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KRAPFEN, KARTOFFELPUFFER UND GEBACKENE APFELKÜCHLE

Viele jüdische Feste werden hauptsächlich zu Hause mit Freunden gefeiert, wobei Speisen eine Hauptrolle spielen. Chanukka ist da keine Ausnahme. Seit Jahrhunderten genießen Juden traditionell in Öl Gebackenes und denken dabei an den Ölkrug im Tempel, dessen Öl auf wundersame Weise acht Tage reichte. Ein typisches Menü an Chanukka klingt so, als wäre es von unter 12-jährigen erstellt worden, denn man kann definitiv nicht von fettarm sprechen: in reichlich Öl ausgebackene Kartoffelpuffer, „Latkes“ genannt; mit Erdbeermarmelade gefüllte und Puderzucker bestäubte Krapfen („Sufganiyot“); Apfelküchle; mit Käse gefüllte Blintzen usw. Auf den Märkten in Israel duftet es süß, da ein Händler nach dem anderen seine winterlichen Speisen feilbietet. Jüdische Mütter bereiten die reichhaltigen Gaumenfreuden zu Hause vor, ohne Kalorien zu zählen, und zünden Kerzen an. Es ist ja schließlich Chanukka. Die glutenfreien Fruchtshakes stehen für Januar wieder auf dem Speiseplan.(VFI News)