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VFI News 9. Juli 2022

Saudi Arabia & Israeli Relations - VFI News July 8th, 2022

Saudi Arabia is now going to be allowing Israeli flights to fly over the Arabian Peninsula! Is this a sign of a potential future where Israel and Saudi Arabia can coexist as allies? Check out this week's VFI News as Barry Segal dives into this week's hot topics that you need to know.

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Staatschefs beglückwünschen neuen israelischen Premier

Jair Lapid trat am 1.7.2022 offiziell sein Amt als neuer Premierminister Israels an. US-Präsident Joe Biden gratulierte ihm und dankte seinem Vorgänger Bennett für dessen Freundschaft im vergangenen Jahr. Biden sagte: „Ich freue mich darauf, Sie beide diesen Monat zu sehen, um die unverwüstliche amerikanisch-israelische Partnerschaft zu feiern.“ Lapid dankte dem Präsidenten und erklärte, auch er freue sich darauf, Biden in Israel zu begrüßen und das einzigartige Bündnis zwischen den beiden Ländern zu stärken. Das Amerikanisch-Jüdische Komitee schrieb kurz nach dem offiziellen Amtsantritt auf Twitter: „Wir wünschen @YairLapid von ganzem Herzen alles Gute für sein neues Amt als Premierminister Israels.“ Der indische Premier Narendra Modi postete sowohl auf Englisch als auch auf Hebräisch: „Herzlichen Glückwunsch, Ihre Exzellenz @YairLapid, dass Sie das Amt des Premiers angenommen haben. Ich freue mich darauf, unsere strategische Partnerschaft weiter auszubauen; inzwischen sind es 30 Jahre, seit wir volle diplomatische Beziehungen pflegen.“ Die britische Außenministerin Liz Truss schrieb ebenfalls auf Twitter, dass sie sich darauf freue, mit Lapid zusammenzuarbeiten. Der guatemaltekische Präsident Alejandro Giammattei sagte, er wünsche Lapid während seiner Amtszeit an der Spitze der israelischen Regierung Erfolg. Er fügte hinzu: „Guatemala ist ein Verbündeter. Ich weiß, wir werden die historischen Beziehungen der Bruderschaft und Kooperation, die unsere beiden Länder verbindet, weiter vertiefen.“ Und schließlich wünschte die litauische Ingrida Šimonytė ihrem neuen israelischen Amtskollegen viel Erfolg bei der Stärkung Israels. Sie schreib: „Litauen und Israel sind enge Freunde und ich freue mich darauf, unsere Freundschaft, die auf gemeinsamen Werten beruht, zu stärken.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Gottes Leitung bei diesem erneuten Amtswechsel in der Regierung. Mögen die Spitzenpolitiker ihrer Arbeit ehrlich und integer nachgehen.

Lapid in Paris: „Gemeinsamer Standpunkt ist bezüglich des Atomvertrags wichtig.“

„Es ist wichtig für die internationale Gemeinschaft zu hören, was Israel vom Atomvertrag mit dem Iran hält“, sagte Premier Lapid am 5.7.2022 vor seinem Flug nach Paris, wo er sich mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron treffen wollte. „Wir präsentieren einen gemeinsamen Standpunkt vor der internationalen Gemeinschaft“, sagt er hinsichtlich des israelischen Widerstands gegen den Vertrag. „Ein großer Teil des Besuchs ist dem Atomvertrag mit dem Iran gewidmet. Wir werden auch die vermehrten Anschläge auf israelische Erdgasbohrinseln ansprechen. Israel duldet derartige Angriffe auf seine Souveränität nicht. Der Libanon muss die Hisb-Allah im Zaum halten.“ Lapid wollte Macron bitten, dem Libanon mitzuteilen, dass Israel nicht über seine Seegrenze verhandeln wird, solange sie durch die Hisb-Allah bedroht wird. Er wollte auch neue Beweise präsentieren, die zeigen, wie die Hisb-Allah (die nicht nur eine vom Iran unterstützte Terrorgruppe ist, sondern auch in der libanesischen Regierung sitzt) den Libanon und seine Sicherheit gefährdet. Israel hofft, mit seinen Partnern gemeinsam an einer internationalen diplomatischen und wirtschaftlichen Kampagne gegen den Iran zu arbeiten, wie ein Mitarbeiter Lapids sagte. Er fügte hinzu, Lapid wolle erfahren, wozu insbesondere Frankreich und die E3 bereit sind, an dieser Front zu tun. E3 bezieht sich auf die drei europäischen Länder, die an den iranischen Gesprächen beteiligt sind, also das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich. * Auf der Agenda für die Reise nach Paris standen auch die Energiekrise, der Krieg in der Ukraine sowie die bilateralen wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Beziehungen zwischen Israel und Frankreich. (Jerusalem Post, VFI News)

„Deshalb ermuntert einander und erbaut einer den anderen, wie ihr auch tut.“ – 1. Thessalonicher 5,11

Illegal: Iran kauft deutsche Technologie

Aus dem am 4.7.2022 veröffentlichten jährlichen Sicherheitsbericht des Stadtstaates Hamburg geht hervor, dass der Iran illegale Technologie von Alexander J., einem Deutsch-Iraner, im Wert von fast 1 Mio. Euro gekauft. Eine vom Washingtoner Institut für Wissenschaft und Internationale Sicherheit im September 2021 durchgeführte Analyse des Falles bestätigt die gefährlichen Ergebnisse des Hamburger Geheimdienstes. Der Fall unterstreiche, wie Teheran weiter gegen Handelsgesetze und Sanktionen verstößt, um Ausrüstungsgegenstände für sein Atom- und Raketenprogramm zu kaufen. Auch rekrutiere der Iran sympathisierende Personen für seine Projekte. Manche der Exporte verstoßen offensichtlich gegen den Atomvertrag. Laut Staatsanwaltschaft exportierte Alexander J. u. a. Spektrometer, was illegal ist. Zwei weitere Verdächtige werden bezüglich ihrer Mitwirkung überprüft. Der 194-seitige Bericht konzentriert sich auf eine große Bandbreite von Sicherheitsbedrohungen für die Freie und Hansestadt Hamburg. (Jerusalem Post, VFI News)

Psalm 101:7

Henry Kissinger kritisiert Bemühungen um Atomvertrag

Der frühere US-Außenminister Henry Kissinger, 99, sagte vor kurzem in einem Interview, im Nahen Osten werde es keinen Frieden geben, solange der Iran sein Atomprogramm nicht beendet. Gegenüber der wöchentlich in London erscheinenden Zeitschrift Spectator kritisierte Kissinger den Atomvertrag von 2015 heftig. Es sei „unpassend“ und „gefährlich“, die ursprünglich unter Obama vereinbarte Abmachung zu erneuern. Kissinger äußerte sich zu den festgefahrenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran über die Rückkehr zu dem Deal, von dem der damalige US-Präsident Donald Trump im Jahr 2018 zurückgetreten war. Bezüglich des Vertrags hatte Kissinger schon immer Zweifel. „Ich war der Meinung, dass es sehr schwer sein würde, zu prüfen, ob sich der Iran an seine Versprechen hält, und fürchtete, dass die Gespräche ein Muster schaffen würden, mit dem das Atomprogramm zwar etwas verlangsamt werden könnte, aber am Ende nicht aufzuhalten wäre“, sagte er. Sorge mache ihm, dass das iranische Atomprogramm unweigerlich zu Reaktionen aus Ägypten, Saudi-Arabien und Israel führen wird. „Das Problem bei den aktuellen Gesprächen ist, dass es sehr gefährlich ist, zu einem Vertrag zurückzukehren, der von Anfang an unpassend war – und ihn dahingehend zu verändern, dass er für den Feind scheinbar noch tolerierbarer wird. Es ist unmöglich, im Nahen Osten Frieden zu haben, solange der Iran Atomwaffen hat, denn bevor das der Fall ist, gibt es die noch größere Gefahr, dass Israel präventiv eingreift, denn Israel kann nicht auf Abwehrmittel warten. Es kann sich nur einen Angriff auf sich selbst leisten. Das ist das in der Krise innewohnende Problem“, so Kissinger. (INN, VFI News)

Bitte proklamiert weiterhin den Schutz Israels vor einem Atomkrieg und vor Angriffen aus dem Iran und anderen Ländern.

Genießt Sos Asis

ein Anbetungslied von Barry und Batya Segal

Russland verbietet jüdischer Migrantenorganisation ihre Aktivitäte

Anfang dieser Woche verbot das russische Justizministerium der jüdischen Migrantenorganisation in einem Schreiben, in Russland zu arbeiten, wie die Tageszeitung Jerusalem Post erfahren hat. Die Organisation steht allerdings ohnehin regelmäßig mit Moskau in Kontakt, weil es immer gewisse Änderungen fordere. Ziel sei stets die Weiterführung Mirgrantenarbeit im Einklang mit den russischen Vorgaben. Am 5.7.2022 hieß es aus Diplomatenkreisen, die Agentur habe illegal Informationen über russische Bürger gesammelt. Dies würde auf diplomatischer Ebene gelöst. Die neueste Anordnung Moskaus kommt zu einem Zeitpunkt, wo die Spannungen zwischen Russland und Israel wegen des Ukrainekrieges wachsen, da Jerusalem auf der Seite von Kiew und Präsident Selenskyj steht. Am 4.7.2022 bezeichnete das russische Außenministerium die Anschläge auf Syrien, welche Israel zur Last gelegt werden, als „inakzeptabel“ und forderte das bindungslose Ende dieser Angriffe. * Das Verbot für die Migrantenorganisation ist dramatisch und könnte ihre Möglichkeiten, russischen Juden bei der Einwanderung nach Israel zu helfen, unterminieren. Tausende haben bereits all ihre Unterlagen und warten nur noch auf verfügbare Flüge. Wegen der Sanktionen fliegen internationale Gesellschaften kaum noch nach Russland. So säßen die Einwanderer in Russland fest, wie es ein Vertreter Israels formulierte. (Jerusalem Post, VFI News)

1. Johannes 2,11

Israelische Geiseln der Hamas

Israel wirft der Hamas die Verhinderung von einem Geiseltausch vor, nachdem die Terrororganisation ihr erstes Video einer der Geiseln veröffentlichte. Hisham al-Sayed lag darin mit Sauerstoffmaske in einem Bett. „Die Hamas verzögerte damit jede Chance auf einen Deal“, so der ehemalige Premier Bennett am 28.6.2022. Die palästinensische Gruppe, die Gaza mit Gewalt beherrscht, sei „zynisch und verwerflich“. Al-Sayed hatte sich im April 2015 nach Gaza begeben und wird seither durch die Hamas als Geisel gehalten – ähnlich wie der in Äthiopien geborene Zivilist Avera Mengistu, der seit dem 7.9.2014 nicht mehr aus Gaza zurückgekehrt ist. Während seiner einjährigen Amtszeit schaffte es Bennett nicht, einen Tausch auszuhandeln, weder zur Freilassung der beiden Männer noch für die Übergabe der sterblichen Überreste von Leutnant Hadar Goldin und Unteroffizier Oron Shaul. Die Hamas behauptet, Al-Sayed und Mengistu seien Soldaten, obwohl beide nichts mit der Armee zu tun haben und wahrscheinlich unter psychischen Problemen leiden. Die Hamas warnte, der Zustand ihrer Gefangenen habe sich verschlechtert. In dem 39 Sekunden langen Video liegt Al-Sayed in einem Bett und neigt den Kopf langsam zur Seite. Sein offener, leicht lesbarer Personalausweis ist zu sehen. Im Hintergrund läuft der Fernsehsender Al Jazeera mit einem Bericht über den aktuellen Wirtschaftsgipfel in Katar. Al-Sayeds Vater Scheban sagte, es sei das erste Mal in sieben Jahren gewesen, dass er seinen Sohn gesehen hat. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Geiseln weltweit, betet für Schutz für Al-Sayed, für seine Heilung und friedliche Rückkehr zu seiner Familie. Gott hasst Menschenraub, siehe zum Beispiel 2. Mose 21,16 und 1. Timotheus 1,10.

Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.

Segnet Israel

Danke für eure treue Unterstützung für Israel im Gebet und im Geben, wie für unsere Schulranzenaktion: https://www.visionforisrael.com/de/projekte

1. Korinther 15,58