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Jüdisches Museum in Madrid

Der Bürgermeister von Madrid, José Luis Martínez-Almeida, erlaubt die Nutzung eines Gebäudes in der Innenstadt als Museum. Einst lebten mehr Juden in Spanien als andernorts auf der Welt. Im Jahr 1492 standen sie vor der Wahl, zu fliehen oder Katholiken zu werden, wodurch das florierende jüdische Leben zum Erliegen kam. Die reiche, aber traurige Geschichte wird im ersten jüdischen Museum in Madrid, das seine Pforten 2022 öffnen soll, zu sehen sein. Ziel ist es unter anderem, auf die jüdischen Beiträge zum Leben in Spanien und im Rest der Welt im Laufe von 3.000 Jahren zu verweisen – mit der Betonung der Werte und Wurzeln, die Juden und Christen verbinden. Heute leben laut dem Jüdischen Kongress in Europa nur noch 45.000 Juden im Land, die meisten in Madrid (20.000) und Barcelona (15.000). (VFI News)