VFI News 30. Mai 2020

Wochenfest und Ruth

„Und die Frauen sprachen zu Noomi: Gepriesen sei der HERR, der es dir heute nicht hat fehlen lassen an einem Löser! Und Sein Name werde gerühmt in Israel!“ Ruth 4,14

Vom 28. bis 30.5. feiern Juden weltweit Schawuot, das auch Wochen- oder Erntefest genannt wird – und zwar 7 Wochen beziehungsweise 50 Tage nach dem 2. Tag von Pessach. Sie lesen Ruth, die Geschichte einer Frau, die symbolisch für alle Heiden steht, die sich entscheiden, ihr Vertrauen auf den Gott Israels zu setzen. „Ruth“ bedeutet „Freundschaft“ und weist darauf hin, dass auch zwischen völlig unterschiedlichen Fremden tiefe, von Loyalität und Respekt geprägte Beziehungen entstehen können. So folgte die junge Ausländerin ihrer verwitweten, gläubigen Schwiegermutter Noomi kompromisslos und treu. Ruths Verhalten darf uns allen als Vorbild gelten. * Christen feiern an diesem Wochenende anlässlich der Ausgießung des Heiligen Geistes Pfingsten – und zwar 50 Tage nach dem Auferstehungsfest, siehe Apostelgeschichte 2. Der Begriff „Pfingsten“ („pentekoste“) kommt aus dem Griechischen und heißt „fünfzig“. (VFI News)

Wir wünschen allen unseren Freunden nah und fern ein frohes Schawuotfest und frohe, vom Heiligen Geist erfüllte Pfingsten.

Koscheres Fleisch für Juden in Dubai

Vor kurzem traf in den Vereinten Arabischen Emiraten (VAE) eine besondere Sendung ein – rechtzeitig vor dem Wochenfest. Das koschere Fleisch war für die kleine jüdische Gemeinde bestimmt. Gegenüber dem staatlichen israelischen Fernsehsender Kan News sagte ein Mitglied der jüdischen Gemeinde in Dubai, die Ladung reiche für sechs Wochen und habe nichts mit Israel zu tun. Im letzten Jahr war berichtet worden, dass eine neue koschere Catering-Firma in den VAE eröffnet wurde, wobei es zu dem Zeitpunkt hieß, bei den Nahrungsmitteln handle es sich weder um Fleisch- noch Milchprodukte, da damals koscheres Fleisch noch nicht eingeführt werden durfte. Die Gemeinde sei dankbar für die Juden, die daran beteiligt waren, dass sich dies nun geändert habe. (VFI News) 1. Korinther 10,31

Trump will Gemeinden öffnen

In den USA werden Gemeinden wohl an Pfingsten wieder öffnen dürfen, da sie Präsident Trump als essentiell für das Wohlergehen des Landes einstuft. Auch die Wirtschaft müsse wieder geöffnet werden, um noch schlimmere wirtschaftliche Auswirkungen zu verhindern. Online-Gottesdienste seien nett, könnten aber das Miteinander in einer Gemeinde mit lieben Freunden nie ersetzen. (VFI News)

Bitte bete gemäß der Heiligen Schrift: „Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagungen getan werden für alle Menschen, für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst. Denn dieses ist gut und angenehm vor unserem Heiland-Gott, der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“ 1. Timotheus 2,1-4 und Sprüche 11,14: „Wo keine Führung ist, verfällt ein Volk; aber Rettung ist bei der Menge der Ratgeber.“

David Kaschdan gewinnt Shaw-Preis

Der Shaw-Preis für 2020 für Mathematikwissenschaften geht zu gleichen Teilen an Prof. Alexander Beilinson von der Universität von Chicago und an David Kaschdan, der als Professor der Mathematik an der Hebräischen Universität von Jerusalem tätig ist. Geehrt werden sie damit für ihren enormen Einfluss und beträchtlichen Beitrag zum Thema Darstellungstheorie sowie in anderen Bereichen der Mathematik, wie auf der Internetseite der in Hongkong ansässigen Organisation zu lesen war. Es ist das erste Mal, dass der Preis, den der Medienunternehmer Sir Run Run Shaw im Jahr 2002 ins Leben rief, an einen Israeli ging. Der mit rund 1 Million Euro dotierte Preis geht an Personen, die bedeutsame oder erste Durchbrüche in den Bereichen Astronomie, Biowissenschaften, Medizin oder Mathematik errungen haben und die Gesellschaft damit voranbringen, die Lebensqualität verbessern und das menschliche Leben bereichern. (VFI News)

Nasrallah warnt vor „großem Krieg“ gegen Israel an allen Fronten

Hisb-Allah-Chef Nasrallah warnte am 26.5. – 20 Jahre nach dem Rückzug Israels aus dem Libanon – vor einem großen Krieg an allen Fronten, der zum Niedergang Israels führen würde. Weiter sagt er allerdings, es gebe keine Hinweise, dass Israel einen Krieg gegen den Libanon plane. Seine Äußerungen wurden im Fernsehen von dem Sender Al-Manar ausgestrahlt, der mit der Hisb-Allah in Verbindung steht. Möglicherweise als Anspielung auf eine Reihe von Luftangriffen auf den Iran und auf Hisb-Allah-Ziele in Syrien in den letzten Jahren, für die Israel verantwortlich gemacht worden war, erklärte Nasrallah, die syrische Führung glaube zwar nicht, es sei im Interesse des Landes, in einen Krieg mit Israel involviert zu werden, aber die Geduld der Syrer hinsichtlich der Aggression der Israelis habe Grenzen. (Jerusalem Post, VFI News)

Rohani verbietet israelische Produkte

Der iranische Präsident Hassan Rohani setzte am 26.5. ein letzte Woche verabschiedetes Gesetz in Kraft, wonach israelische Produkte wie Soft- und Hardware in seinem Land nicht mehr erlaubt sind. Damit sollen „die feindlichen Handlungen des zionistischen Regimes gegen Frieden und Sicherheit konfrontiert“ werden. Zuwiderhandlung sei „ein Akt gegen Gott“. Der Iran ist dafür bekannt, dass er zum Beispiel das Internet zensiert. (VFI News)

Glückwünsche für Netanjahu aus Kolumbien und Argentinien

Premierminister Benjamin Netanjahu sprach dieser Tage mit den Präsidenten Kolumbiens und Argentiniens, Ivan Duque und Alberto Fernandez. Beide hatten ihn angerufen, um ihm zur Bildung seiner neuen Regierung zu gratulieren. Netanjahu und Duque diskutierten die verstärkte Involvierung der Iraner in Lateinamerika und kamen überein, ein bilaterales Freihandelsabkommen zu ratifizieren. Der kolumbianische Präsident begrüßte die Schritte des israelischen Premiers im Kampf gegen Corona und erklärte, Netanjahus Vorgehensweise habe die Entscheidungen seiner Regierung im Umgang mit der Pandemie geprägt. Der Kolumbianer fügte hinzu, er wolle Israel am Ende der Corona-Krise besuchen. Netanjahu und Fernandez sprachen darüber, wie sie die bilateralen Handelsbeziehungen ausbauen könnten. Der Argentinier sagte, er wirke darauf hin, die Kooperation zwischen Israel und den Mercosur-Ländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) zu erweitern. (VFI News)

Über 2.000 antisemitische Verbrechen in Deutschland

Wie die deutschen Behörden am 27.5.2020 mitteilten, gab es im Jahr 2019 über 2.000 Verbrechen gegen Juden, mehr denn je seit 2001. Es war ein Anstieg um 13 % gegenüber dem Vorjahr. Der in Berlin herausgegebene Tagesspiegel berichtete, dass die meisten antisemitischen Anschläge auf das Konto von Rechtsradikalen gehen. Den brutalsten Übergriff verübte der Neonazi Stephan Balliet im Oktober auf die Synagoge in Halle, als er versuchte, die Tür der vollen Synagoge zu öffnen. Als ihm dies nicht gelang, ermordete er aus Wut zwei Passanten. Balliet hat eine antisemitische Weltanschauung und glaubt an eine Theorie, wonach die Regierung von den Zionisten besetzt ist. Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Kritik an den deutschen Statistiken über Antisemitismus. Im Jahr 2017 schrieb die überregionale Tageszeitung Die Welt, ein steigender Anteil bei antisemitischen Angriffen ginge auf das Konto von Islamisten, sei aber in den Statistiken der Polizei fälschlicherweise als Rechtsradikalismus verbucht worden. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, dass Christen dem Bösen in der Welt mit Liebe, Mitgefühl und heilsamer Gnade Paroli zu bieten. „Seid stark und mutig, fürchtet euch nicht und erschreckt nicht vor ihnen! Denn der HERR, dein Gott, Er ist es, der mit dir geht; Er wird dich nicht versäumen und dich nicht verlassen.“ – 5. Mose 31,6 sowie Hebräer 13,5

“God, we ask that you help us to face the evil and hatred in this world—by spreading your loving compassion, and healing grace.”

Greece to Welcome Israelis, Germans, Cypriots In First Wave Of Visitors

Ab Mitte Juni wird Athen Reisenden aus rund zwei Dutzend Ländern wieder erlauben, Griechenland zu besuchen, ohne dass sie vorher in Quarantäne müssten. Damit werden die Ausgangsbeschränkungen Schritt für Schritt gelockert. Der Tourismus macht 20 % der Wirtschaft Griechenlands aus. Die Regierung sieht den Sektor als wichtigen Motor für die Erholung der Ökonomie an, nachdem die Ausgangssperren praktisch alles zum Erliegen gebracht hatte. „Besucher aus 20 bis 25 Ländern wird es erlaubt sein, zu kommen“, teilte ein Vertreter der Regierung mit und fügte hinzu, dazu zählten Zypern, Israel sowie mitteleuropäische und Balkanländer. Die gesamte Liste werde in den nächsten Tagen bekannt gegeben. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, dass die Wirtschaft überall wieder auf die Beine kommt.

Kirchen öffnen wieder

Kirchen in Jerusalem und Bethlehem, darunter auch die Geburtskirche Jesu öffneten am 26.5. ihre Pforten. Seit März waren die Kirchen im Heiligen Land geschlossen, aber die Ämter vor Ort in den PA-Gebieten kündigten nun an, dass Gebetshäuser wieder zugänglich gemacht würden – wie auch Unternehmen und Geschäfte. Dies teilte die Nachrichtenagentur Reuters mit. Auch wenn die Kirchen wieder offen sind, gelten weiterhin gewisse Vorschriften. In die Geburtskirche in Bethlehem dürfen jeweils nur 50 Personen mit Masken. Aus der Jerusalemer Grabeskirche hieß es, man müsse seinen Besuch im Voraus planen. Der Minister für Tourismus in der Palästinensischen Autonomiebehörde Rula Maajah erklärte am 26.5., dass die sinkende Anzahl an Corona-Fällen der Grund für die Wiedereröffnung der Kirchen sei. Damit würde weltweit ein Zeichen der Hoffnung gesetzt, dass die Pandemie vorüber geht. (Daily Caller, VFI News)

Hilfe für Bedürftige in Israel

Hier bei Vision für Israel arbeiten wir Tag und Nacht daran, der Not der Bedürftigsten zu begegnen. Doch mit der beispiellosen Pandemie ist der Bedarf gestiegen. So bitten wir euch, unserer lieben Leser und Spender, um Hilfe, damit wir gerade jetzt helfen können. Über eine Million Menschen haben plötzlich keine Arbeit mehr und ganze Familien leiden darunter. Wir brauchen unbedingt göttliche Hilfe. Ihr könnt euch online über unsere Projekte informieren: https://www.visionforisrael.com/de/projekte. Lukas 21,1-4