VFI News 16. Mai 2020

Iran versenkt eigenes Kriegsschiff

„Vertraue still dem HERRN und harre auf Ihn! Erzürne dich nicht über den, dessen Weg gelingt, über den Mann, der böse Anschläge ausführt!“ Psalm 37,7

Anfang dieser Woche schoss ein iranisches Kriegsschiff bei einem Manöver versehentlich auf ein anderes iranisches Schiff. Dabei kamen 19 Matrosen ums Leben, 15 weitere wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Golf von Oman, einer sensiblen Wasserstraße, die die Verbindung zur Straße von Hormus darstellt und durch die ein Fünftel des Erdöls transportiert wird. Dort führt der Iran regelmäßig Übungen durch. Die Konarak, ein Versorgerschiff, welches jetzt teilnahm, kam am Sonntag, den 10.5.2020 einer der Zielscheiben zu nahe, die es für andere Schiffe platziert hatte. Der Vorfall fand in der Nähe des Hafens von Jask, rund 1.270 km südöstlich von Teheran statt. Zwölf der Matrosen kamen ins Krankenhaus; drei wurden wegen leichten Wunden versorgt. In den iranischen Medien hieß es, die Konarak sei 2018 überholt worden und konnte Abwehrraketen abschießen. Nur selten wird in iranischen Medien von Fehlern bei Manövern berichtet. Dass nun darüber Bericht erstattet wurde, zeigt, wie schwerwiegend der Vorfall war. (VFI News)

Israel: Nur wenige Corona-Fälle nach Lockerung der Ausgangssperre

Am letzten Wochenende besuchten Tausende von Israelis Strände, Parks und die ländlichen Gegenden, nachdem die Ausgangssperre bedeutend gelockert worden war. Am Montag, den 11.5.2020 berichtete das Gesundheitsministerium, es gebe insgesamt 16.458 bestätigte Corona-Fälle; also nur 14 Fälle mehr als am Vortag. Die Zahl der Israelis, die sich von der Krankheit erholt haben, liegt bei 11.384. Es starben 248 Menschen daran, ein Todesfall war in den vorangegangenen 24 Stunden zu beklagen. Von den aktuell 4.826 Patienten seien 74 schwer erkrankt, 65 würden beatmet und 52 seien mittelschwer erkrankt. Der große Rest der 4.826 Betroffenen hat nur milde Symptome. Das Gesundheitsministerium wollte eine langsamere Lockerung und wird deshalb das Ende der Ausgangssperre genau überwachen, um zu sehen, ob es in den kommenden zwei Wochen zu einem starken Anstieg bei der Anzahl der Infizierten gibt. (VFI News)

Bitte betet weiter, dass Israel von Corona gereinigt wird und dass die betroffenen Personen schnell wieder zu Kräften kommen und sich vollkommen davon erholen. Betet auch, dass die Menschen etwas gelernt haben und nicht ohne Nachsinnen zum Alltag zurückkehren. Mögen die in dieser Zeit gesprochenen Gebete erhört werden und mögen sich die Menschen an das Gelernte halten.

„Keinen Mikrochip für mein Kind, Herr Netanjahu!“

Internetexperten kritisierten Premier Netanjahu für seinen Vorschlag, Kindern, die jetzt nach der Aufhebung der Ausgangssperre wieder zur Schule oder in den Kindergarten gehen, einen Mikrochip einzusetzen. „Wenn die Daten über den aktuellen Aufenthaltsort der Kinder ins Internet gestellt werden, kann ein Kinderschänder mit Internetkenntnissen ins System einsteigen und den Kindern nachstellen“, so Experte Einat Meron. Bei einer Pressekonferenz diese Woche hatte Netanjahu dem Gesundheitsministerium vorgeschlagen, neue Technologien zu benutzten, um Israelis zu helfen, sich an den neuen Alltag zu gewöhnen, während der Staat die Einschränkungen wegen Corona jetzt aufhebt. „Es handelt sich um eine Technologie, die bisher nicht genutzt wurde, welche aber gesetzlich erlaubt ist. Ich habe mit Technologieexperten gesprochen, um Methoden zu finden, mit denen sich Israel auskennt, wie zum Beispiel Sensoren. Zum Beispiel jeder Bürger, jedes Kind – ich will das zunächst für Kinder – würde einen Sensor eingesetzt bekommen, der ausgelöst werden würde, wenn man ihnen zu nah kommt, wie das bei Autos der Fall ist. Es wäre keine einfache Aufgabe, da wir über eine Million Schüler haben, die jetzt an ihre Schulen und Ausbildungsstätten zurückkehren, aber sie würde dazu dienen, dass sie Schüler einen Abstand von 2 m zueinander halten“, so Netanjahu. Das sei fiktiv und gefährlich, so Internetexperte Einat Meron. Wie Meron machen sich viele Menschen Sorgen, dass der Staat die im Sensor enthaltenen Informationen nutzen würde.

Bitte betet, dass jegliches Gerede über das Implantieren von Mikrochips in Männer, Frauen und Kinder ein für allemal verstummt. Sollte es zur Pflicht werden, würde das Anarchie oder einen dauerhaften Exodus aus Israel auslösen.

Todesfälle unter französischen Juden

Die Anzahl der französischen Juden, die an Corona gestorben sind, ist mit 5 % prozentual weit höher als ihr Anteil an der Bevölkerung im Allgemeinen. In Frankreich gibt es schätzungsweise 500.000 Juden; es ist die größte jüdische Gemeinde in Europa. Jüdische Organisationen in Frankreich meldeten, rund 1.500 bis 2.000 Juden seien im Krankenhaus, daheim oder in Altenheimen an Corona verstorben. Hunderte der Todesopfer sind nach Israel überführt und dort beerdigt worden. Einer der Gründe für die hohe Anzahl an jüdischen Opfern war ihr Wohnort, Paris oder Straßburg, wo sich mehr Menschen infiziert hatten als andernorts. (VFI News)

Bitte betet für Heilung von Corona unter den Juden in Frankreich. Betet für gefährdete Personen. Mögen sie sich an die Richtlinien halten, um ihr Infektionsrisiko zu verringern. Masken zu tragen, Abstand zu halten, keine größeren Treffen zu besuchen – all das fällt Menschen, deren Kultur so viel Wert auf Gemeinschaft legt, schwer. Es ist aber derzeit im Kampf gegen Corona notwendig.

Bewaffnete Fatah-Männer bedrohen Banken vor Ort

Diese Woche gingen in verschiedenen palästinensischen Städten maskierte Männer auf die Straßen aus Protest gegen eine Entscheidung mehrerer Banken, die Konten von palästinensischen Häftlingen zu schließen, die in Hochsicherheitsgefängnissen in Israel sitzen. Die Entscheidung der Geldhäuser war eine Reaktion auf ein seit Samstag, den 9.5.2002 gültiges neues Gesetz, in dem es heißt: „Jeder, der Transaktionen mit Kapital, darunter auch mit Geld, durchführt, um eine Person zu unterstützen, zu befähigen oder zu belohnen, die ein mit Terrorismus in Verbindung stehendes Verbrechen zu begehen plant, begeht damit selbst eine kriminelle Handlung, auf die zehn Jahre Gefängnis und eine beträchtliche Geldstrafe stehen.“ * Die Schließung von Konten von Gefängnisinsassen führte zu einer Welle von Protesten von politischen Aktivisten, Angehörigen der Insassen und verschiedenen palästinensischen Gruppen des gesamten politischen Spektrums. Bei Dschenin und Nablus schossen die Demonstranten in die Luft und bedrohten Bankmanager, um diese zu zwingen, ihre Entscheidung rückgängig zu machen. Laut palästinensischen Quellen handelte es sich bei den Männern um Mitglieder der al-Aqsa-Brigaden, das heißt des bewaffneten Flügels der herrschenden Fatah-Fraktion unter Leitung des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas. Die Gruppe ist in Israel, der EU, Kanada und den USA als Terrororganisation eingestuft. * In einer Stadt traten Männer mit Gewehren vom Typ M16 in den Eingang der Bank von Jordanien. Nachdem sie mehrere Schüsse in die Luft abgefeuert hatten, verlas einer der Männer folgende Erklärung: „Wir werden mit eiserner Faust zuschlagen. Jeder sollte wissen, dass unsere Waffen jeden erreichen, der sich an die israelischen Vorschriften hält. Es ist eine Schande, sagen zu müssen, dass wir unsere eigenen Gefangenen und Märtyrer [Terroristen!] – nicht unterstützen.“ (VFI News)

Antisemitismus in den USA stieg 2019

Seit im Jahr 1979 damit begonnen wurde, Aufzeichnungen über Antisemitismus in den USA zu machen, gab es nie so viele Vorfälle wie 2019, als 2.107 Fälle von Körperverletzung, von Vandalismus und Belästigung gemeldet wurden. Laut dem am Dienstag, den 12.5.2020 von der Anti-Diffamierungs-Liga (ADL) für 2019 veröffentlichten Audit über antisemitische Vorfälle gab es einen Anstieg von 12 % gegenüber dem Vorjahr, wobei die Anzahl der Fälle von Körperverletzung um 56 % stieg. Fünf Todesfälle waren direkt auf antisemitische Gewalt zurückzuführen. Weitere 91 Personen wurden körperlich angegriffen. Vorfälle wurden aus allen 48 US-Bundesstaaten auf dem nordamerikanischen Kontinent [außer Alaska] sowie aus Washington, D.C. gemeldet. Über die Hälfte der gemeldeten Vorfälle kamen aus fünf Stadtteilen von New York City, 25 allein in Brooklyn. Der starke Anstieg kam durch tödliche Angriffe auf eine Synagoge in Kalifornien, einen jüdischen Supermarkt in New Jersey und das Zuhause eines Rabbis in New York, wie ADL meldete. (VFI News)

„Lass sie beschämt und mit Scham bedeckt werden allesamt, die meines Unglücks sich freuen! Lass mit Scham und Schande bekleidet werden, die gegen mich großtun! Lass jubeln und sich freuen, die Lust haben an meiner Gerechtigkeit, und lass sie stets sagen: Erhoben sei der HERR, der Lust hat an seines Knechtes Wohlfahrt!“ – Psalm 35,26-27

Münze aus der Zeit des Bar Kochba-Aufstands in Jerusalem entdeckt

Am Montag, den 11.5.2020 präsentierte die israelische Altertumsbehörde einen Münzfund aus der Zeit der Revolte unter Bar Kochba gegen die römischen Herrscher in Judäa in den Jahren 132-135 nach Christus. Die Münze fand man in der Nähe des Tempelbergs in der Jerusalemer Altstadt. Darauf sind die Worte „Jahr 2 der Freiheit Israels“ und „Jerusalem“ zu lesen. Dr. Donald Tzvi Ariel, der Leiter der Münzabteilung der Altertumsbehörde erklärte, aus der Zeit des Bar Kochba-Aufstandes seien in der Altstadt zwar bereits Tausende von Münzen gefunden worden, aber nur 4 direkt aus der Zeit der Revolte, wobei im Rest des Landes viele weitere entdeckt worden sind. (VFI News)

Egal wo, in Israel findet man Beweise für seine uralte Vergangenheit und seine innovative Zukunft. „Denn deine Knechte haben Gefallen an seinen Steinen und haben Mitleid mit seinem Schutt.“ – Psalm 102,15

Segnet Israel in der Krise

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können. Ihr findet die bebilderten Projekte auf unserer Website: https://www.visionforisrael.com/de/projekte

Wir danken auch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25 , 1. Korinther 15,58