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Der Kosovo und Israel starten diplomatische Beziehungen über Zoom

Am Montag nahmen Israel und der Kosovo im Rahmen einer Zoom-Videokonferenz diplomatischen Beziehungen auf. Wahrscheinlich war es die erste Zeremonie dieser Art weltweit, erklärte das israelische Ministerium von Gabriel Aschkenasi. Der Außenminister unterzeichnete drei Vereinbarungen, die eingescannt an seine kosovarische Amtskollegin Meliza Haradinaj-Stublla gesendet wurden. Vor dem feierlichen virtuellen Treffen hatte Haradinaj-Stublla einen formellen Antrag zur Eröffnung einer Botschaft in Jerusalem eingereicht, den Aschkenasi bewilligte. „Ich hoffe, die Botschaft bald mit Ihnen eröffnen zu können“, sagte er. Später präsentierte er eine Tafel, die wahrscheinlich im März an der künftigen kosovarischen Botschaft in Jerusalem angebracht werden wird. Aschkenasi äußerte sich im Anschluss an die Konferenz enthusiastisch über die „herzliche, freundschaftliche Beziehung“ zwischen dem Kosovo und Israel. Die kosovarische Nation ist, wie andere Länder, mit denen Israel nun offiziell Beziehungen pflegt, mehrheitlich moslemisch. (Jerusalem Post, VFI News)

Vielen Dank für eure treuen Gebete für die Bemühungen Israels, friedliche Beziehungen in der Region auf- und auszubauen.