VFI News 10. Oktober 2020

Laubhüttenfest ONLINE

Unter folgendem Link findet ihr ein Video mit einer Zusammenfassung von Höhepunkten unserer früheren Konferenzen zum Laubhüttenfest:      
https://www.youtube.com/watch?v=NvKQJZ1NMJU
Samstag 10.10.2020 um 20.00 Uhr (MESZ) wollen wir auf unserem YouTube-Kanal eine Online-Feier zum Laubhüttenfest übertragen:      
https://www.youtube.com/c/VisionforIsrael

Eine Sukka in Dubai

Am 1.10., einen Tag vor dem Beginn des siebentägigen Laubhüttenfestes wurde in Dubai vor dem berühmten Burdsch Chalifa-Wolkenkratzer eine Sukka aufgestellt. Die jüdische Gemeinde in den VAE haucht nun dank der Unterzeichnung des Normalisierungsabkommens ihren religiösen Traditionen in der Öffentlichkeit wieder neues Leben ein. Unter Einhaltung der streng koscheren Vorschriften waren im Laufe der Woche rund 2.500 Hühner und andere Vögel geschlachtet worden – und zwar sowohl für die in den VAE lebenden Juden als auch für die zahlreichen jüdischen Geschäftsleute in den Hotels. In Kürze werden darüber hinaus wohl viele jüdische Bürger in den Golfstaat reisen, die dann ebenfalls in den Genuss des Geflügels kommen. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiter für Frieden zwischen den ehemaligen Feinden.

„40 % der Neuinfizierten sind charedische Juden.“

Wie der Corona-Beauftragter Professor Ronni Gamzu am 7.10. mitteilte, steigt die Sorge über die Anzahl der Todesopfer unter den Ultraorthodoxen. Rund 40 % aller neu getesteten, mit Corona infizierten Personen seien ultraorthodoxe (charedische) Juden, obwohl sie nur 12 % der Bevölkerung ausmachten. Die Zahl der infizierten Senioren steige. „Es beunruhigt, dass der Prozentsatz der über 60-jährigen ultraorthodoxen Patienten steigt“, erklärte Gamzu, wie der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums Chezy Levy bereits mitgeteilt hatte, als die Anzahl der Covid-19-Opfer stark gestiegen war. Es gebe jetzt so viel Fälle, weil über das lange Jom Kippur-Wochenende keine Tests durchgeführt wurden und die Labors geschlossen waren. (TOI, VFI News)

„Heile mich, HERR, so werde ich geheilt werden; rette mich, so werde ich gerettet werden; denn Du bist mein Ruhm.“ – Jeremia 17,14; Römer 12,3 und Matthäus 9,29

Brüder des exekutierten iranischen Ringers in Einzelhaft

Ein iranischer Gefängniswärter hatte die Brüder des getöteten Ringers Navid Afkari, Vahid und Habib Afkari, geprügelt; beide sind in Isolierhaft, weil es die Befürchtung gibt, dass auch ihnen bald etwas Schlimmes zustoßen könnte, wie es in einem Bericht vom 5.10. hieß. Jemand, der der trauernden Familie nahesteht, teilte mit, es sei 16 Tage her, dass die Angehörigen etwas von den beiden Brüdern gehört haben. Davor hatten sie Widersprüchliches gehört, weshalb die Sorge nur noch größer sei. Soweit die Familie weiß, sind Vahid und Habib in Einzelhaft und haben sich von den Schlägen durch einen Wärter erholt. Doch Justiz und Gefängnis teilten der Familie Falsches mit. Das Gefängnis erklärte, es könne nichts machen, da es die Anweisung zur Isolierhaft von oben erhalten habe. Laut dem Bekannten der Familie dürfen die Brüder keinen Besuch haben, ihre Familie nicht sehen und können auch keinen Anruf tätigen. (Jerusalem Post, VFI News)

„Er wird Recht schaffen den Elenden des Volkes; Er wird retten die Kinder des Armen, und den Bedrücker wird Er zertreten.“ – Psalm 72,4 und Apostelgeschichte 16,25ff.

Kein Kommentar zur Ermordung des iranischen Ringers

Auf der Agenda des Aufsichtsrates des Internationalen Olympischen Komitees vom 7.10. stand nichts bezüglich des iranischen Spitzensportlers Navid Afkari, der am 12.9.2020 vom islamistischen Regime exekutiert worden war. Darum gab es Forderungen an den IOC-Präsidenten Thomas Bach, die Agenda zu erweitern. Auch sollten dem Regime in Teheran Sanktionen auferlegt werden. * Rob Koehler, der Generaldirektor von Global Athlete, einer Lobby für Sport und Menschenrechte, schrieb auf Twitter: „Das Olympische Komitee trifft sich am Mittwoch den 7.10. Wie wäre es wenn unter ‚Sonstiges’ noch ein Punkt aufgenommen würde? 1. Suspendierung des Irans @Olympic_ir #GerechtigkeitfürNavid #navidafkarai.“ Er nannte dabei den Benutzernamen des iranischen olympischen Büros und nutzte Hashtags aus Solidarität mit Navid Afkari. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, dass bekannt wird, wie menschenverachtend der Iran in allen Bereichen des Lebens ist. Betet für Gerechtigkeit und dass das Volk von dem Unterdrückerregime befreit wird. Betet, dass die Menschen Jesus finden. – 1. Timotheus 2,4

EU verweigert zusätzliche Hilfsgelder für PA

Die EU hat Forderungen aus Ramallah für weitere Hilfsgelder abgelehnt, solange die Palästinenser sich weigern, ihre eigenen Steuern, die von Israel eingetrieben werden, zu benutzen. Dennoch bekommt die PA weiterhin seine reguläre EU-Hilfe, also das Geld von europäischen Steuerzahlern. * Alle Einfuhren in die PA passieren israelische Kontrollstellen; Israel nimmt die Mehrwertsteuer und Zölle für die PA ein. Diese Mittel sind die größte Einnahmequelle für die PA. Israel treibt auch die Einkommensteuer sowie Krankenversicherungsbeiträge für Palästinenser ein, die für Israelis arbeiten. Im Mai hatte der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas angekündigt, er werde nicht mehr mit Israel zusammenarbeiten, weil der jüdische Staat angekündigt hatte, er wolle im Westjordanland seine Souveränität ausüben. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet, dass die Führung der PA weise wird und nicht sich selbst, sondern ihrem Volk dient.

Fatah lehrt Schüler, Normalisierung abzulehnen

Am Al-Amirija-Gymnasium für Mädchen in Kalkilia organisierte eine Schülerbewegung der Fatah namens Schabiba vor kurzem eine Veranstaltung gegen die Normalisierung. Das Ereignis war teil des Bildungsprogramms der Schülerbewegung und fand im Rahmen der „medizinischen Richtlinien“ statt. Teilnehmer waren die Koordinatorin für Aktivitäten der Schabiba-Schülerbewegung an Mädchenschulen, Hana Al-Haj Hassan, ebenso wie die Schulleiterin Hana Jajdi, Vertreter des Schulamtes (das heißt des Bildungsministeriums der PA) und die Schülerinnen. In ihrer Rede betonte Hassan die Position der PA-Führung und des palästinensischen Volkes, die die Normalisierung der „Besatzermacht“ Israel allesamt ablehnen. Hassan sagte, die Normalisierung sei ein Verrat an der palästinensischen Sache, am Blut von Zehntausenden von Märtyrern und dem Opfer von Tausenden von heldenhaften Gefängnisinsassen. Die Schülerinnen nahmen an verschiedenen Aktivitäten gegen die Normalisierung teil und die Schulleiterin dankte der Schabiba-Bewegung für die Aufklärung der Schülerinnen zu diesem Thema. (PMW, VFI News)

Bitte betet für offene Augen für diese verführten Menschen. Betet für Weisheit und Erkenntnis, damit der Frieden eine Chance hat.

Tschechische Republik verlegt Botschaft nach Jerusalem

Die Tschechische Republik ist bereit für die nächsten Schritte zur Verlegung ihre Botschaft nach Jerusalem, wie ein Sprecher des tschechischen Präsidenten Miloš Zeman am Montag, den 5.10. mitteilte. Seine Regierung sei für die weitere Stärkung ihrer Vertretung in Jerusalem bereit, wie es nach einem Treffen von ranghohen Regierungsmitgliedern hieß. Neben Zeman selbst hatten der Premierminister des Landes, der Innen- und der Außenminister sowie der Verteidigungsminister und der Sprecher des Parlaments an der Sitzung teilgenommen. Zemans Sprecher Jiří Ovčáček erklärte, der Umzug der tschechischen Botschaft nach Jerusalem sei eines der langfristigen Ziele des Präsidenten. Im November 2018 hatte Prag das „Tschechische Haus“ in Jerusalem eröffnet. Es war ein erster Schritt in Richtung Verlegung der Botschaft in die israelische Hauptstadt. Im Tschechischen Haus gibt es ein Kulturzentrum, Zweigstellen für Handels- und Tourismusämter der Tschechei aber auch Räumlichkeiten, in denen der tschechische Botschafter in der Hauptstadt Sitzungen abhalten kann. (Jerusalem Post, VFI News)

Jüdische Wissenschaftler teilen sich Nobelpreis für die Entdeckung des Hepatitis C-Virus

Die US-Amerikaner Harvey J. Alter und Charles M. Rice sowie der in Großbritannien geborene Wissenschaftler Michael Houghton gewannen am Montag, den 5.10. gemeinsam den Nobelpreis für Medizin, weil sie den Hepatitis C-Virus entdeckten, der bei Millionen von Menschen weltweit für die Erkrankung der Leber hauptverantwortlich war. Die Namen der Preisträger wurden in Stockholm bekannt gegeben. Die Teamarbeit der drei Männer führte zur Entdeckung eine der Hauptursachen der Hepatitis-C-Krankheitserreger (die durch Blut übertragen werden), was mit der vorherigen Entdeckung der Hepatitis A- und B-Viren nicht hatte erklärt werden können. Die Arbeit der Wissenschaftler zu diesem Thema in den 1970er- und 1980er-Jahren hat seither Millionen von Menschenleben gerettet. „Dank ihrer Entdeckung gibt es jetzt sehr präzise Bluttests für den Virus, wodurch es in vielen Teilen der Welt nun praktisch keine Hepatitis-Ansteckung nach Transfusionen mehr gibt, was wiederum die Gesundheit weltweit bedeutend verbessert hat“, so das Komitee. (TOI, VFI News)

„Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten, und wenn er Sünden begangen hat, wird ihm vergeben werden.“ – Jakobus 5,15

Indischer Bnei Manasse-Stamm feiert Sukkot

Die jüdische Gemeinde Bnei Manasse („Söhne Manasses“) im Nordosten Indiens feierte diese Woche Sukkot. Sie beteten für ihre Alija („Rückkehr“) nach Israel, wovon sie seit Jahren träumen. Der ethnischen Gruppe Bnei Manasse gehören ungefähr 10.000 Menschen an. Man glaubt, sie seien Nachkommen von einem der zehn verlorenen Stämme, das heiß vom Stamm Manasse. Im Jahr 2005 wurden sie als Mitglieder eines verlorenen Stammes anerkannt – und zwar durch den damals sephardischen Oberrabbiner Schlomo Atar, wobei er ausdrücklich darauf verwies, dass sie sich noch der Form halber öffentlich bekehren müssten. Bisher sind über 4.000 Mitglieder der Gemeinde nach Israel zurückgekehrt. Rund 6.500 leben noch in Indien. Im „Exil“ pflegt die Gemeinde weiterhin jüdische Traditionen wie den Schabbat, das koschere Essen und die Feiertage auf dem jüdischen Kalender. In Zusammenarbeit mit den Ministerien für Integration und Inneres werden nun nach den diesjährigen hochheiligen Feiertagen weitere 722 „Söhne Manasses“ nach Israel einwandern. (Jerusalem Post, VFI News)

„Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der sich bei euch aufhält, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn Fremde seid ihr gewesen im Land Ägypten. Ich bin der HERR, euer Gott.“ – 3. Mose 19,34