschlägen, egal wer es angreifen mag.

Umfrage: Abbas weniger beliebt

Fast drei Viertel aller Palästinenser (73 %) wollen, dass der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas zurücktritt, wie eine Umfrage jetzt zeigte. Durchgeführt wurde sie vom Palästinensischen Meinungsforschungsinstitut (PCPSR). Wäre heute Wahl, würde der Chef der Hamas, Ismail Hanija, Abbas besiegen. Träten nur die beiden an, bekäme Hanija 54 % der Stimmen, Abbas 38 %. Allerdings verdient weder die Hamas (der Name bedeutet „Gewalt“), noch die herrschende Fatah-Fraktion unter Abbas das Recht, das palästinensische Volk zu repräsentieren oder zu leiten. Rund 33 % der Befragten sagten, die beiden verdienten diese Rolle nicht. Stattdessen würde Marwan Barghouti 59 % der Stimmen bekommen. Er ist ein rechtskräftig verurteilter Terrorist, der fünfmal lebenslänglich absitzt, weil er in der 2. Intifada Anschläge organisierte. Insgesamt glauben 84 %, dass die PA-Institutionen korrupt sind und 69 % erklärten, die Hamas-Institutionen im Gaza-Streifen seien korrupt. Etwa 68 % halten es für sehr unwahrscheinlich, dass es in den nächsten fünf Jahren einen PA-Staat neben Israel gegen wird; für 30 % sind die Chancen dafür mittelmäßig beziehungsweise hoch. Auf die Frage, nach der effektivsten Methode zur „Beendigung der israelischen Okkupation und zum Bau eines unabhängigen Staates“, gab es drei verschiedene Antworten: 44 % favorisieren den bewaffneten Kampf, 25 % wollen Verhandlungen und 24 % sind für den öffentlichen Widerstand. Zusätzlich waren 70 % der Befragten gegen eine Wiederaufnahme von palästinensisch-israelischen Verhandlungen und 64 % waren gegen einen Dialog mit den USA unter Biden. Die Umfrage unter 1.200 Palästinenser fand vom 16. bis 20. März statt. (BB, VFI News)

Bitte betet für Gottes Willen für die Palästinenser. Betet, dass sie Politiker bekommen, die am Frieden mit Israel, am Wohlergehen des Volkes und an der Beendigung des Terrorismus interessiert sind.

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Hört euch den (englischen) Bericht der Segals

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1. Korinther 15,58