
Direktflüge und Verlegung der argentinischen Botschaft nach Jerusalem
Die Beziehungen Argentiniens zu Israel und der jüdischen Gemeinde gehen in eine neue Phase und sind so stark und bedeutungsvoll wie noch nie – dank Präsident Javier Milei. Es sei nicht nur symbolisch zu verstehen, sondern hänge mit demokratischen Werten, der Verteidigung der Freiheit und einer klaren Stellung gegen den Antisemitismus zusammen. Milei spricht immer wieder von seiner Unterstützung für die Juden in Argentinien und von ihrer Bedeutung für das Leben in seinem Land. Es gehe nicht um kurzfristig gedachte Politik, sondern um eine strategische Neuausrichtung. Dies zeichnet sich auch in engen Beziehungen mit der DAIA ab, die die jüdische Gemeinde in Argentinien auf politischer und ziviler Ebene vertritt. Es gehe bei der Partnerschaft darum, Rechte zu verteidigen, für die Koexistenz einzutreten und Diskriminierung zu bekämpfen. Betont wird ein reifer, respektvoller Umgang der Regierung mit den kommunalen Leitern der jüdischen Gemeinde. Dieser gemeinsame Ansatz steht im Einklang mit dem, was Milei seit Amtsantritt explizit geäußert hat. Zwei Entwicklungen wurden als Meilensteine in den bilateralen Beziehungen hervorgehoben: zum einen die in der Tourismusbranche, im Handel und bei Privatpersonen lang ersehnten Direktflüge zwischen Buenos Aires und Tel Aviv; zum anderen hat Argentinien beschlossen, im April 2026 eine Botschaft in Jerusalem zu eröffnen, eine politisch bedeutsame Entwicklung. Diese Entscheidungen stellen konkrete Maßnahmen dar, die die neue Phase der argentinisch-israelischen Beziehungen von nun an prägen werden.
Die Artikel in den Beiträgen spiegeln nicht unbedingt die Meinung von VfI wider. Wir sind darum bemüht, so genau wie möglich über Dinge zu berichten, die Israel, den Nahen Osten, die Diaspora und Juden auf der ganzen Welt betreffen, und hoffen, diese Mitteilungen sind für euch informativ und helfen euch, präziser zu beten.