VFI News 10. Januar 2020

ILHAN OMAR ZUR „ANTISEMITIN DES JAHRES“ GEKRÖNT

„Siehe, Gott ist mein Helfer; der Herr ist unter denen, die meine Seele stützen.“ Psalm 54,6

Die im US-amerikanischen Kongress noch neue Demokratin Ilhan Omar (Abgeordnete aus Minnesota) wurde für 2019 zur „Antisemitin des Jahres“ gekrönt, wie aus einer Nachricht hervorgeht, die von StopAntisemitism.org gepostet wurde. Die Nichtregierungsorganisation hatte die amerikanische Öffentlichkeit gebeten, die Person zu nominieren und zu wählen, die ihrer Meinung nach im Jahr 2019 den schlimmsten Hass gegen das jüdische Volk an den Tag gelegt hatte. Im November gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen unter den notorischen Antisemiten, nämlich zwischen Louis Farrakhan, dem Leiter der „Nation of Islam“ (NOI, auch als „Schwarze Moslems“ bekannt); dem Neonazi Richard Spencer und der Kongressabgeordneten Omar. Tausende nahmen an der Abstimmung teil. Am Montag, den 6.1.2020 teilte die Nichtregierungsorganisation mit, Omar habe den Titel als schlimmste Antisemitin des Jahres gewonnen. Dazu wurde ein Video mit ihren „Errungenschaften im Bereich des Judenhasses“ veröffentlicht. Hier einige Beispiele: (1) Sie klagte amerikanische Juden an, ihre Loyalität sei gespalten. (2) Sie warf Juden vor, sich ihren Einfluss zu erkaufen: „Es geht immer nur um die Benjamins.“ (3) Sie klagte Israel an, die Welt zu hypnotisieren. (4) Sie unterstützt die antisemitische Boykott-Bewegung BDS gegen Israel. (5) Sie reichte im Repräsentantenhaus eine Resolution ein, in der sie einen Boykott gegen Israel mit einem Boykott gegen die Nazis gleichsetzte. (6) Sie ließ sich bei ihren antisemitischen Behauptungen vom berühmt-berüchtigten Neonazi David Duke unterstützen. * Die Organisation erwähnte außerdem, dass Omar sich weigert, ihre antisemitischen Kommentare zurückzunehmen oder zu bereuen. Auch lässt sie sich weiterhin von dem Rat für amerikanisch-islamistische Beziehungen (CAIR), welcher mit der Moslemischen Bruderschaft verbunden ist, unterstützen. Liora Rez von StopAntisemitism.org erklärte, es sei wichtig, Antisemiten öffentlich zu benennen, besonders in einer Zeit, in der Fanatismus gegen Juden in den USA wächst: „Antisemitismus plagt unsere Nation und es ist Zeit, dass wir für die, die ihn verbreiten, Konsequenzen schaffen. Wenn wir Fanatiker wie die Demokratin Ilhan Omar namentlich nennen, stellen wir sicher, dass die Öffentlichkeit wachsam und in der Lage ist, entsprechend aktiv zu werden.“ (VFI News, Jerusalem Post)

Wir beten, dass die Wähler in den USA und anderen Ländern solch unverhohlen antisemitische Abgeordnete wie Omar erkennen. Mögen sie und ihresgleichen immer wieder namentlich genannt werden. Mögen ihr politischer Einfluss und ihre Karriere blockiert werden.

56 TOTE, 213 VERLETZTE BEI SOLEIMANIS BEERDIGUNG

Am Dienstag, den 7.1.20 versammelten sich Hunderttausende von Iranern in Kerman zur Beerdigung des getöteten Kommandanten der Quads-Truppe der Iranischen Revolutionsgarde, Qassem Soleimani; er war in dieser im Südosten des Landes gelegenen Stadt geboren worden. In den Medien hieß es, dass bei einer Massenpanik am Anfang der Beerdigung mindestens 56 Menschen starben, weitere 213 Personen wurden verletzt. Der Grund für die Panik ist immer noch nicht bekannt. Schätzungen zufolge gingen in Teheran am Tag davor rund 1 Million Menschen auf die Straßen, um eine von mehreren Prozessionen zu sehen, die im Land gehalten wurden. Die iranische Führung schwor, dass das Erbe Soleimanis durch dessen Tod nur gestärkt würde. Er galt – nach dem großen Ajatollah – als einer der mächtigsten Männer des Irans. (VFI News) 

„Die Weisen erben Ehre, aber die Toren erhöht die Schande.“ – Sprüche 3,35

NIKKI HALEY: KEINER TRAUERT UM SOLEIMANI AUSSER DEN US-DEMOKRATEN

Demokraten im US-Kongress und US-Präsidentschaftskandidaten für die Wahl dieses Jahr kritisierten Präsident Donald Trump für den Drohnenangriff am Freitag, den 3.1.2020, durch den der militärische Anführer des Irans getötet wurde, welcher für den Tod von Hunderten von Amerikanern im Nahen Osten verantwortlich zeichnete. Unter den Führungskräften aus Politik und Militär, sowohl aus den USA als auch aus dem Rest der Welt, die Trumps Vorgehen zur Eliminierung von Soleimani lobten, zählte auch die frühere UN-Botschafterin Nikki Haley. „Ich sage es mal so: Niemand steht für den Iran auf. Man hört nichts aus der Golfregion, aus China oder Russland. Die einzigen, die nach dem Tod von Soleimani trauern, sind führenden US-Demokraten und US-Präsidentschaftskandidaten. Erzählen Sie das mal den 608 amerikanischen Familien, die [wegen Soleimani] Angehörige verloren haben“, erklärte die ehemalige Gouverneurin von South Carolina. „Sagen Sie das den Soldaten, die Gliedmaßen verloren haben. [Die Eliminierung Soleimani] war nötig und sollte gefeiert werden.“ (VFI News)

„Ein brüllender Löwe und ein gieriger Bär: So ist ein gottloser Herrscher über ein armes Volk.“ – Sprüche 28,15

TÖTUNG SOLEIMANIS WAR LEGAL

Professor Alan M. Dershowitz, ein führender US-amerikanischer Anwalt und Dozent an der juristischen Fakultät der US-amerikanischen Harvard-Universität, sagte diese Woche: „Niemand debattiert ernsthaft darüber, ob US-Präsident Trump die rechtsstaatliche Macht hatte, den Befehl für die Eliminierung eines Feindes zu erteilen, der US-Bürger ermordet hat und weitere Tötungen plante. Auch Präsidenten wie Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama erteilten solche Befehle.“ Dershowitz fügte hinzu: „Auf Soleimani zu zielen, war juristisch gesehen sogar mehr gerechtfertigt als das im Jahr 2011 bei Osama bin Laden der Fall war. Die Tötung von Soleimani war hauptsächlich Prävention, wohingegen die Tötung von bin Laden in erster Linie ein Vergeltungsschlag war.“ Die Tötung von Soleimani sei unter internationalem Recht auch völlig legal: „Der Befehlshaber der Al-Quds-Brigaden war uniformiert und aktiv in militärischen und terroristischen Aktivitäten gegen Amerikaner. Die Rakete, die ihn und eine Hand voll anderer Personen tötete, war so kalibriert, das sie möglichst wenig Begleitschaden verursachte; die daraus resultierenden Todesfälle waren proportional zu den Todesfällen, die so möglicherweise verhindert werden konnten.“ (VFI News)

SOLEIMANIS TOD SCHWÄCHT AGENDA DES IRAN IM NAHEN OSTEN

Der Tod von Soleimani wird sich negativ auf die Versuche des Irans auswirken, seinen Einfluss im Nahen Osten auszubreiten. Er kam zu einer Zeit, in der Soleimanis Projekt (das heißt die Hegemonie des Irans in der Region) im Irak und im Libanon vor ganz neuen Herausforderungen stand. Hinzu kommt, dass sein Nachfolger, Ismail Ghaani, als schwacher Ersatz gilt – in Bezug auf dieses Projekt und hinsichtlich der explosiven Lage in Ländern, in denen die islamische Republik vor einigen Monaten noch große Siege verkündet hatte. (VFI News) 

Bitte betet gemäß der Heiligen Schrift: „Beschließt einen Ratschlag, und er soll vereitelt werden; redet ein Wort, und es soll nicht zustande kommen; denn Gott ist mit uns.“ – Jesaja 8:10

WIRD ISRAEL ERNEUT ANGREIFEN?

Am Sonntag, den 5.1.2020 drohte der Iran damit, sich ganz vom Atomabkommen aus dem Jahr 2015 zu verabschieden. Wenn er dies tut, könnte in Jerusalem bald wieder diskutiert werden, ob Israel erneut Luftangriffe gegen militärische Ziele im Iran fliegt. Israel hat sich zwar seit der Tötung von Soleimani zurückgehalten, doch wenn der Iran seine Drohung wahr macht, kann Israel nicht einfach ruhig zuschauen. Der jüdische Staat hat immer wieder erklärt, er würde nicht zulassen, dass der Iran Atomwaffen baut, selbst wenn Israel dafür militärisch einschreiten müsste. Durch den Atomvertrag über die Einschränkung des iranischen Atomprogramms waren die Gespräche über Angriffe des israelischen Militärs eingestellt worden. Sollte sich der Iran allerdings nach der Tötung von Soleimani ganz und gar nicht mehr an die Einschränkungen bei der Urananreicherung und Atomforschung halten, wird Israel seine Angriffspläne aus der Schublade holen. (VFI News) 

Bitte betet, dass die Führung des Irans die Absichten von Trump nicht länger unterschätzt. Möge der Iran seinen Plan der Vorherrschaft im Nahen Osten aufgeben. Möge er geschwächt werden und niemand anderen in der Region mit seinen Provokationen in einen schlimmen Konflikt zerren.

STATISTIK

Im Jahr 2019 griffen palästinensische Terroristen Juden in Judäa und Samaria rund 2.370 Mal an. Arabische Terroristen greifen Siedler seit Jahrzehnten tagtäglich an. Unter anderem werfen sie Steine, Brandbomben, verüben Brandstiftung oder schießen auf die jüdische Bevölkerung; dabei kommen auch Menschen ums Leben. Normalerweise schweigen die Massenmedien über diese Mordfälle und Mordversuche. * Vor einigen Tagen veröffentlichte die israelische Armee Daten über ihre Einsätze an allen Fronten im letzten Jahr. Daraus geht hervor, wie explosiv und instabil die Lage in diesem Bereich des Gaza-Streifens ist: Terrorgruppen gaben allein im Jahr 2019 1.295 Schüsse auf Israel ab; 729 Raketen schlugen in offenen Gebieten an; die eiserne Kuppel fing 478 Geschosse ab – eine Trefferquote von 85 %. Auf all diese Angriffe der Araber reagierte die israelische Armee mit Vergeltungsschlägen auf 900 Ziele der Hamas und des Islamischen Dschihad in der Enklave an der Küste. (VFI News)

Bitte betet, dass die Hamas und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) merkt, wie nutzlos es ist, dass sie den jüdischen Staat angreifen, den Terror unterstützen, ihren Kindern Hass auf Israel beizubringen und die mordenden Terroristen als Helden zu feiern.

Regen in Israel

Vielen herzlichen Dank für eure Gebete für reichlich Niederschlag. Der Pegel im See Genezareth ist wieder gestiegen. (VFI News)

Bitte betet auch weiter für Regen für Australien.