VFI News 28. November 2020

Thanksgiving: Amerikanische Juden danken Gott trotz Covid-19

Traditionell ist das US-amerikanische Erntedankfest („Thanksgiving“) am letzten Donnerstag im November ein Familienfest, welches das ganze lange Wochenende gefeiert wird, wie zum Beispiel bei Familie Chelst in Washington, DC. Es fängt gewöhnlich mit Football (im Fernsehen) an und mündet in einen langen Donnerstagabend mit viel gutem Essen im Kreise der Familie und mit Freunden. Wegen Corona ist das dieses Mal anders. „Dieses Jahr essen wir nur und dann gehen alle wieder nach Hause“, so Michael Chelst. Er, seine Frau und die beiden Töchter wollen an einem Ende des 2,5 m langen Esstisches sitzen – mit der 90-jährigen Schwiegermutter am anderen Ende. „Weil sie wegen ihres Alters gefährdet ist, haben wir alles im Voraus geplant. Sie setzt sich zuerst hin, dann bringt ihr jemand das Essen. Der Rest von uns bleibt am anderen Ende des Tisches... Nach Rücksprache mit dem Arzt wollen wir es so halten und vorsichtig sein.“ (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Gottes Segen und Schutz an diesem für Amerikaner langen Wochenende mit ihren Angehörigen und/oder Freunden. – Psalm 91,10

Knesset will gegen Gewalt gegen Frauen vorgehen

Die Knesset billigte am 25.11. zwei Entwürfe in erster Lesung, mit denen Opfer von häuslicher Gewalt Unterstützung bekommen sollen. Am 25.11. war der Internationale Tag für das Ende von Gewalt gegen Frauen. Mit dem ersten Entwurf sollen israelische Frauen vor dem Verlust ihrer Arbeit geschützt werden, wenn sie sich in Frauenhäuser flüchten müssen. Im zweiten Entwurf geht es um den Entzug der Erziehungsberechtigung der Väter, die wegen häuslicher Gewalt mit Todesfolge rechtskräftig verurteilt worden sind. Der ersten Lesung folgen noch drei weitere und die Zustimmung eines Komitees, bevor die Entwürfe als Gesetz in Kraft treten können. Der ersten Lesung war vorausgegangen, dass das Ministeriale Komitee für Rechtsprechung die Spannungen in der Koalition überwunden hatte, damit die Entwürfe überhaupt zur Lesung und ersten Abstimmung vorgelegt werden konnte. Das Komitee, das darüber entscheidet, ob die Regierung rechtliche Schritte unterstützt oder nicht, hatte sich nicht treffen können, weil es zwischen dem Likud und Blau-Weiß immer heftigere Auseinandersetzungen gab, die sogar zum Ende der Regierung hätten führen könne. (TOI, VFI News)

Bitte betet intensiv für den Schutz Gottes, besonders für Frauen, aber gleichzeitig auch für kleine und große Mädchen und Jungen, die von körperlicher, seelischer oder sexueller Gewalt durch andere Personen, insbesondere durch Angehörige, Vertrauenspersonen oder auch fremde Erwachsene bedroht sind. „Gott ist in ihrer Mitte, sie wird nicht wanken; Gott wird ihr helfen beim Anbruch des Morgens.“ – Psalm 46,6. Betet auch gemäß Psalm 17,8: „Bewahre mich wie den Augapfel; birg mich in dem Schatten deiner Flügel“ und 1. Mose 1,27.

Vierte Wahl innerhalb von zwei Jahren steht nun fest

Manchmal muss man das Offensichtliche aussprechen: Die derzeitige (35.) Regierung vom modernen Staat Israel war und ist ein unsicherer, hinkender Haufen. Sie konnte keinen Etat verabschieden; sie kämpfte um einheitliche Regelungen im Kampf gegen Corona; sie schaffte es oft nicht, die beschlossenen Richtlinien durchzusetzen und sie konnte entscheidende Posten in den öffentlichen Dienst – vom obersten Polizeichef bis zu wichtigen Ämtern im Gesundheitsministerium – nicht besetzen. Es gelang ihr wegen ihrer internen Streitereien nicht, vereint auf die „Normalisierung“ mit anderen Ländern hinzuarbeiten, wobei Premier Netanjahu darauf bestand, dass seine Partner bei Blau-Weiß sich nicht ins Rampenlicht stellten und dementsprechend auch keinen Dank bekamen. Dieses Schubladendenken war der Grund, warum es das Verteidigungsministerium schwer hatte, eine neue Vereinbarung mit dem Pentagon zu unterzeichnen, mit der sichergestellt werden sollte, dass die israelische Armee über hochmodernes Gerät verfügt, nachdem überraschend bekannt wurde, dass der Friedensvertrag mit den VAE inoffiziell auch eine Flotte von Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug vom Typ F-35s für Abu Dhabi vorsieht. (TOI, VFI News)

IVK bereiten sich vor, falls Trump einen Angriff gegen den Iran startet

Am Mittwoch, den 25.11. hieß es in einem Bericht, das israelische Militär bereite sich auf die Möglichkeit vor, dass US-Präsident Donald Trump in den nächsten zwei Monaten einen Angriff gegen den Iran starten könnte. Ranghohen Vertretern Israels zufolge gebe es keine spezifischen Angaben, dass solch ein Angriff unmittelbar bevorstehe. Die Führung des jüdischen Staates gehe davon aus, dass Washington Israel vor einem militärischen Schritt gegen die islamistische Republik wahrscheinlich vorab informieren würde. Dennoch sorgt man sich in Jerusalem, dass die IVK nicht genug Zeit haben würden, sich auf einen möglichen Racheakt aus Teheran – beziehungsweise in dessen Auftrag vom Libanon oder von Syrien aus – vorzubereiten. (TOI, VFI News)

Syrische Berichte über israelische Luftangriffe

Am Abend des 24.11. berichteten syrische Medien von israelischen Luftangriffen auf verschieden Ziele, angeblich in der Gegend von Quneitra im Süden Syriens und in Jabal Mana' südöstlich von Damaskus. (Die Stadt Quneitra auf den Golanhöhen im Südwesten von Syrien ist seit 1974 zerstört und wird seitdem von UNDOF überwacht.) Laut dem syrischen Fernsehen wurde das Luftverteidigungssystem des Landes aktiviert, welches die israelischen Geschosse abgegangen haben soll. Einem Vertreter des syrischen Militärs zufolge gab es zwar Schäden, aber keine Verletzten. Vor zwei Wochen hatten IVK-Kampfflugzeuge militärische Ziele in Syrien, die den iranischen Quds-Einheiten und der syrischen Armee gehören, unter Beschuss genommen, nachdem Syrer – unter Anleitung von Iranern – entlang der israelisch-syrischen Grenze auf der israelischen Seite Sprengstoff deponiert hatten. (INN, VFI News)

Bericht: 22 % der von Hass geprägten Verbrechen in Europa waren 2019 gegen Juden gerichtet

Letztes Jahr machten antisemitische Verbrechen insgesamt 22 % aller in ganz Europa gemeldeten Vorfälle aus, obwohl Juden nur 1 % der europäischen Bevölkerung darstellen. Diese Daten sind einem Bericht über 5.954 in Europa, Russland und Zentralasien gemeldete Vorfälle zu entnehmen. Veröffentlicht wurde er letzte Woche vom Amt für Demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR), welches der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) untersteht. Der Bericht mit dem Titel „Daten über von Hass motivierte Verbrechen“ basiert auf Informationen, die dem Amt von Regierungen und Überwachungsorganisationen übermittelt wurden. Von den gemeldeten Vorfällen waren 1.311 als antisemitisch einzustufen. Antisemitismus war die Kategorie mit der zweithöchsten Anzahl an Fällen. Die meisten Verbrechen (2.371) wurden als allgemeiner Rassismus und Fremdenfeindlichkeit kategorisiert; 1.277 Menschen wurden wegen ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung zur Zielscheibe. Es gab 573 antichristliche und 507 antimoslemische Anschläge. (INN, VFI News)

Bitte betet, dass sich Gottes Volk bewusst unter Seinen Schutz stellt, wie in Psalm 91 und 1. Thessalonicher 5,23 erwähnt. „Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, so ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, wie kann der Gott lieben, den er nicht gesehen hat?“ – 1. Johannes 4,20

Israel will Judäa und Samaria verwalten

Der Minister für Siedlungsangelegenheiten Tzachi Hanegbi kündigte am 25.11. in einer Plenumssitzung in der Knesset an, er würde sich dafür stark machen, die „Außenposten“ in Judäa und Samaria ordentlich zu regieren – und zwar in Abstimmung mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Michael Biton. „Wir haben zusammen beschlossen, eine Resolution zu formulieren, damit die Regierung alle rechtlichen Schritte hin zur ordentlichen Verwaltung der neuen Siedlungen unterstützt. Ich bin überzeugt, dass die Regierung dieses Thema sehr ernst nehmen und genau prüfen wird“, so Hanegbi. „Ich danke den Mitgliedern der Knesset, die diese Sache zur Sprache gebracht haben. Die Mobilisierung von vielen Kräften, die zur Verwaltung der neuen Siedlungen führen wird, sollte begrüßt werden. Nachdem diese Pioniere nun bereits 20 Jahre lang für uns gearbeitet haben, ist es Zeit, dass wir für sie tätig werden“, fügte er hinzu. (INN, VFI News)

Wasserbehörde will angesichts hoffnungsvoller Aussichten für den See Genezareth einen Damm öffnen

Der israelische Wasserverband bereitet sich zum ersten Mal in 25 Jahren auf die mögliche Öffnung des Deganiadamms vor. Der Grund ist, dass der See Genezareth (auf Hebräisch „Jam Kinneret“ genannt) weiterhin einen hohen Pegel hat, denn es hatte in den letzten beiden Wintern reichlich geregnet. Falls die Niederschläge in diesem Winter 90 % des Jahresdurchschnitts übersteigen, soll der Damm geöffnet werden. Der hydrologische Dienst sagt zwar für dieses Jahr etwas weniger Regen voraus, aber der Pegel vom See Genezareth liegt dank der Niederschläge in den letzten zwei Wintern knapp 1,2 m unter der roten Linie, an der er für „voll“ erklärt wird. Somit geht der Wasserverband davon aus, dass der – unter anderem im 4. Mose 34, Josua 13 oder Lukas 5 – erwähnte See in den nächsten paar Monaten vollläuft und es notwendig sein wird, den Degania zu öffnen. Die Öffnung des Damms wird wahrscheinlich im April 2021 stattfinden, solange der Pegel hoch genug ist. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet weiter für Regen, Heil und Heilung für das von vielen geliebte Gelobte Land. „Der HERR in der Höhe ist gewaltiger als die Stimmen großer Wasser, als die gewaltigen Wogen des Meeres.“ – Psalm 93,4

Segnet Israel in der Krise

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch, unsere treuen Leser und Spender. Danke für eure dringend nötige Hilfe für Israel. Wir arbeiten Tag und Nacht, um den Bedürfnissen zu begegnen. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können.

https://www.visionforisrael.com/de/projekte

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25. Siehe auch 1. Korinther 15,58