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Al-Kaida fordert zu Anschlägen gegen „Mohammed-Spötter“ auf

Die Terrororganisation Al-Kaida des Islamischen Maghreb (AQIM) rief ihre Anhänger am 2.11.2020 auf, jeden zu ermorden, der den Propheten Mohammed beleidigt. Darüber hinaus bedrohte sie den französischen Präsidenten Macron wegen dessen Äußerungen über den Islam. „Alle zu ermorden, die den Propheten beleidigen, ist das gute Recht eines jeden Moslems“, so die Dschihadisten in einer Erklärung. Macron hatte zuvor Karikaturen von Mohammed unter das Recht auf Redefreiheit gestellt. Seine Äußerung kam nach der Enthauptung des jungen französischen Lehrers Samuel Paty am 16.10. in der Nähe von Paris. Paty hatte im Unterricht zum Thema Redefreiheit eine Karikatur verwendet; er hinterlässt seine Ehefrau und seinen fünfjährigen Sohn. * Im September waren kontroverse Karikaturen in der französischen Wochenzeitschrift Charlie Hebdo neu veröffentlicht worden. * Am 7.1.2015 waren zwölf Menschen bei einem Anschlag von Islamisten wegen der Karikaturen ermordet worden. * Macron will die Redefreiheit weiter schützen. Der Zorn unter Moslems weltweit ist groß; viele drohen damit, französische Produkte zu boykottieren. (INN, VFI News)

Siehe Matthäus 5,38-39 und Sprüche 13,10.