VFI News 15. Februar 2020

Nichtregierungsorganisation fordert Verbot von PA-Kindersoldaten

„Abends, morgens und mittags will ich beten und ringen, so wird Er meine Stimme hören.“ Psalm 55,18

Geschätzte 10.000 Kinder werden jedes Jahr in Terrortrainingslagern im Gaza-Streifen ausgebildet; mindestens 160 sind bereits beim Graben von Schmugglertunneln nach Israel zu Tode gekommen. Vom 18. bis 21.2.2020 veranstaltet die Koalition zur Rettung palästinensischer Kindersoldaten eine Woche der Solidarität und bittet die Bevölkerung, einen offenen Brief an das Europäische Parlament und US-amerikanische Lobbyisten für das Wohlergehen von Kindern zu unterzeichnen, um den Einsatz von palästinensischen Kindersoldaten zu verurteilen. In dem Schreiben heißt es: „Seit Jahrzehnten übernehmen palästinensische Kinder die Rolle von Soldaten, menschlichen Schutzschildern, Randalierern, Arbeitern, Betreuungspersonal und sogar Selbstmordattentätern. So wurde ihre Kindheit durch ihren Tod, schlimme Verletzungen oder Gefängnisstrafen verkürzt. Die Unwilligkeit der internationalen Gemeinschaft, dieses Problem anzugehen, hat Organisationen wie die Hamas, die Fatah, den palästinensischen Dschihad und die so genannte Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) nur ermutigt, Kinder weiter zu Kriegszwecken auszubeuten. Laut einem Bericht aus dem Jahr 2016 wurden in Hunderten, über das UNO-Hilfswerk für den Nahen Osten gesponserten Schulen 240 verschiedene Lehrbücher eingesetzt, mit denen arabische Kinder von der 1. bis zur 9. Klasse darüber gelehrt wurden, wie man Israelis ermordet und selbst zum Märtyrer wird. Doch erst im August 2019 rief die UNO die PA-Führung auf, etwas zu unternehmen gegen derartige rassistische Hetzreden und Aufrufe zu Gewalt gegen Israelis und Juden. Diese Organisationen zeigen Kindern hetzerische, gewaltverherrlichende Sendungen und überfluten soziale Medien mit Aufrufen zum Dschihad und Terrorismus. Wenn die Kinder älter sind, werden sie wie Tausende andere vor ihnen weiter zu Krawallen geschickt und als menschliche Schutzschilde missbraucht.“ * Die Koalition aus Nichtregierungsorganisationen hofft, dass öffentlicher Druck auf Terrorgruppen dazu führt, dass sie Kinder nicht mehr zu Kriegszwecken missbrauchen. Auch ermutigen sie Menschen, Demonstrationen abzuhalten und Material zu verteilen, um auf die Lage der Kinder aufmerksam zu machen. Ein Video mit dem Titel „Zahlen über palästinensische Kindersoldaten“ zeigt, dass 2019 rund 17.000 Kinder an den Militärprogrammen der Hamas teilnahmen und dass bereits 29 Kinder ihr Leben in Selbstmordattentaten verloren haben. „In Konflikten wurden sogar schon Neunjährige vorgeschickt, um neben Erwachsenen zu kämpfen und zu sterben. Die PA und die Gruppe „Heiliger islamischer Krieg“ sind stolz auf ihre Teenager, die im Kampf zu ‚Märtyrern’ wurden. Dies hat eine strategische Kultur geschaffen, in der Kinder als Mittel zum Zweck betrachtet werden und ihnen ihre Kindheit weggenommen wird. Das muss aufhören. Palästinensische Kinder im Allgemeinen und insbesondere diese rekrutierten Kinder sollen eine Zukunft haben. Auch sie haben Rechte – untermauert von der internationalen Gesetzgebung und gemäß ganz normaler moralischer Lehre.“ (Jerusalem Post) 

Bitte betet weiter für die Offenlegung dieserabscheulichen Praktiken und für wirksame Schritte gegen die Hamas und andere palästinensische Terrorgruppen, die (a) ihre Jugend dazu erziehen, Israel zu hassen, und (b) in Konflikten mit dem jüdischen Staat Kinder als Soldaten missbrauchen. Betet, dass die Organisationen und ihrer Anführer bestraft werden und dass sie einsehen, wie nutzlos es ist, in der palästinensischen Gesellschaft für den Terrorismus zu werben und ihn zu verherrlichen. 

USA an Abbas: „Entscheiden Sie sich für Frieden. Amerika wird da sein.“

Am Dienstag, den 11.2.2020 äußerte sich US-Botschafterin Craft bei einem Sondertreffen des UNO-Sicherheitsrates. Sie forderte den Vorsitzenden der PA Mahmud Abbas auf, alte Klagen beiseite zu legen und mit Israel für eine bessere Zukunft beider Völker zusammenzuarbeiten. „Wenn Sie sich für Frieden entscheiden, werden Amerika und viele andere Länder da sein“, sagte Craft. Bei dem UNO-Treffen sollte eigentlich der von US-Präsident vorgeschlagene Plan zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes abgelehnt werden, doch Craft erklärte, sie wolle darüber reden, wie man sich auf eine bessere Zukunft zubewegen könnte, die der Vorschlag von Trump ihrer Meinung nach verspricht. Craft äußerte sich nicht über die Frustration der PA bezüglich des Plans, der den Palästinensern nur einen Teil von Jerusalem anbietet und ihnen andere Teile der Stadt hinter dem Sicherheitszaun überlassen würde. Stattdessen sagt sie, der Plan sei ein historischer Schritt zur Gründung eines Palästinenserstaates mit Ostjerusalem als Hauptstadt. Der Vorschlag beinhaltet umgerechnet über 46 Millionen Euro an Investitionen, um die dauerhafte Armut zu beenden, so Craft. Der Plan sein ein offenes Angebot, der Beginn einer Konversation, nicht ihr Ende, wie sie hinzufügte. (VFI News)

US-Vertreter über Trumps Vorschlag: „Es läuft jetzt anders als früher.“

Nach der kalten UNO-Debatte am 11.2.2020, bei der alle Mitglieder außer den USA und Israel gegen den „Deal des Jahrhunderts“ von Präsident Trump waren, feierte Washington die Tatsache, dass die Resolution zur Ablehnung des Planes nicht zustande kam. Die US-Regierung soll Druck auf Kritiker ausgeübt haben, den von Indonesien und Tunesien eingebrachten Antrag fallen zu lassen. Manche Diplomaten ließen davon ab, weil sie erkannten, dass die benötigten neun von 15 Stimmen wohl nicht erreicht worden wären. „Diese polarisierende Resolution kam nicht durch – ein Zeichen, dass der UNO-Sicherheitsrat erkannt hat, seine alten Praktiken funktionieren nicht mehr“, so ein ranghoher Vertreter Trumps. „Zum ersten Mal denkt der Rat in Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt in alten Denkschemata und greift nicht zur verkalkten palästinensischen Position zurück, die den nicht funktionierenden Status quo nur verlängert.“ Der frühere israelische UNO-Botschafter Ron Prosor sagte: „Dass die Palästinenser heute nicht zur Abstimmung aufrufen konnten, zeigt, die internationale Gemeinschaft hat in den letzten Jahren eine Veränderung durchlaufen. Noch vor zwei Jahren konnten die Palästinenser leicht genügend Länder für eine Resolution zusammentrommeln, um die USA zu verurteilen, weil diese Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hatte. Die USA legten ihr Veto ein. Dieses Mal haben sie keine neun Nationen hinter sich gebracht. Das zeigt, dass die Länder jetzt andere Prioritäten haben und auf ihre eigenen Interessen bedacht sind“, so Prosor. Dass es den Palästinensern am Dienstag nicht gelang, eine Resolution gegen den Plan von Trump durch den Sicherheitsrat zu stemmen, ist nur ein Beispiel dafür, dass die UNO keine Arena mehr ist, in der die Palästinenser willkürlich punkten können. (VFI News)

– Psalm 57,7

Israelischer UNO-Botschafter: „Abbas fühlt sich dem Frieden nicht verpflichtet.“

Am 11.2.2020 erklärte Israels UNO-Botschafter Danon, der PA-Vorsitzende Abbas meine es nicht ernst, wenn er sagt, er wolle Frieden. Der Sicherheitsrat hatte sich versammelt, um den Nahost-Friedensplan von Präsident Trump zu diskutieren. Abbas täte alles, um den Frieden zu vermeiden; sein Ruf nach „Souveränität“ sei zu einer Kampfansage mutiert, anstatt sein Ziel zu sein. Zudem ermutige die internationale Gemeinschaft Abbas, alles abzulehnen, wenn sie Grenzen von vor 1967 fordert. Dies widerspräche früheren Abkommen beider Seiten, die in der Vergangenheit beschlossen hatten, überkünftigeGrenzen zu verhandeln. Wieso solle Abbas auch verhandeln wollen, solange die UNO es scheinbar für ihn tut? Danon lobte Trumps gesunden Ansatz, es anders versuchen zu wollen. Dem US-Präsidenten sei offenbar klar, dass die alten Konzepte und Formeln in den vergangenen 70 Jahren nichts gebracht haben. (Jerusalem Post, VFI News)

Jüdisches Museum in Madrid

Der Bürgermeister von Madrid, José Luis Martínez-Almeida, erlaubt die Nutzung eines Gebäudes in der Innenstadt als Museum. Einst lebten mehr Juden in Spanien als andernorts auf der Welt. Im Jahr 1492 standen sie vor der Wahl, zu fliehen oder Katholiken zu werden, wodurch das florierende jüdische Leben zum Erliegen kam. Die reiche, aber traurige Geschichte wird im ersten jüdischen Museum in Madrid, das seine Pforten 2022 öffnen soll, zu sehen sein. Ziel ist es unter anderem, auf die jüdischen Beiträge zum Leben in Spanien und im Rest der Welt im Laufe von 3.000 Jahren zu verweisen – mit der Betonung der Werte und Wurzeln, die Juden und Christen verbinden. Heute leben laut dem Jüdischen Kongress in Europa nur noch 45.000 Juden im Land, die meisten in Madrid (20.000) und Barcelona (15.000). (VFI News)

Israelin gewinnt Halbmarathon

Beatie Deutsch, 30, die im Jahr 2009 von New Jersey nach Israel zog, ist dafür bekannt, dass sie mit Rock, langärmlich und mit Kopftuch läuft. Am 9.2.2020 gewann die haredisch-orthodoxe Mutter von fünf Kindern den Halbmarathon beim 18. jährlichen Halbmarathon in Miami in 1:16:4 Stunden. Im Mai 2019 war sie die 1. Frau, die beim Halbmarathon im lettischen Riga übers Ziel kam – als 1. ultra-orthodoxe Jüdin bei einem internationalen Sportwettkampf. Deutch ist 1,50m und als „Speedy Beatie“ bekannt. (VFI News)

Danke an israelische Sportler, die bei internationalen Wettkämpfen so gut abschneiden!

Gold im Judo

Der israelische Judoka Peter Paltchick, Platz 6 der Weltrangliste, gewann am 9.2.2020 beim Grand Slam in Paris Gold; er bezwang den olympischen Silbermedaillengewinner Varlam Liparteliani aus Georgien in der Gewichtsklasse unter 100 kg. Paltchik, einer der besten Athleten Israels, ist der 1. Israeli nach Arik Zeevi (2004), der in Paris Gold gewann; auch 2018 hatte Paltchik Gold errungen – und zwar in Den Haag, Tiflis und Abu Dhabi, wo die HaTikwa zum 1. Mal bei einer Sportveranstaltung in einem Golfstaat erklang. (Israel Hayom)