VFI News 14. November 2020

IVK in Alarmbereitschaft

Am 11.11.2020 wurden die Israelischen Verteidigungskräfte (IVK) in Alarmbereitschaft versetzt; zusätzliche Truppen der Luftwaffe wurden in den Süden Israels entsendet – kurz vor dem 1. Jahrestag der Tötung des palästinensischen Dschihad-Kommandanten Baha Abu al-Ata, weil befürchtet wurde, dass die Terrorgruppe den Jahrestag als Anlass für einen Anschlag nutzen würde. Neben den zusätzlichen Truppen für die Eiserne Kuppel, die im Süden im Einsatz waren, wurden scheinbar auch alle Flüge nach und von Israel aus zum Ben Gurion-Flughäfen umgeleitet, wodurch die Flugzeuge weiter vom Gaza-Streifen entfernt waren. (TOI, VFI News)

Botschafter der VAE zeigt sich begeistert und optimistisch über die Beziehungen zu Israel

Der Botschafter der VAE für die Vereinigten Staaten von Amerika, Yousef Al Otaiba, äußerte sich am 11.11.2020 in einer Videokonferenz mit dem Institute für Nationale Sicherheitsstudien (INSS) über die Abraham-Verträge und die veränderte politische Lage im Nahen Osten. In Bezug auf die im Auf- und Ausbau befindlichen Beziehungen zwischen Israel und den VAE sagte Botschafter Otaiba: „Wir sind optimistisch, ja, begeistert über diese Beziehungen. Ich hoffe, die Israelis sind geleichermaßen begeistert, unser Volk kennen zu lernen – ebenso wie unser Erbe und unsere Werte, nicht nur unsere schillernden Gebäude und schönen Flughäfen. Dass wir Handel treiben, investieren, forschen und ein gemeinsames Weltraumprogram haben – all das ist gut für beide Länder. Was mich betrifft, ich habe einem guten Freund versprochen, dass wir Israel zu einem passenden Termin besuchen werden – sobald Corona etwas mehr unter Kontrolle ist und die Dinge wieder etwas normaler laufen.“ Er fügte hinzu: „Wir glauben immer noch an eine Zwei-Staaten-Lösung als einzig gangbaren Weg. Darauf müssen wir hinarbeiten. Die Palästinenser werden sich nicht in Luft auflösen. Uns bleibt eigentlich nur, Raum zu schaffen. Es wird mit der israelischen Regierung schwierige Gespräche über die Palästinenser und einen palästinensischen Staat geben. Die Lösung dieses Problems erfordert von Seiten der Führung Diplomatie, insbesondere die Bereitschaft, politisch Mut zu zeigen und Kompromisse einzugehen.“ (INN, VFI News)

Bitte betet weiterhin für Frieden und Verständnis für die Nachbarländer in der Region. Bittet den Vater, dass das, was Er auf dem Herzen hat, für die Welt sichtbar wird. „Glückselig die Friedensstifter, denn sie werden Söhne Gottes heißen.“ – Matthäus 5,9

Tod des Premierministers von Bahrain

Prinz Khalifa bin Salman Al Khalifa, der Premierminister von Bahrain, ist laut einer von der Regierung am 11.11. veröffentlichten Erklärung verstorben. Er war zum Zeitpunkt seines Todes in einem Krankenhaus in Amerika in Behandlung. Nach seiner Überführung nach Bahrain wird seiner Beerdigung wegen Corona nur eine beschränkte Anzahl von engen Verwandten beiwohnen. Der 84-jährige Prinz diente seinem Land seit 1970 als Premier. König Hamad Bin Isa Al Khalifa von Bahrain rief eine Woche der Trauer aus. Die Flagge des Landes wurde auf Halbmast gesetzt und Regierungsbehörden blieben drei Tage lang geschlossen. Der israelische Premier Benjamin Netanjahu übermittelte Bahrain am Mittwochnachmittag sein herzliches Beileid. (INN, VFI News)

„Freut euch mit den sich Freuenden, weint mit den Weinenden.“ – Römer 12,15

Der Iran überschreitet die Menge an angereichertem Uran um das Zwölffache

Der Iran lagert immer mehr leicht angereichertes Uran ein. Es ist weit mehr als das, was im Atomvertrag mit den Weltmächten vereinbart worden war. Nicht nur, dass die Menge überschritten wird, auch die Reinheit bei der Anreicherung ist größer als erlaubt (4,5 % statt 3,67 %). Dies teilte die Internationale Atomenergiebehörde ihren Mitgliedsstaaten in einem geheimen Dokument, welches auch der New Yorker Nachrichten- und Presseagentur AP vorliegt, am 11.11.2020 mit. Bis zum 2.11. hatte der Iran demnach 2.442,9 kg leicht angereichertes Uran. Am 25.8. waren es noch 2.105,4 kg gewesen. Im Jahr 2015 hatte der Iran mit den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China und Russland den Atomvertrag (JCPOA) unterzeichnet, wonach der Iran nur 202,8 kg einlagern darf. Wie die BBC am 5.9.2020 mitteilte, hatte Teheran das Limit bereits zu dem Zeitpunkt um das Zehnfache überschritten. (TOI, VFI News)

„Weiche vom Bösen und tue Gutes, suche Frieden und jage ihm nach!“ – Psalm 34,15 und „Trug ist im Herzen derer, die Böses schmieden.“ – Sprüche 12,20

Israelische Innovation führend bei technischen Lösungen für Covid-19

Israel hat sich seinen Titel als Nation der Jungunternehmen wirklich verdient. Das israelische Innovations-Ökosystem hat eine einzigartige Umgebung geschaffen, in der israelische Unternehmer blühen und gedeihen. Im Jahr 2019 lag deren Wert bei umgerechnet rund 17 Mrd. Euro. Hightech-Exporte aus Israel beliefen sich auf 39 Mrd. Euro – wohlgemerkt innerhalb eines Jahres. Mobileye wurde 2017 von Intel für 12,7 Mrd. Euro gekauft. Soda Stream wechselte 2018 für rund 2,7 Mrd. Euro den Besitzer. WIX ging 2013 an die Börse und hat heute einen Wert von ca. 11 Mrd. Euro. Und das ist nur der Gipfel eines riesigen Eisberges. Israelische Jungunternehmen arbeiten an technologischen Lösungen für weltweit dringliche Probleme, unter anderem in folgenden Bereichen Medizin, Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie. Dazu kommen neue Gebiete wie die so genannte Proptech (von „Property Tech“, das heißt die digitale Transformation der Immobilienbranche); die Contech (also die Technologie in der Baubranche) sowie die Fintech (Finanztechnologie). Täglich finden sie neue Lösungen. Oded Eliaschib, der Chef der Firma Investination, sagte jetzt: „Rund 80 % aller israelischen Firmen, die 2020 ins Leben gerufen wurden, arbeiten an Lösungen in Verbindung mit Covid-19, so viele wie in keinem anderen Land der Erde. (TOI, VFI News)

Bitte dankt Gott für die Innovationen, die in Israel bereits entwickelt wurden. Betet weiter intensiv für Fortschritte zum Wohle der Menschheit.

Israelisches Überwachungssystem für Masken und soziale Distanz

Ein Überwachungssystem, welches feststellt, ob Menschen den Corona-Vorschriften gehorchen, wurde in der nordisraelischen Stadt Or Akiva eingeführt. Dort waren seit Wochen überall in der Stadt Überwachungssysteme auf Probe im Einsatz. In der Hoffnung, dass sich Covid-19 nicht so schnell verbreitet, wird eine Technologie eingesetzt, die feststellt, ob Menschen eine Maske tragen, Abstand halten und sich nicht mit zu vielen anderen Personen treffen. Schlomi Segev, der Leiter der Behörde für die Verhinderung von Gewalt sowie den Missbrauch von Drogen und Alkohol erklärte, das System sei in Zusammenarbeit mit der israelischen Polizei eingeführt worden. Ziel sei, die Verhinderung von Gewalt und Vandalismus in der Stadt sowie die Einhaltung von Gesundheitsrichtlinien. Seit der offiziellen Einführung des Systems melden sich Bewohner mit der Sorge über den Schutz der Privatsphäre; als abschreckendes Beispiel verweisen sie auf das totalitäre Überwachungssystem in China. (DK, VFI News)

Demographie: Bis 2065 wird es 6,5 Millionen ultraorthodoxe Juden geben

Derzeit zählt das charedische (ultraorthodoxe) Judentum rund 1,1 Millionen Personen. Dies teilte das Statistikamt jetzt mit. Im Einzelnen geht aus dem Bericht von Kikar HaShabbat hervor, dass es 2019 schätzungsweise 1.094.828 ultraorthodoxe Juden im Staat Israel gab, das entspricht 12 % der Gesamtbevölkerung des jüdischen Staates und 17 % der jüdischen Einwohner. Die Ultraorthodoxen haben die höchste Geburtenrate, welche in den nächsten 45 Jahren rapide ansteigen wird. Erwartet wird, dass ihr Anteil an der Bevölkerung bis zum Jahr 2065 von 12 % auf 32 % steigt. Dann gäbe es 2065 fast 6,5 Millionen Ultraorthodoxe in Israel und weniger als 10 Millionen nicht-charedische Juden sowie Personen, die als „andere“ eingestuft werden. Dazu kämen rund 4 Millionen israelische Araber. Aus dem Bericht ging außerdem hervor, das ultraorthodoxe Juden durchschnittlich ein Drittel weniger als der Rest der Nation verdienen; sie machen 12 % der Bevölkerung aus, verdienen aber nur 8 % dessen, was andere Israelis im Durchschnitt heimbringen. (INN, VFI News)

Bitte betet für den Segen Gottes auf Israel und seiner Bevölkerung. Möge der Herr für sie alle sorgen. – Hesekiel 34,11-31

Festung aus der Zeit von König David in den Golanhöhen entdeckt

Vor kurzem wurde bei Ausgrabungen vor dem Beginn eines neuen Bauprojektes in den Golanhöhen eine wahrscheinlich 3000 Jahre alte befestigte Siedlung entdeckt. Man fand unbeschreiblich gut erhaltene, in Stein gemetzte Abbildungen von zwei Personen mit möglicherweise im Gebet erhobenen Armen. Fundort war eine einzigartige Festung aus dem 11. bis 9. Jahrhundert vor Christus. Der erstaunliche Fund deutet wohl auf die Gesuriter, deren Hauptstadt laut Bibel in der Gegend nördlich vom See Genezareth lag. In einem auf Hebräisch geführten Interview über die Entdeckung sagte der Mitleiter der Ausgrabungsarbeiten Barak Tzin, das Bild befinde sich in der Nähe des Eingangs der Festung. Er fügte hinzu: „Wir sind uns bewusst, dass wir hier auf etwas ganz, ganz Seltenes gestoßen sind... Wir sind erstaunt über diesen seltenen, hochinteressanten Fund: ein großer Basaltstein mit schemenhaften Gravuren von zwei Personen mit erhobenen Armen.“ (TOI, VFI News)

Dankt Gott mit uns für das, was bei Ausgrabungen zu Tage kommt. Seit Jahrtausenden untermauern Funde wie diese Gravuren Gottes Wort. Heute schreibt Er uns Sein Wort aufs Herz. Mögen wir uns weiter von Ihm leiten lassen. „Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verbergen, aber der Könige Ehre, eine Sache zu erforschen.“ – Sprüche 25,2

Segnet Israel in der Krise

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch, unsere treuen Leser und Spender. Danke für eure dringend nötige Hilfe für Israel. Wir arbeiten Tag und Nacht, um den Bedürfnissen zu begegnen. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können.

https://www.visionforisrael.com/de/projekte

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25. Siehe auch 1. Korinther 15,58