VFI News 5. Dezember 2020

Bahrain will den Frieden mit Israel zu einer Erfolgsgeschichte machen

Israel und Bahrain arbeiten fleißig darauf hin, die Normalisierung ihrer Beziehungen Früchte tragen zu lassen, so der Minister für Handel und Tourismus Zajed bin Rashid Al Zajani am Mittwoch in Jerusalem. Er sagte: „Die ganze Welt schaut zu und wir sind entschlossen, dies zu einer Erfolgsgeschichte und zu einem Beispiel für andere zu machen.“ Der Minister aus Bahrain leitete die allererste Delegation nach Israel seit der Unterzeichnung des Abkommens im September. Er traf am Dienstag, den 1.12. mit 40 Regierungsvertretern und Geschäftsleuten ein. Während des Besuches unterzeichneten beide Länder Verträge in den Bereichen Tourismus und Kultur. Am Mittwoch traf Al Zajani auf Premier Benjamin Netanjahu und Außenminister Gabriel Aschkenasi. Durch den Friedensvertrag zwischen Bahrain und Israel „ist die Welt ein Ort für künftige Generationen, der besser ist als das, was wir geerbt haben“, sagte er gegenüber Premier Netanjahu. (Jerusalem Post, VFI News)

Danke für eure treuen Gebete für friedliche Beziehungen zwischen Israel und anderen Nationen.

Slowenien klassifiziert Hisb-Allah als kriminelle bzw. Terrororganisation

Am Montag, den 30.11.2020 erklärte Slowenien die Hisb-Allah insgesamt zu einer Terrororganisation, wie eine Reihe anderer Europäischer Staaten dies in den letzten Wochen ähnlich getan hatten, so dass nicht mehr zwischen dem „politischen“ und dem „militärischen“ Teil unterschieden wird. In einer Erklärung der Regierung des kleinen mitteleuropäischen Landes hieß es, sie werde die vom Iran unterstützte, im Libanon ansässige Gruppe als eine kriminelle Terrororganisation betrachten, die Frieden und Sicherheit bedroht. „Die Aktivitäten der Hisb-Allah sind verbunden mit dem organisierten Verbrechen und ähneln terroristischen oder paramilitärischen Vorgehensweisen auf globaler Ebene“, so die Regierung in Ljubljana. Die Entscheidung folgte den Empfehlungen eines ständigen Komitees für restriktive Maßnahmen unter Leitung eines ranghohen Vertreters aus dem slowenischen Außenministerium, welches der Regierung einen Bericht über die Aktivitäten und Vorgehensweise der Hisb-Allah vorgelegt hatte. (TOI, VFI News)

Israel überweist Steuern an PA, ohne Abzug der „Gehälter“, die die PA an Terroristen auszahlen wird

Wie zuvor berichtet zahlt die PA Terroristen und ihren Familien monatlich „Gehälter“. Wie ebenso berichtet, treibt die israelische Regierung Steuern und Zölle für die PA ein und überweist diese dann nach Ramallah. Diese Woche überwies die israelische Regierung den gesamten Betrag an für die PA eingetriebenen Steuern und Zöllen – ohne Abzug dessen, was die PA nun an die Terroristen bzw. deren Hinterbliebene zahlt (falls die Terroristen bei ihren Anschlägen gegen unschuldige Israelis selbst zu Tode kamen). Das Finanzministerium bestätigte am Mittwoch, das Israel der PA 3,7 Mrd. Schekel (das entspricht 947.933.507 Euro) überwies. Abgezogen wurden lediglich die Kosten für Dienstleistungen, nicht jedoch die „Terrorgehälter“ für die Ermordung unschuldiger Bürger des jüdischen Staates oder von Touristen durch palästinensische Terroristen. Der Leiter der Allgemeinen Behörde für zivile Angelegenheiten der PA, Hussein al-Sheikh, schrieb auf Twitter, die israelische Regierung habe den gesamten Betrag an die PA überwiesen. * Hintergrund: Im Jahr 2018 war ein Gesetz namens „Pay for Slay“ (Bezahlung für Ermordung) verabschiedet worden, wonach das Sicherheitskabinett eigentlich die Beträge zurückbehalten müsste, die die PA – gemäß einem Jahresbericht aus dem Verteidigungsministerium – an Terroristen zahlt. Das Einfrieren dieser Beträge müsste sofort nach der Entscheidung des Kabinetts erfolgen. * Doch daran hielt sich die Regierung diese Woche nicht. Ein Mitarbeiter aus dem Finanzministerium erklärte am 2.12., dass die Einbehaltung von 50 Mio. Schekel (12,5 Mio. Euro) pro Monat für die Dauer von zwölf Monaten erst ab dem nächsten Monat greifen würde. (Jerusalem Post, VFI News)

„Wenn nun deinen Feind hungert, so speise ihn... so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln.“ – Römer 12,20 (und Sprüche 25,21-22)

Neues Flugkörperschnellboot für Israel trifft aus Deutschland ein

Am Ende einer sehr langen Bauphase und nach zahlreichen Vorbereitungsarbeiten in Deutschland wurde nun am 2.12.2020 die israelische Flagge auf dem Kriegsschiff vom Typ Saar 6 gehisst, als es offiziell in die Marine Israels aufgenommen wurde. Nach seiner ersten Fahrt wird es am Stützpunkt im Hafen von Haifa auf den Namen INS Magen getauft. Die INS Magen ist eins von vier Schiffen vom Typ Saar 6, das neben den israelischen Erdgasbohrtürmen auch andere maritime Interessen Israels und seine Grenzen zur See schützen soll. Das maritime Hoheitsgebiet des jüdischen Staates ist doppelt so groß wie seine Landmasse. Im israelischen Armeeradio begrüßte Reservegeneral David Ben Bescht, ehemals ein Marinekommandant, den Neukauf. Er sagte: „Diese Schiffe sind einfach toll. Sie sind genau das, was Israel angesichts der Bedrohungen durch den Libanon und Syrien braucht.“ (INN, VFI News)

„Denn die Regenten sind nicht ein Schrecken für das gute Werk, sondern für das böse. Willst du dich aber vor der Obrigkeit nicht fürchten? So übe das Gute, und du wirst Lob von ihr haben.“ – Römer 13,4

Studie: 20 % aller Israelis leiden unter Depressionen

Einer von fünf Israelis soll stark oder sehr stark unter Depressionen leiden, so eine neue Studie der Universität von Tel Aviv und der Akademisch-technischen Hochschule von Tel-Hai im Norden Israels. Seit dem Ausbruch von Corona gebe es einen starken Anstieg – und zwar von 14 % im Mai 2020 auf 18 % im Juli und 20 % im Oktober. Gleichzeitig hieß es, dass auf dem Höhepunkt der zweiten Welle 29 % der Bürger unter extremen oder sehr extremen Angstzuständen gelitten hätten. Im Mai lag der Prozentsatz bei 23, im Juli bei 27 und nun bei 29. Im Gegensatz dazu waren es im Jahr 2018 nur 12 % der Bevölkerung, die unter extremer oder sehr extremer Angst litten; nur 9 % sagten, sie hätten extreme oder sehr extreme Depressionen. (Jerusalem Post, VFI News)

Bitte betet für Heilung und Befreiung für die Patienten und ihre Angehörigen. Die Güte Gottes führt zur Buße. Betet, dass die Menschen sich an Gott werden, ihre Sorgen bei Ihm abgeben und so in Demut und im Glauben den Trost sowie all das Gute empfangen, das sie brauchen. „So demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, ... indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft; denn er ist besorgt für euch.“ – 1. Petrus 5,6-7 (Kolosser 3,2; Jesaja 26,3 sowie Philipper 4,8.)

OECD: Erwartetes Wirtschaftswachstum in Israel für 2021 nur 2,3%

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erwartet, dass die Wirtschaft Israels im Jahr 2021 gerade einmal 2,3 % wachsen wird, ein Durchschnitt der unter dem für den Rest der Welt liegt. Dieses Jahr lag er bei 4,2 %. Doch die höhere Arbeitslosigkeit und zu erwartende Pleiten nach dem zweiten Lockdown werden die Erholung der Wirtschaft im jüdischen Staat belasten. „Laut den Vorhersagen wird die Erholung nach dem zweiten Lockdown noch langsamer gehen als nach dem ersten“, so die OECD in ihrem am 1.12.2020 veröffentlichten Wirtschaftsausblick. „Das Bruttoinlandsprodukt wird sich nur mäßig erholen und 2021 bei 2,3 % liegen, bevor es 2022 auf 4,2 % steigt, wenn es einen wirksamen Impfstoff gibt. Die große Unsicherheit, bald weiter steigende Arbeitslosenzahlen und wahrscheinliche Firmenpleiten, sobald die Hilfszahlungen der Regierung auslaufen, werden Konsum und Investitionen belasten.“ Laut OECD-Prognosen sank das Wachstum in der Eurozone dieses Jahr um 7,2 %; in den G20-Staaten ging es 3,8 % nach unten. Für die USA wird es wohl bei 3,7 % und für Großbritannien bei 11,2 % liegen. (TOI, VFI News)

Bitte betet für eine rasche Erholung der Wirtschaft, für Gesundheit und Wachstum, bevor noch mehr Menschen leiden müssen. – 3. Johannes 1,2; Jeremia 29,11 sowie Habakuk 3,17-18

Jüdische Astronautin könnte als 1. Frau auf dem Mond landen

Seit die Astronautin Jessica Meir im April von der internationalen Raumstation wieder auf die Erde zurückkehrte, musste sie wie andere Menschen viel Zeit drinnen verbringen. Zahlreiche Menschen haben in dieser Zeit vielleicht von künftigen Reisen geträumt, während Meir ihre sehr eigenen Pläne schmiedet. Sie will auf dem Mond spazieren gehen. Das ist kein Hirngespinst. Meir war als 4. jüdische Frau (und als 15. Person jüdischen Glaubens) im Weltall und hat einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde, weil sie zusammen mit Christina Koch einen ersten Weltraumgang ohne Männer unternahm, der 7 Stunden und 17 Minuten dauerte. Das war am 18.10.2019. Kurze Zeit später wiederholten die beiden Frauen dies. (Jerusalem Post, VFI News)

Ashram holt bei RSG-Europameisterschaft Gold

Die bekannte israelische Turnerin Linoy Ashram gewann am 29.11.2020 in der rhythmischen Europameisterschaft Gold und wurde so seit Jahrzehnten die erste Athletin, die den Titel errang, aber nicht aus der ehemaligen Sowjetunion oder Bulgarien stammt. Ashram verwies die Bulgarin Alina Harnasko mit einem sehr knappen Vorsprung auf den 2. Platz. Israel errang auch als Gruppe bei einem Wettkampf in Kiew in der Ukraine Gold. Mehrere vielversprechende Teams wie die aus Russland, Bulgarien und Italien nahmen dieses Jahr aufgrund logistischer Komplikationen wegen Corona nicht teil. Ashram, eine 21-jährige ehemalige IVK-Soldatin aus einem östlich-sephardischen Elternhaus, wird Israel bei der auf den Sommer 2021 verlegten Olympiade in Tokio vertreten. Die atemberaubende Leistung der Frauen könnt ihr hier bestaunen: https://youtu.be/ka_N6B_ZHS0?t=42. Ashrams Beiträge mit den verschiedenen Geräten findet ihr hier: https://youtu.be/YJ6x0tSND6g. (INN, VFI News, TOI)

Segnet Israel in der Krise

Wir von Vision für Israel wenden uns erneut an euch, unsere treuen Leser und Spender. Danke für eure dringend nötige Hilfe für Israel. Wir arbeiten Tag und Nacht, um den Bedürfnissen zu begegnen. Wir brauchen dringend übernatürliche, göttliche Versorgung, um diverse humanitäre Projekte weiter unterstützen zu können.

https://www.visionforisrael.com/de/projekte

Wir danken euch von ganzem Herzen, dass ihr Israel auch jetzt großzügig zur Seite steht. Hiob 30,25. Siehe auch 1. Korinther 15,58