VFI News 19. Juni 2020

Jüdische Gemeinde in Duba

„Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was würdig, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was lieblich ist, alles, was wohllautet, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, dieses erwägt.“ Philipper 4,8

Eine der jüdischen Gemeinden, die in den letzten Jahren am meisten für Überraschungen gesorgt hat, ist die in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE); sie ist zum Großteil in Dubai ansässig. Der Präsident der Gemeinde, Solly Wolf, sprach über das jüdische Leben in dem Land und den Respekt, mit dem die Gemeinde dort behandelt wird. „Als ich herkam, gab es weder koschere Nahrungsmittel noch Matzen [für Pessach]. Heute findet man in den meisten Supermärkten koschere Zutaten, es gibt sogar koschere Läden und Gefilte Fisch“, so Wolf. Auf die Frage, wie schwer es sei, in einem streng moslemischen Land zu leben, antwortete er: „Hier sind wir sicher. Wir verstecken uns nicht. Wir fühlen uns wohl. Wir können beten und in die Synagoge und auch sonst überall hingehen. Ich lebe seit 18 Jahren hier und wurde nie angefeindet, obwohl alle wissen, dass ich Jude bin. Wir haben Nachbarn in der Nähe der Synagoge und sie akzeptieren, wer wir sind.“ (INN, VFI News)

Bitte betet weiter für den Schutz von Gottes Volk, egal wo es lebt. „Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der sich bei euch aufhält, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn Fremde seid ihr gewesen im Land Ägypten. Ich bin der HERR, euer Gott.“ – 3. Mose 19,34

Israelische Forscher nutzen hochpräzise Daten, um die Welt zu heilen

Vor kurzem veröffentlichte Studien zeigen, dass Menschen, die an Krankheiten in der gleichen Kategorie leiden, dennoch verschiedene Symptome haben. Je besser Ärzte und Wissenschaftlicher die Gründe verstehen, die hinter diesen Unterschieden stecken, desto besser können sie ihre Herangehensweise anpassen, um Krankheiten zu verhindern, zu diagnostizieren und Patienten individuell und optimal zu behandeln. In diesem Jahr wählte die Organisation Israel Precision Medicine Partnership (IPMP) 16 Forschungsprojekte, die umgerechnet rund 15 Millionen Euro erhalten, um diese auf Einzelpersonen zugeschnittenen Behandlungen anzuwenden, so dass jeder Patient immer genau die richtige Therapie erhält. Alle Beteiligten an diesen Forschungsprojekten holen sich ihre Daten aus den riesigen, einzigartigen Medizindatenbanken Israels. Shai-Lee Spigelman, die Chefin von Digital Israel, einem Projekt des Ministeriums für soziale Gerechtigkeit, sagte, sie hoffe, dass diese Forschungsprogramme die bereits bestehende, hervorragende Zusammenarbeit zwischen der akademischen Welt und dem Gesundheitssystem in Israel weiter stärken werden. „Diese Zusammenarbeit untermauert die Exzellenz Israels in Sachen Gesundheit und ist einer der Gründe, warum Israel im Kampf gegen Corona so erfolgreich war.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte bete, dass der Herr weiterhin die Menschen segnet, die als Wissenschaftler oder Mediziner tätig sind. Mögen sie das erfinden und entdecken, was für neue Behandlungsmethoden nötig ist, damit Leben gerettet, verlängert und verbessert werden.“ – Sprüche 3,2 und 16

Kirchengruppe zieht Forderung nach Sanktionen gegen Israel zurück

Nach einer internen Debatte hat eine große niederländische Kirchengruppe ihre Forderung an die EU, Sanktionen gegen Israel zu verhängen, zurückgezogen und sich dafür entschuldigt. Der Kirchenrat, eine Dachorganisation von 18 Kirchen und Konfessionen, veröffentlichte am 11.6.2020 eine ungewöhnliche Entschuldigung. Letzten Monat hatte die Gruppe einen Brief an den niederländischen Außenminister Stef Blok verfasst, in dem sie ihn dringend aufforderte, Handelsverträge zwischen der EU und Israel zu schreddern, sollte Israel seine zivilen Rechte auf Judäa und Samaria anwenden und die Annektierung wahr machen. Dieses Schreiben zog sie nun zurück. „Es tut uns leid, dass der Brief, der dem Minister überbracht wurde, zu Sorgen und Konfusion geführt hat“, schrieb der Rat nun. Wenn der Niederländische Rat den Brief selbst verfasst hätte, hieß es nun, wären die Vorstellungen, die die Kirchengruppe kommunizieren wollte, sorgfältiger formuliert worden. „Wir wollen uns nicht über spezifische Sanktionen oder Strafmaßnahmen äußern; das liegt in der Verantwortung der Politiker“, war in der neuen Stellungnahme zu lesen. Dennoch wiederholte der Rat seine Bedenken über die – wie er es formulierte – „Annektierungspläne“ Israels. (INN, VFI News)

Trump stoppt Untersuchung des IStGH

US-Präsident Trump hat eine so genannte Durchführungsverordnung unterzeichnet. Damit werden Sanktionen gegen Personen verhängt, die beim Internationaler Strafgerichtshof (IStGH) angebliche Kriegsverbrechen untersuchen sollen, welche im Krieg in Afghanistan von amerikanischen, afghanischen und israelischen Soldaten begangen worden sein sollen; hinzu kommen auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch die Taliban. Mit dieser Verordnung kann US-Außenminister Pompeo Gelder von IStGH-Vertretern einfrieren, die an derartigen Untersuchungen beteiligt sind. Zusätzlich ist Pompeo nun befugt, diesen Personen die Einreise in die USA zu verweigern. Trump gingen diesen Schritt, nachdem der oberste Staatsanwalt des IStGH Fatou Bensouda darauf gedrängt hatte, potentielle Verbrechen zu untersuchen, die Israelis gegen Palästinenser begangen haben sollen, was US-Außenminister Pompeo große Sorgen machte. „Trotz unserer Forderung, verfolgt das Tribunal Israel – unseren Verbündeten“, so Trump. Das grüne Licht für die Sanktionen gegen Vertreter des Tribunals sorgt nun international, zum Beispiel bei Menschenrechtsorganisationen, für Bedenken. (INN, VFI News)

„Das Wohlgefallen der Könige sind gerechte Lippen; und wer Aufrichtiges redet, den liebt er.“ – Sprüche 16,13

Messerangriff in London

Ein chassidischer Jude wurde am 12.6.2020 im Stadtteil Stoke Newington von London mit einem Messer angegriffen und erlitt dadurch Kopfwunden. Später gab die jüdische Zeitung Jewish Chronicle bekannt, dass es sich bei dem Opfer um Alter Jakob Schlesinger, einen orthodoxen Rabbi von der Satmar-Gemeinde in Stamford Hill, handelte. Der Angreifer wurde von Bauarbeitern vor Ort überwältigt und am Boden festgehalten, bis die Polizei kam. Schlesinger, Mitte 50, war als Jude erkennbar, weil er für Orthodoxe typische Kleidung trug. Es hieß, sein Zustand sei stabil und er sei ansprechbar gewesen, als mehrere Ambulanzen eintrafen, darunter auch welche vom jüdischen Nothilfedienst Hatzalah. In der Gegend lebt eine der größten jüdisch-orthodoxen Gemeinde in der britischen Hauptstadt. „Antisemitische Angriffe häufen sich und sind Teil dessen, was Juden weltweit erleben“, kommentierte der zweite Vorsitzende der Zionistischen Weltorganisation Jakob Hagoel diesen jüngsten Messerangriff und fügte hinzu: „Ich fordere die Behörden auf, die Täter höchstmöglich zu bestrafen.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Heilung für den Rabbi sowie für seine Gemeinde. Mögen die Herzen der bösen Menschen, die dem Volk Gottes Schaden zufügen wollen, mit der Liebe Gottes durchflutet werden. Betet dafür, dass wir in Frieden leben können. – 1. Timotheus 2,1-4

Antisemitische Beleidigungen für Demonstranten in Paris

Demonstrationen zum Thema „Black Lives Matter“ (BLM, englisch für „schwarze Leben zählen“) gibt es weltweit, um gegen Polizeigewalt in den USA zu demonstrieren. In Frankreich versammelten sich Demonstranten, um gegen den Tod von Adama Traoré zu protestieren; der französischsprechende Mann aus Mail war 2016 in U-Haft gestorben. Die Lage in der französischen Hauptstadt war bereits angespannt, als eine Gegendemonstration ein Banner von einem Gebäude in der Nähe herunterwarf. Darauf hatte gestanden: „Gerechtigkeit für die Opfer von antiweißem Terrorismus“. Einige der Demonstranten beschimpften die Gegendemonstranten daraufhin als „schmutzige Juden“. * Nach dem Vorfall vom Samstag in Paris wandte sich der Europäische Jüdische Kongress (EJK) an die Demonstranten und die Organisatoren, die gegen Rassismus sind. Sie sollen sicherstellen, dass sich die Leute in ihren Reihen nun nicht plötzlich Antisemitismus als neues Thema wählen. „Diejenigen, die behaupten, gegen Hass und Rassismus zu demonstrieren, aber dann brutale antisemitische Äußerungen tätigen, sind Heuchler und handeln dem wichtigen Grund für die Demonstrationen, den die meisten haben, zuwider“, so der Vorsitzende des EJL, Dr. Moshe Kantor. „Sie versuchen den gerechtfertigten Zorn und die Verletzungen der antirassistischen Demonstranten für ihre eigenen Zwecke zu missbrauchen... Sie haben gezeigt, dass sie aufgrund ihres eigenen Hasses lieber eine wichtige Demonstration sabotieren.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Gottes Segen und Schutz für alle, die für Gerechtigkeit kämpfen. Betet, dass sich die Menschen gegen Hass entscheiden. „Kein faules Wort gehe aus eurem Mund, sondern das irgend gut ist zur notwendigen Erbauung, damit es den Hörenden Gnade darreiche.“ – Epheser 4,29 und Matthäus 12,34

„Die USA werden das Recht Israels auf Selbstverteidigung immer unterstützen.“

sagte US-Außenminister Pompeo. Er sprach am 14.6. anlässlich der Eröffnung der jährlichen Vollversammlung des Amerikanisch-Jüdischen Komitees. (Das AJK ist eine US-amerikanische Nichtregierungsorganisation.) Pompeo beschrieb die feste Beziehung zwischen den USA und Israel und verurteilte den Antisemitismus weltweit. Er warnte auch vor der Bedrohung durch den Iran, der weiterhin an seinem Atomprogramm arbeitet. Die Jahreskonferenz des AJK hätte diese Woche eigentlich in Berlin stattfinden sollen, wurde jedoch wegen Corona online veranstaltet. So hörten Tausende von Menschen in den USA und im Rest der Welt, was Pompeo zu sagen hatte. „Seit 1948 hat Israel immer wieder gezeigt, dass es sich wehren und sein Recht, das Land seiner Vorväter zu regieren, verteidigen kann“ sagte er. „Die Vereinigten Staaten werden Israel immer unterstützen, wenn es darum geht, sich selbst zu verteidigen.“ Pompeo erwähnte, dass er Israel als US-Außenminister vier Mal besucht habe. Er fügte hinzu: „Als Christ ist es für mich ein ergreifendes Erlebnis, wenn ich Israel besuche.“ (INN, VFI News)

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Segnet Israel in der Krise

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können. Ihr findet die bebilderten Projekte auf unserer Website: https://www.visionforisrael.com/de/projekte

Wir danken auch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25 , 1. Korinther 15,58