VFI News 21. November 2020

Zehn Tote bei israelischem Luftangriff auf Syrien

Mindestens zehn Personen wurden bei israelischen Luftangriffen auf Syrien Mitte der Woche getötet. Weitere Personen wurden versetzt, wie eine Überwachungsorganisation am 18.11.2020 berichtete. Die israelischen Flugzeuge griffen syrische Verteidigungstruppen und einen Armeestützpunkt, der von iranischen Quds-Einheiten genutzt wird, am Dienstagabend und Mittwochmorgen an. Ziel waren ein syrisches Luftverteidigungszentrum, das regionale Hauptquartier der Quds-Einheiten in Syrien sowie Depots und Waffenlager von proiranischen Truppen in Damaskus und im Süden der Hauptstadt, darunter Set Zaynab und Kiswa. Bestätigt wurde, dass drei Syrer, fünf Iraner und zwei noch nicht identifizierte, proiranische Kämpfer, wahrscheinlich Libanesen oder Iraker starben, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) mitteilte. (INN, VFI News)

Bitte betet für Frieden in der Region und ein Ende des Konfliktes.

Sprengstoff an der syrischen Grenz entdeckt

Die IVK haben in der Nähe der Grenze zu Syrien in den südlichen Golanhöhen Sprengstoff gefunden, wie das Militär am 17.11.2020 mitteilte. Spezialeinheiten entschärften die Sprengstoffpakete die in der Nähe einer Stelle waren, an der IVK-Truppen vor drei Monaten einen Anschlag verhindert hatten. „Die IVK machen das syrische Regime verantwortlich für das, was auf syrischem Territorium geschieht und werden nicht zulassen, dass israelisches Gebiet verletzt wird“, hieß es in einer Stellungnahme der israelischen Armee. Auch Verteidigungsminister Benny Gantz, der am 17.11. die Nordgrenze besuchte, sagte, der syrische Staat zeichne für den Sprengstoff, der gefunden wurde, verantwortlich. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Schutz und Bewahrung von Gottes Volk vor allem Schaden. – Psalm 91

Bildungsminister Galant eröffnet Schule in Samaria

Bildungsminister Joab Galant (Likud) und der Leiter des Regionalrates für Samaria Jossi Dagan nahmen jetzt an der Einweihung einer Jeschiwa (einer jüdischen Schule für das Studium der Thora) in der Gemeinde von Bruchin im Herzen von Samaria teil. Die Veranstaltung fand unter Einhaltung der aktuellen Gesundheitsvorschriften statt. Auch der stellvertretende Leiter des Regionalrats Davidi Ben Tziyon, verschiedene Vertreter des Bildungsministerium und vom Bildungsnetzwerk AMIT, führende Vertreter von Bruchin und der Dekan der neuen Schule Rabbi Jair Schtebun waren anwesend. In seiner Ansprache sagte Minister Galant: „Ich freue mich sehr, hier zu sein, um die Einweihung des neuen Gebäudes für die Jeschiwa in Bruchin mitfeiern zu dürfen – zusammen mit meinem Freund Jossi Dagan, der so viel zur Entwicklung der jüdischen Siedlung in Samaria beigetragen hat, insbesondere bei der Förderung des Bildungsnetzwerks. Dieses neue Gebäude wird von allen Studenten genutzt werden, die in diesem Wohnviertel wohnen, welches in den letzten Jahren hier etabliert wurde.“ (INN, VFI News)

„Niemand verachte deine Jugend, sondern sei ein Vorbild der Gläubigen in Wort, in Wandel, in Liebe, in Glauben, in Keuschheit.“ – 1. Timotheus 4:12

Pompeo besucht Samaria

US-Außenminister Mike Pompeo traf am 18.11.2020 in Israel ein; kurz davor war eine Delegation aus Bahrain eingetroffen. Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) protestierte dagegen, weil Pompeo der erste ranghohe Diplomat sein sollte, der jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria besucht. Ein Abstecher sollte ihn in einen Weinberg in der samarischen Stadt Psagot führen, die einen ihrer Weine nach ihm benannt hat. Pompeo bereist gerade Europa und den Nahen Osten. Bisher war er in Frankreich, der Türkei und Georgien. Er flog am gleichen Tag nach Israel, an dem der Außenminister von Bahrain eintraft. Bahrain ist eines der Länder, das unter Federführung der USA vor ein paar Monaten einen Normalisierungsvertrag mit dem jüdischen Staat abgeschlossen hatte. Auf Pompeos Agenda für seinen zweitägigen Besuch stand ein Treffen mit dem israelischen Premier Netanjahu und dem Außenminister von Bahrain, Abdellatif al-Zayani. Zayani sagte, sein erster offizieller Besuch im jüdischen Staat als Vertreter von Bahrain sei ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem Nahen Osten, der besser, friedlicher, sicherer und erfolgreicher ist. (INN, VFI News)

Danke für eure Gebete für den Ausbau des Friedens und der Kooperation in der Region.

Bahrain kündigt geplante Eröffnung seiner Botschaft in Israel an

Der Außenminister von Bahrain kündigte am Mittwoch, den 18.11.2020 an, sein Land bereite sich auf die Eröffnung einer Botschaft in Israel vor – nur wenige Monate nach der Etablierung offizieller Beziehungen zwischen den beiden Ländern. „Wir haben angefangen, auf die Eröffnung einer Botschaft in Israel hinzuarbeiten“, so der Außenminister Abdullatif Rashid Al-Zayani am Mittwoch nach seiner Ankunft in Jerusalem. Zur gleichen Zeit bestätigte Israel, dass der Antrag für die Eröffnung einer israelischen Botschaft in Manama, der Hauptstadt von Bahrain, bewilligt wurde. Al-Zayani war am Mittwochmorgen in Israel gelandet. Er leitete damit die erste offizielle Delegation von Bahrain bei ihrem Besuch im jüdischen Staat. Begleitet wurde er von Trumps Gesandten Avi Berkowitz. Er traf sich mit dem israelischen Außenminister Gabriel Aschkenasi von der Blau-Weißen Partei am Internationalen Flughafen Ben Gurion, bevor er sich für sein Treffen mit Premier Netanjahu und US-Außenminister Pompeo in die jüdische Hauptstadt begab. (INN, VFI News)

Dankt unserem guten Gott für Seinen Segen auf den neuen Freundschaften, die Israel geschlossen hat.

Bericht: Der Iran speist Urangas in hochmoderne unterirdische Zentrifugen.

Der Iran hat begonnen, Uran(VI)-fluorid (UF6) in moderne IR-2m-Zentrifugen einzuspeisen, die sich nun im unterirdischen Werk Natanz befinden, wie die UNO-Überwachungsorganisation am Mittwoch meldete. Dieser Schritt ist der jüngste in dem eskalierenden Streit zwischen dem Iran und den USA und Israel sowie ihren Verbündeten. Laut dem Atomabkommen aus dem Jahr 2015 darf die Islamische Republik Uran nur in IR-1-Zentrifugen anreichern, die die einzigen sind, die das Land in dem unterirdischen Werk betreiben kann. Aus einem ebenso erst vor kurzem erstellten Bericht der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) ging hervor, dass der Iran nun auch die IR-2m-Zentrifugen unter der Erde installiert hat. Bis zu diesem jüngsten Verstoß vom 18.11.2020 war unklar, ob Teheran den möglichen Regierungswechsel in den USA bei seinem Vorgehen in Natanz in Betracht gezogen hatte. (Jerusalem Post, VFI News)

„Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Denn der HERR, Dein Gott, Er ist es, der mit dir geht; er wird dich nicht versäumen und dich nicht verlassen.“ – 5. Mose 31,6

Erdan fordert sofortiges Vorgehen gegen die Hisb-Allah

Der israelische UNO-Botschafter reichte am Dienstag, den 17.11.2020 ein Schreiben beim UNO-Sicherheitsrat ein, in dem er ein sofortiges Vorgehen gegen die Terrororganisation Hisb-Allah forderte, die ihre militärische Präsenz im Libanon ausbaut und dort weiterhin aktiv ist. Erdans Forderung folgt auf einen vor kurzem veröffentlichten Quartalsbericht von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres. Darin ging es u. a. um die Umsetzung der UNO-Resolution 1701, die nach dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 in Kraft getreten war und den Konflikt hätte lösen sollen. Eine der ursprünglichen Bedingungen war die „Entwaffnung der bewaffneten Gruppen im Libanon, so dass gemäß der Entscheidung des libanesischen Kabinetts vom 27. Juli 2005 keine Waffen oder Zulassung von Waffen im Libanon mehr erlaubt ist – mit Ausnahme der Sicherheitsorgane des Staates.“ Dem Bericht von Guterres ist zu entnehmen, dass es schwerwiegende Verstöße gegen die Resolution durch die Hisb-Allah gibt, die im Südlibanon weiter Waffen deponiert. Dies hatten Vertreter der IVK bereits mehrfach gemeldet. (Jerusalem Post, VFI News)

„Dem Gerechten ist es Freude, Recht zu üben; aber denen, die Frevel tun, ein Schrecken.“ – Sprüche 21,15

Tel Aviv unter den Städten mit dem besten Zugang für Rollstuhlfahrer

Tel Aviv steht nun auf der Liste der Länder weltweit, die für Rollstuhlfahrer am besten zugänglich sind, wie die in London herausgegebene Zeitschrift Truly Belong nun schrieb. „Die ‚elektrische’ Stadt hat in den letzten Jahren viel verbessert, um für Menschen mit Behinderungen besser zugänglich zu sein. In fast alle Langstreckenbusse kommt man leicht mit dem Rollstuhl und es gibt verschiedene Technologien für Menschen mit Sehschwächen. Beispielsweise wird an Haltestellen über Lautsprecher angekündigt, wenn ein Bus in Kürze eintrifft“, hieß es in dem Beitrag. „Strenge Bauvorgaben stellen sicher, dass alle neuen Gebäude Rollstuhlzugang haben müssen und in fast allen Restaurants der Stadt gibt es Rampen.“ Auf der Internetseite der Stadt kann man zu den Bemühungen der letzten Jahre in Sachen Rollstuhlfahrerfreundlichkeit Folgendes zu lesen: „Touristen, die Tel Aviv vom Rollstuhl aus erkunden möchten, werden sehen, dass sie gut durch die Stadt navigieren können. An den meisten Orten ist es flach, so dass sich auch Personen mit nichtmotorisierten Rollstühlen selbst an gut besuchten Stellen relativ leicht fortbewegen können. Es gibt sogar einige Staatsführungen, die speziell auf Rollstuhlfahrer zugeschnitten sind.“ (Jerusalem Post, VFI News)

„Ebenso lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ – Matthäus 5,16

Segnet Israel in der Krise

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch, unsere treuen Leser und Spender. Danke für eure dringend nötige Hilfe für Israel. Wir arbeiten Tag und Nacht, um den Bedürfnissen zu begegnen. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können.

https://www.visionforisrael.com/de/projekte

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25. Siehe auch 1. Korinther 15,58