Artikel 7 von 10

Auswirkungen von Covid-19: Was erwartet Juden in den USA?

Hunderte von Synagogen sind seit Monaten geschlossen. Jüdische Organisationen reduzieren ihre Ausgaben. Jüdische Gemeindezentren haben Angestellte massenhaft entlassen, da keine Kinder in ihre Turnhallen und Tagesstätten kommen. Jüdische Ferienlager blieben diesen Sommer geschlossen, jüdische Schulen werden im neuen Schuljahr online Unterricht anbieten. Koschere Restaurant sind pleite gegangen. Reisen wurden verschoben. Birthright Israel, eine gemeinnützige Bildungseinrichtung, die kostenlose, 10-tägige Reisen für Jugendliche nach Israel organisiert, kann bis auf Weiteres nichts tun. AIPAC, der amerikanisch-israelische Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten, hat seine Konferenz für 2021 gestrichen. Normalerweise kommen dafür jeden März rund 15.000 Freunde Israels nach Washington. So sieht das jüdisch-amerikanische Leben sechs Monate nach Ausbruch der weltweiten Pandemie aus. Rund 200.000 Amerikaner sind gestorben. Das Ausmaß der durch Corona-Maßnahmen ausgelösten Wirtschaftskrise wird vielleicht noch jahrelang zu spüren sein. Was verspricht die Zukunft für Juden? Ira Sheskin, ein Demograf für Juden in Amerika von der Universität von Miami, sagte: „Während einige Institutionen diese Wirtschaftskrise, die im Vergleich zu der von 2008 klein ist, nicht überstehen werden, wird der Großteil der amerikanischen Juden auch diesen Sturm meistern.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, dass Menschen aus dieser herausfordernden Zeit gestärkt, verständnisvoller und treuer hervorkommen. – Jesaja 41,10