
Norwegischer Politiker ist um Juden in seinem Land besorgt
Joel Ystebo, ein Mitglied des norwegischen Parlaments von der Christdemokratischen Partei, sagte am 29.04. in einem Interview, er sei ernsthaft besorgt über die Situation von Juden in Norwegen, besonders in Oslo. Verhalten, Rhetorik und Hass gegenüber verschiedenen Gruppen seien immer stärker von Antisemitismus geprägt. Erst am 26.04. hatten antiisraelische Demonstranten die Teilnehmer einer Feier anlässlich des israelischen Unabhängigkeitstages in Oslo über Megafone als „Kindermörder“ beschimpft. Ystebo selbst hatte die Veranstaltung besucht. Dabei hatten propalästinensische Aktivisten Banner mit „Tod über den IVK“ und „Zionisten sind Terroristen“ hochgehalten. Dabei schrien sie „Intifada-Revolution“, „Keine Zionisten auf unseren Straßen“ und „Kindermörder“. Ihr Geschrei galt auch vielen iranischen Dissidenten, die bei der Feier waren. Der norwegische Podcaster Henrick Beckheim, ein Jude, sagte, ein Wachmann wäre zu ihm gerannt und hätte ihn angewiesen, mit dem Filmen aufzuhören, weil es die Demonstranten provozieren könnte. Doch die propalästinensischen Demonstranten durften ungehindert weiter schreien, wodurch man die Redebeiträge auf der Feier kaum hören konnte. Ystebo stieß sich an den unterschiedlichen Maßstäben, die bei proisraelischen und propalästinensischen Demonstranten angelegt würden. Er schrieb die Ministerin für Justiz sowie öffentliche Sicherheit, Astri Aas-Hansen, kurz daraufhin an, um in Erfahrung zu bringen, was man unternehmen wolle, um sicherzustellen, dass die Polizei einschreitet, wenn Menschen öffentlich bedroht und mit Hassreden angegriffen werden. Auch übte er Druck auf die Ministerin aus. Sie solle klären, was die Regierung in Bezug auf Antisemitismus akzeptiere. Die norwegische Regierung hat Mittel zum Schutz von jüdischen Gemeinden und für den Kampf gegen Antisemitismus bereitgestellt. Dafür gibt es ein Gesetz, doch Ystebo glaubt, sie tue nicht genug. Als Beispiel dafür nannte er die unausgewogene und voreingenommene Regierung, die Israel dämonisiere. (Jerusalem Post, VFI News)
Proklamiert in Jeschuas Namen Gottes Schutz über jüdischen Gemeinden in ganz Europa. Mögen sie eine Offenbarung über die Errettung in Jeschuas Namen empfangen.